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Bio Erde im Test – Welche sollte man kaufen?

Wer die Qual hat, hat die Wahl. Ein unzähliges Angebot an Gartenerden gibt es in Gärtnereien, Gartencenter, Baumärkten, Supermärkten oder auch online zu kaufen. Jedoch welche ist gut genug um seinen Pflanzen die beste Versorgung zu bieten? Unser Bio Gartenerden Test möchte euch dabei helfen,
wenn es zb. um die Auswahl der perfekten Bio Gemüseerde geht, spielt der Verwendungszweck eine wichtige Rolle. Soll die Bio Gartenerde nur zum Auffüllen der Gartenbeete verwendet werden, dann ist auch Erde mit wenigen Nährstoffen akzeptabel. Erde die zur Aussaat/Aufzucht verwendet werden soll, muss auf jeden Fall locker sein und frei von groben Bestandteilen. Für den Gemüseanbau sind verschiedene Arten von Erde von Bedeutung: Aussaat- oder Anzuchterde, Kräutererde und Gemüseerde.

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Worauf ist beim Bio Erde Kauf zu achten?

Grundsätzlich macht eine gute Erde ein geringer Torf und Fremdanteil aus, egal ob nun Bio oder konventionelle Gartenerde. In verschiedenen Gartenerden Tests wurden oftmals viele öko schmetterlingVerunreinigungen festgestellt, sodass sogar gefährliche Kleinteile wie Scherben oder Holzsplitter enthalten waren. Jedoch bei einer Bio Erde legen wird noch höhere Qualitätsstandards an, bei einer Bio Erde sollte die Herkunft transparent und nachvollziehbar sein. Bio Erde kann also nicht von einer konventionellen Kompost-Deponie gewonnen werden, dies sollte soweit klar sein.

Auch in der Öko Industrie wird oft gerne getrickst um den Verbraucher zu täuschen und mehr Gewinne zu erzielen, daher ist es sehr wichtig, das die Angaben auf der Verpackung der Wahrheit entsprechen.

Wenn einem beim Öffnen eines Sackes Bio Erde schon ein unangenehmer Geruch in die Nase fliegt, und Schimmel zu sehen ist, dann ist Vorsicht angesagt und man sollte, beim Verkäufer einen Umtausch oder Geld zurück einfordern. Wer Bio Erde zu einem höherem Preis kauft, sollte auch dementsprechende Qualität erhalten. Gerade wenn man Pflanzen in Kübeln ziehen möchte ist eine hochwertige Bio Kübelpflanzenerde sehr wichtig.

Welche Sorten von Bio Gartenerde gibt es?

Der Frühling erwacht und die wärmende Sonne hat es geschafft, dass die ersten grünen Knospen der vielen Pflanzen ihre Schönheit hervorzaubern. Nun beginnt die Zeit der Hobbygärtner. Ein Besuch im Gartenfachmarkt für Pflanzen und Gartenzubehör ist Pflicht. Doch jedes Jahr wieder steht man vor dem Regal mit den verschiedenen Gartenerden.

Welche Gartenerde ist für welchen Zweck am besten geeignet?

Die Kräutererde

Bio Kräutererde ist meistens eine lockere Erde, die mit Humus (zersetzter organischer Substanz) und Quarzsand durchsetzt ist. Je nachdem welche Kräuter eingepflanzt werden sollen, sollte die Erde von der Zusammensetzung her genau darauf abgestimmt sein, um ideale Bodenbedingungen zu schaffen.

Wer verschiedene Kräuter anpflanzen möchte, die unterschiedliche Verhältnisse benötigen, sollte daher überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, die Erde selbst zu mischen. Hierfür kann man dann anteilmäßig Gartenerde, Kompost und Quarzsand bzw. Lavasand mischen.
Für mediterrane Gartenkräuter wie Rosmarin oder Salbei sollte man eher auf einen trockenen und durchlässigen Boden setzen. Als Anhaltswert sollte die Zusammensetzung aus 55 % Gartenerde, 15 % Kompost und 30 % Quarzsand bestehen. Gewürzpflanzen mit tiefen Wurzeln, wie Wermut oder Liebstöckel kommen eher mit schweren, also lehmigen und nährstoffreichen Böden zurecht.
Der ph-Wert ist je nach gewählter Kräuterart und Bodenzusammensetzung unterschiedlich. Er kann sowohl im leicht sauren Bereich (unter 7) als auch im alkalischen Bereich (über 7) liegen.

