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Gartentipps im Januar + Mondkalender

Gartenarbeit im Januar – Obst, Gemüse & Gartenpflege 2017

Das neue Jahr ist bereits einige Tage alt und auch wenn die Tage und Nächte noch sehr kalt sind und der Boden gefroren, spürt man bereits deutlich, dass die Tage wieder länger werden. Der Frühling steht vor der Tür und die Gartensaison startet – schon jetzt. Bereits zu diesem Zeitpunkt sollten Sie mit der Planung beginnen und dafür die Saatgutbroschüren und Gartenkataloge durchstöbern. Zudem können Sie bereits jetzt beginnen, einige Wintergartenarbeiten durchzuführen und vielleicht erste Aussaaten in Angriff zu nehmen. Der Mondkalender Januar 2017 kann dabei behilflich sein, zur richtigen Zeit die richtige Tätigkeit auszuüben.

Obstbäume und Sträucher Arbeiten im Januar

Bäume und Sträucher werden im Januar beschnitten, so dass sie wieder eine schöne Form annehmen. Das gilt nicht für Pfirsich- und Süßkirsche-Bäume. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf immergrüne Pflanzen legen. Zumeist sind die Winter in unseren Breiten eher mild, so dass die Bäume und Sträucher bereits frühzeitig beginnen zu blühen. Aus diesem Grund sollten Sie also nicht bis März oder April mit dem beschneiden warten.

Wer zu spät mit dem Beschneiden beginnt, verstärkt das Risiko, dass der Baum nicht vernünftig austreibt und aus diesem Grund in der Folge nur sehr wenige Früchte trägt.
Beachten Sie jedoch auch, dass das Beschneiden nicht bei Frost durchgeführt werden sollte, denn die dadurch entstehenden Wunden am Baum könnten sich verschlimmern. Das ist genau das, was man eigentlich nicht möchte.

obstbaum winter

Zudem müssen Sie das Totholz entfernen, ebenso wie Äste, die steil oder auch quer wachsen und so an anderen Ästen scheuern könnten. Außerdem sollten Sie auch Äste entfernen, die Ihnen bereits mehrfach Früchte entgegengebracht haben. Warum? Obst, welches an noch jungen Hölzern wächst, besitzt eine bessere Qualität. Daher ist es sinnvoll, das Wachstum neuer Äste anzuregen und die alten zu entfernen.

Aber Sie sollten es nicht dabei belassen, die Obsthölzer zurückzuschneiden. Wenn Sie auf dem Kontrollgang durch Ihren Garten streifen, werfen Sie auch einen Blick auf die Neupflanzungen, die Sie im vergangenen Jahr angelegt haben. Bemerken Sie einen Unterschied? Die Stämme sind deutlich gestärkt. Befestigungen oder Stützpfähle können Sie in einem solchen Fall ebenfalls entfernen. Noch einmal den Boden festtreten und dann ausgiebig wässern. Keine Angst, das Wasser sollte in dem Pflanzloch stehen. Insbesondere am 06.01.2017 ist die Aussaat und Anpflanzung von Obstpflanzen nach dem Mondkalender zu empfehlen.

 

Vorbereitungen für das Gemüsebeet?

Es klingt vielleicht etwas eigenartig, aber bereits im Januar wird die Planung des Gemüsegartens in Angriff genommen. Dabei sollte man stets Mischkulturen einplanen, damit der Boden geschont wird. Außerdem soll auf diese Weise die Ausbreitung von Krankheiten und auch die Verbreitung von Schädlingen verhindert werden. Wenn Sie Saatgut aus dem vergangenen Jahr verwenden möchten, so können Sie dies natürlich tun.winterkohl im garten

Allerdings sollten Sie es zuvor auf seine Keimfähigkeit testen. Wie Sie das am besten tun können? Nehmen Sie einen Teller zur Hand, auf dem Sie etwas feuchtes Küchenpapier legen. Legen Sie darauf nun die Samen und umschließen das Ganze mit etwas Klarsichtfolie. Können Sie beobachten, wie weniger als ein Drittel der Samen aufgehen, so sind diese zu alt. Noch ein kleiner Hinweis am Rande: in Anzuchterde und auch in Komposterde befinden sich Unkrautsamen und andere Schädlinge. Diese können Sie mir Hilfe Ihres Backofens abtöten bzw. sterilisieren.

