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Warum Bio-Gartenprodukte sinnvoll sind

Die meisten Menschen legen ihr Augenmerk auf eine ausgewogene Ernährung. Sie bevorzugen Lebensmittel, die aus einem ökologischen Anbau stammen. Viele denken darüber nach, sich selbst einen Bio-Garten anzulegen. Hier möchte ich dir erklären, weshalb ein Biogarten sinnvoll ist und welche Bio-Gartenprodukte zum Einsatz kommen können.

Was macht einen Bio-Garten aus?

Ein Bio-Garten kommt ohne den Einsatz chemischer Mittel aus. Dazu zählen unter anderem Pestizide und Insektizide. Möglich ist dies, weil sich trotz des Eingriffs des bio garten sonnenblumeGärtners in die Natur ein biologisches Gleichgewicht einstellt. Dieses entsteht, wenn sämtliche Pflanzenarten im Garten mit den Lebewesen der Natur, den Bodenverhältnissen und den klimatischen Bedingungen in einer Einheit stehen. Der Bio-Gärtner prüft vor dem Bestellen seines Bodens, welche Pflanzenarten sich ergänzen, welche Nützlinge sie anlocken und welche Auswirkungen sich daraus für den gesamten Garten ergeben. Ebenso verfährt er, bevor er Pflegemaßnahmen ergreift. Der Bio-Garten ist demnach ein möglichst originalgetreu nachempfundener Ausschnitt aus der Natur, der durch die Hand des Menschen lediglich leicht dirigiert wird. Die Steigerungsform von einem normalen Biogarten wäre der Bio Permakultur Garten.

Dürfen im Bio-Garten Unkräuter wachsen?

Grundsätzlich gibt es für den Bio-Gärtner keine Unkräuter. Das bedeutet jedoch nicht, dass er Quecken, Melde und Ackerschachtelhalm übermäßig wuchern lässt. Dem Bio-Gärtner ist bewusst, dass das Vorhandensein bestimmter Naturkräuter auf das Vorherrschen spezieller Bedingungen im Garten hinweist. Beispielsweise ist das Auftreten von Brennnesseln ein Anzeichen für einen stickstoffhaltigen Boden. Die Hundskamille gedeiht auf einem kalkarmen Boden. Der Löwenzahn bevorzugt einen humusreichen Boden. Dort, wo das Gänseblümchen wächst, fehlt es an Nährstoffen. Dem Bio-Gärtner stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder belässt er die Bodenverhältnisse wie sie sind und setzt Kulturpflanzen, die auf den jeweiligen Böden gedeihen. Oder er wertet die Böden auf, beispielsweise indem er sie düngt.

Hierbei verwendet er organische Dünger wie Komposterde, auf biologischer Basis hergestellte Beerendünger, Tomatendünger, Kräuterdünger und Rosendünger, die der Gärtner gebrauchsfertig kaufen kann. Anbieter sind beispielsweise Compo, Dehner, Naturen, Neudorff und Oscorna. Die veränderten Bodenverhältnisse wirken sich auch auf das Vorhandensein an Wildkräutern aus. Sie dezimieren sich. Dennoch ist es dem Bio-Gärtner wichtig, genügend Wildkräuter im Garten zu belassen. Sie nämlich sind wertvolle Nahrungsquellen für Nützlinge wie Insekten und Wildvögel, die wiederum zur Bestäubung und zur natürlichen Schädlingsbekämpfung beitragen.

Wie sieht es mit Pflanzenschutzmaßnahmen im Bio-Garten aus?

Der Pflanzenschutz im Bio-Garten reguliert sich größtenteils von selbst. Selbstverständlich treten auch hier augenscheinliche Schädlinge auf. Doch wenn man den Kreislauf der Natur genauer betrachtet, stellt man fest, dass selbst diese Tiere dem Garten nicht schaden, sofern sie im Garten nicht überhandnehmen. Viele Schneckenarten leben vorwiegend von abgestorbenen Pflanzenteilen. Ameisen vernichten Blattläuse. Letztere wiederum werden von den Wildvögeln als proteinreiches Futter während der Aufzucht der Jungvögel benötigt. Der Biogärtner ist darauf bedacht, die Anzahl einiger Tierarten frühzeitig einzudämmen. Ganz vernichten möchte er sie aber nicht. Die Schneckenabwehr im Bio-Garten beschränkt sich deswegen auf das Absammeln der Schnecken.