Die Blumenerde

Bio Blumenerde wird häufig in Baumärkten und Gartencentern gekauft. Sie ist im Vergleich zur Kräutererde mit Torf und Rinde bzw. Holzstückchen versetzt. Immer mehr Anbieter gehen jedoch dazu über, dass torffreie Erde (Übersicht des BUND) angeboten wird, um durch den Umweltschutz die Moore zu erhalten, die einen wesentlichen Einfluss auf unser Ökosystem haben.
Die Zusammensetzung führt bei manchen günstigeren Erden jedoch dazu, dass sie bei starker Wässerung schlammig werden und leider nur, trotz einem entsprechenden Gehalt an Düngemitteln nährstoffarm sind. Manchmal führt diese Zusammensetzung auch zu einem hohen Salzgehalt der Erde.bio gartenerde test

Statt die Blumenerde zu kaufen, kann man aber auch diese sehr leicht selbst herstellen. Hierfür benötigt man ebenfalls Gartenerde, die dann je nach Bepflanzung mit Kokosfasern versehen wird. Kokosfasern haben die Eigenschaft, dass sie sehr gut Wasser speichern, langsam verrotten und die Erde auflockern und so eine gute Durchlüftung schaffen. Die Kokosfasern werden als Ersatz für den Torf eingebracht.

Blumenerde liegt meistens im ph-Wert-Bereich von 6-7. Für Moorbeetpflanzen wie Azaleen oder Heidelbeeren ist dieser Wert bereits zu hoch und kann durch Zugabe von gutem Kompost auf einen ph-Wert von 4-5 abgesenkt werden.

Die Universalerde

Die Bio Universalerde bietet, wie der Name schon sagt, einen guten Mix bezüglich der Zusammensetzung. Sie wird häufig, zum Auffüllen von Gartenbeeten genutzt, um so ein gutes Fundament zu schaffen. Der ph-Wert liegt im im leicht sauren Bereich zwischen 5-7.

Die Anzuchterde bzw. Bio Aussaaterde

Bio Anzuchterde ist feinkörnig und stabil und besitzt einen geringen Nährstoff- und Salzgehalt. Die jungen Wurzeln der Pflanzen sollen durch Dünger nicht angegriffen werden. Daher ist normale Blumenerde auf keinen Fall für Stecklinge und Jungpflanzen geeignet.

Anzuchterde selber mischen

Um auf Nummer sicher zu gehen, mischen Hobbygärtner ihre Anzuchterde lieber selbst. Dabei besteht die Hälfte aus Komposterde, ein Viertel aus Sand und ein weiteres Viertel aus Blähbeton-Kugeln. Durch die Zusammensetzung aus Ton und Sand verhindert man Staunässe und fördert eine gute Drainage.

Damit die jungen Pflanzen nicht direkt eingebrachten Krankheitserregern ausgesetzt sind, gehen Hobbygärtner dazu über und sterilisieren die Anzuchterde, in dem diese kurz in der Mikrowelle oder im Backofen erhitzen.

Welchen PH-Wert sollte Anzuchterde haben?

Der ph-Wert sollte bei Anzuchterde nicht über 7 liegen.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass je nach Pflanzengattung sehr unterschiedliche Bedingungen geschaffen werden müssen. Vor dem Pflanzen sollte man den Nährstoffgehalt im Boden messen. Möchte man einen sauren Boden haben, muss man mehr Humus bzw. Kompost hinzufügen und so auch den Nährstoffgehalt erhöhen. Möchte man einen alkalischen Boden haben, gehört Kalk in den Boden.

 

Fazit:

Bei allen Kaufkriterien die man beachten kann, ist es letztendlich doch auch ein wenig Glücksache ob die diesjährige Blumen, Garten oder Universal Bio Erde unserem Qualitätsansprüchen entspricht. Lieferanten können bei großen Herstellern oft jährlich wechseln und bieten daher keine einheitlichen Qualitätsstandards an. Im Bio Garten Erde Test konnten wir aber positive Tendenzen zu guten Herstellern finden und diese weitergeben.