Nach dem Mondkalender empfiehlt es sich, Blattgemüse am 11.01.2017, 30.01.2017 und 31.01.2017 auszusäen und anzupflanzen. Wohingegen sich der 15.01.2017, 16.01.207, 25.01.2017 und der 26.01.2017 besonders für die Aussaat und Anpflanzung von Wurzelgemüse eignet.

Allgemeine Gartenpflege

Nützliche Gartentipps – kurz und kompakt:

  • 🍀 Der Januar bezeichnet den kältesten unserer Wintermonate. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt den Frostschutz bei empfindlichen Gartenpflanzen überprüfen und – sofern notwendig – erneuern.
  • 🍀 Eine Schneedecke wirkt romantisch und hilft bei der Isolation gegen die Kälte des Winters. Doch der Schnee hat auch eine Kehrseite, denn Dächer oder Abdeckungen können einstürzen, weil sie das Gewicht nicht mehr tragen können. Daher unbedingt die Gewächshäuser nach dem Schneefall räumen.
  • 🍀 Bei den heimischen Vögeln kommt es bei solch Kälte zu einer Futterknappheit. Sie können mit Hilfe von Meisenknödeln und Futterhäusern etwas Leben in Ihren Garten bringen und zudem der Knappheit Abhilfe verschaffen.
  • 🍀 Handelt es sich eher um einen milden Winter, so wird bereits früh mit dem Bau von Nestern begonnen. Hängen Sie daher bereits Ende Januar neue Nistkästen auf bzw. reinigen die vorhandenen. Wichtig dabei: Verwenden Sie zur Reinigung ausschließlich Wasser und eine Bürste und keinerlei Reinigungsmittel.
  • 🍀 Dabei sollten die Eingänge der Vogelhäuser oder Nistkästen stets gen Osten zeigen. Warum? Nur dann sind die Tiere die meiste Zeit über vor Schlagregen geschützt.
  • 🍀 Sie haben im Herbst noch keine Zeit (oder Lust) auf die Gartenpflege gehabt? Dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, damit zu starten – bevor die Gartensaison losgeht. Ölen Sie die Geräte, Schärfen Sie die Klingen.

Der Kampf gegen Wühlmäuse

Machen Sie Jagd auf Wühlmäuse, denn diese fressen sich auch im Januar noch durch die Wurzeln.

Wie die Bezeichnung bereits vermuten lassen dürfte, erfreuen sich Wühlmäuse bei Gärtnern keiner sehr großen Beliebtheit – im Gegenteil. Denn sie wühlen sich nicht nur durch die Erde, um etwas Essbares zu finden, sondern nutzen auch die Wurzeln von Pflanzen, Knollen oder auch Zwiebeln, die vielleicht im vergangenen Herbst gepflanzt worden sind, als Nahrungsquelle. Es ist keine Seltenheit, dass ein bestehender Rasen so von ihnen unterwühlt wird, dass er absinkt, wenn wir auf ihm gehen.

Die Chancen zur Bekämpfung der Wühlmäuse stehen im Januar besonders gut. Da auch bei ihnen Nahrungsknappheit in den Wintermonaten besteht, kann man sie vergleichsweise einfach mit einer Falle ködern. Leider sind die Maßnahmen nicht immer ganz human oder gar mit Bio vereinbar, dennoch wer sich informieren möchte schaut bei Amazon.de welche Möglichkeiten es gibt*.


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