Zur Vorbeugung einer Insektenplage lockt der Bio-Gärtner Wildvögel durch das Aufhängen von Nistkästen an. Außerdem bietet er Letzteren abwechslungsreiche Nahrungsquellen, indem er Beerenhecken pflanzt. Sie wiederum dienen auch denjenigen Vogelarten als Brutstätte, die ihre Nester im Freien bauen. Werden dichte Gehölze mit Dornen gesetzt, ist dies ein natürlicher Schutz gegen Katzen und andere Arten, die die Nester plündern. Zu Letzteren zählen unter anderem Ratten, Marderhunde oder der Iltis. Um sie aus dem Garten zu vertreiben, werden Lebendfallen wie die beste Marderfalle verwendet. Die gefangenen Tiere setzt der Bio-Gärtner anderweitig wieder aus.

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Kann das biologische Gleichgewicht aus der Balance geraten?

Die Erträge in einem Bio-Garten sind nicht in jedem Jahr gleich hoch. Unter anderem spielt für den Erfolg das Wetter eine große Rolle. In einem regenreichen Jahr besteht das Risiko, dass viele Pflanzen an einem Pilzbefall leiden. Um diesem vorzubeugen,

  • wählt der Bio-Gärtner Sorten, die gegen Pilze weitestgehend resistent sind
  • setzt er die Pflanzen in einem genügenden Abstand, damit sie gut durchlüften
  • stärkt er vorbeugend das Immunsystem der Pflanzen, beispielsweise indem er sie mit einer Ackerschachtelhalm-Jauche besprüht.

Ein weiteres Beispiel ist das in einigen Jahren starke Auftreten bestimmter Schmetterlinge. Im Grunde sind sie im Garten gern gesehen, denn sie tragen zur Bestäubung der Nutzpflanzen bei. Einige Arten wie der Kohlweißling jedoch können in zu großer Anzahl Schäden anrichten, weil sie ihre Eier auf den Kohlgewächsen ablegen. Die daraus schlüpfenden Raupen fressen diese später kahl. Zur Raupenabwehr legt der Bio-Gärtner vorausschauend engmaschige Netze über gefährdete Pflanzen.

Eines der wohl am wirksamsten Mittel bei der biologischen Schädlingsbekämpfung ist das Neemöl. Mit dem Neemöl Pflanzenschutz wehrt man vor allem saugende Insekten wie auch die weiße Fliege, Spinnmilben und Blattläuse ab
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Welche Erde wird im Bio-Garten verwendet?

Jede Pflanzenart stellt an die Bodenverhältnisse eigene Ansprüche. Nicht immer stimmen diese mit der Zusammensetzung der Gartenerde überein. Der erfahrene Bio-Gärtner kann die benötigten Erdmischungen selbst herstellen. Einfacher und für den Laien sinnvoller ist es, auf gebrauchsfertige Erdmischungen zurückzugreifen. Der Handel bietet beispielsweise die biologische Anzuchterde, Tomatenerde, Blumenerde und spezielle Kräutererde an. Mehr dazu in unserem Bio-Gartenerde Test

Fazit

Der Bio-Garten ist ein Biotop, in dem sich das natürliche Gleichgewicht fast von allein regelt. Der Bio-Gärtner greift lediglich unterstützend ein. Bevor er in die natürlichen Bedingungen eingreift, prüft er die Auswirkungen auf die Gesamtheit des Gartens sowie auf die Umwelt. Der Bio-Gärtner weiß um den Kreislauf der Natur. Er setzt auf Nachhaltigkeit und nutzt alle anfallenden organischen Abfälle wie Schnittgut, Laub und die im Volksmund als Unkräuter bezeichneten Wildkräuter.

Sie wandeln sich im Laufe ihrer Zersetzung in wertvollen Kompost um, der zum Mulchen und Düngen der Gartenbeete sowie zum Anmischen von Erden verwendet werden kann. Aus Wildkräutern lassen sich auch Jauchen zur Stärkung des Immunsystems der Pflanzen herstellen. Nehmen sogenannte Schädlinge im Bio-Garten überhand, besteht die erste Maßnahme in der mechanischen Beseitigung durch das Absammeln. In der Folge setzt der Bio-Gärtner bewusste Partnerpflanzen ein und er lockt andere Nützlinge im Garten an. Chemische Mittel kommen im Bio-Garten nicht zur Anwendung. Um sich die Arbeiten im Bio-Garten zu erleichtern, greift der Gärtner gelegentlich auf Bio-Gartenprodukte zurück.