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Bio Anzuchterde für Pflanzen

Für das gesunde Wachstum empfindlicher Setzlinge, Stecklinge und Jungpflanzen ist herkömmliche Blumenerde nur sehr bedingt geeignet. Um einen sicheren Anwuchs, gute Durchwurzelung und eine kräftige Entwicklung der jungen Pflanzen sicherzustellen, bedarf es spezieller Anzuchterde, oft auch Aussaaterde genannt. Um dem zunehmenden Trend zum umweltfreundlichen Gärtnern gerecht zu werden, haben mittlerweile verschiedene Anbieter Bio Anzuchterde im Programm, die durch ein ausgewogenes natürliches Nährstoffangebot die Aufzucht der jungen Pflanzen zum problemlosen Unterfangen machen. Ausserdem haben diese Bio Anzuchterden einen reduzierten Torfgehalt oder sind ganz ohne die Beimischung von Torf hergestellt. Das hilft, natürliche Resourcen zu schonen.

Welche Arten von Anzuchterde gibt es?

Blumenerde und Anzuchterde sind optisch kaum zu unterscheiden, haben aber eine unterschiedliche Zusammensetzung. Anzuchterde hat im Vergleich zur herkömmlichen Blumenerde eine geringere Nährstoffkonzentration, vor allem der Gehalt an Stickstoff ist reduziert. Dies regt ein kräftiges Wurzelwachstum an, das den Setzlingen nach dem Auspflanzen zu einem schnellen und robusten Aufwuchs verhilft. Auch im Gehalt anderer Inhaltsstoffe unterscheidet sich Anzuchterde von Blumenerde, z.B. wird oft ein Wurzelaktivator zugesetzt, der zu einer höheren Wurzelverzweigung führt. Ausserdem enthalten Anzuchterden oft Sand und Perlite, die für gute Durchlüftung und eine gute Wasserhaltefähigkeit sorgen und einem Vernässen der Jungpflanzen entgegenwirken. Der Ph Wert von Anzuchterden ist in der Regel neutral. Ausser der herkömmlichen Anzuchterde gibt es auch die sogenannte Kokoserde. Diese besteht aus Kokosfasern und eignet sich hervorragend zur Anzucht, weil durch die Struktur von Kokoserde besonders viel Luft an die Pflanzenwurzeln gelangt, was sich günstig auf das Pflanzenwachstum auswirkt. Als Sonderform gibt es ausserdem noch Kokos-Quelltabletten, die auf demselben Prinzip wie Kokoserde beruhen, aber besser für kleinere Mengen von Pflanzen geeignet sind.

Wozu braucht man Anzuchterde?

Die verschiedenen Varianten von Anzuchterde können zum Anziehen unterschiedlicher Jungpflanzen verwendet werden. Nicht nur Gemüse profitiert von den positiven Eigenschaften, auch anspruchsvollere Arten wie Tomaten, Erdbeeren und Orchideen gedeihen besser, wenn sie in Anzuchterde vorgezogen werden.

Wofür eignet sich Anzuchterde und welche Vorteile gibt es?

Anzuchterde eignet sich zum Aussäen, Stecken und Pikieren aller Arten von Jungpflanzen. Ausser dem geringeren Nährstoffgehalt für ein kräftiges Wurzelwachstum bietet die Anzuchterde den Vorteil, daß sie sterilisiert und damit frei von Beikräutersamen und Schimmelsporen ist. Dies verhindert, daß die Jungpflanze später Wachstumskonkurrenz von Unkräutern bekommt und unterdrückt die Schimmelbildung.

Anzuchterde kaufen, worauf sollte man achten?

Um die richtige Anzuchterde für den jeweiligen Zweck zu finden, sollte man sich die Zusammensetzung anschauen. Bio Anzuchterde in guter Qualität zeichnet sich dadurch aus, daß der Düngergehalt auf biologischer Basis ist, d.h. frei von schnell löslichem künstlichem Dünger. Ausserdem sollte man auf den Torfgehalt achten, der in der Bioversion zumindest vermindert oder ganz eliminiert ist. Nachfolgend eine kurze Übersicht über Bezugsquellen für Anzuchterde:

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Anzuchterde selber machen?

Man kann Anzuchterde auch durchaus selbst herstellen. Man verwendet dazu 1/3 reifen Kompost, 1/3 Gartenerde und 1/3 Sand. Alle Komponenten werden gut durchgesiebt und es wird ein wenig Gesteinsmehl und Kokosschale beigefügt. Darauf wird alles gut durchmischt, anschliessend erfolgt das Sterilisieren im Backofen bei 200 Grad Celcius für 30 Minuten. Dies eliminiert eventuelle Beikrautsamen und verhindert, dass die Anzuchterde später schimmelt. Ein zusätzliches Düngen der Erdmischung ist nicht nötig, da ein geringer Nährstoffgehalt erwünscht ist. Diese selbstgemachte Anzuchterde kann man für viele verschiedene Pflanzenarten verwenden und ist um einiges günstiger als die Erde aus dem Gartenfachmarkt.

Wie oft Anzuchterde gießen?

Oft wird die Frage gestellt, wie oft die Jungpflanzen in Anzuchterde gegossen warden sollten. Die Antwort: Mit dem Wasser sollte sparsam umgegangen warden. Zwar hat Anzuchterde durch den Gehalt von Perliten eine bessere Wasserhaltefähigkeit als normale Blumenerde, bei übermäßiger Wasserzufuhr kann es aber trotzdem zu Vernässung und eventueller Schimmelbildung kommen.

Fazit:

Bio Anzuchterde hilft jungen Pflanzen zu einem kräftigen Start ins Leben. Durch die positiven Eigenschaften der Anzuchterde gedeihen die Pflanzen besser, sind widerstandsfähiger und dadurch gesünder als ihre in herkömmlicher Blumenerde gezogenen Kollegen.