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Bio Tomatenerde für Pflanzen

Ratgeber für den Kauf von Tomatenerde für Pflanzen.

Für Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber gibt es industriell hergestelltes humusreiches Substrat als “Tomatenerde” zum Pflanzenanbau. Dieses soll das schnelle und gesunde Wachstum der eingesetzten Tomatenpflanzen sicherstellen.

Tomatenpflanzen gedeihen am besten auf einem leicht sauren bist fast neutralem Boden, weshalb der pH Wert des Substrats einen Wert von 6 bis 7 haben sollte. Der optimale pH Wert der Tomatenerde liegt jedoch zwischen 6,5 und 7 – also im alkalischen Bereich.

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Welche Arten von Tomatenerde gibt es:

Fertigsubstrat unterscheidet sich grundlegend in loser Ware und gepresster Erde, die vor Verwendung erst quellen muss. Bio Tomatenerde ist meist nachhaltig und ohne Zusatz von Torf. Als Torfersatz kann Kokoshumus zugesetzt sein.

Zur Anzucht von Tomaten gibt es auch spezielle Anzuchterde, aber für Pflanzen nimmt man aufgrund der optimalen Nährstoffversorgung Bio Tomatenerde die idealerweise auch mit einem Anteil von Grüngutkompost, Tongranulat, Sand oder Perliten versetzt ist. Dies garantiert eine optimale Sauerstoffzufuhr an die Wurzeln zum Anregen des Pflanzenwachstums. Manche Hersteller bieten auch Tomatenerde an, die bereits vorgedüngt ist z.B. mit Guano. Bio Erde ist oftmals mit Hornspänen, Hornmehl oder Gartenkompost versetzt.

Hergestellt wird Tomatenerde und Bio Tomatenerde in Beuteln mit 10 Liter über 50 Liter bis hin zu 70 Liter Inhalt. Besonders günstig ist hier beim Preis-Leistungsverhältnis die Größe ab 50 Liter und grösser.

Wofür eignet sich Tomatenerde?

Spezielles Pflanzsubstrat für Tomatenanbau gewährleistet die optimale Zusammensetzung hinsichtlich Mineralien, Quellfähigkeit, Luftdurchlässigkeit und Sauerstoffversorgung der Pflanzen und unterstützt nachhaltig und in jeder Phase das Wachstum der Tomaten. Dies kann eine herkömmliche Gartenerde nicht leisten, da ihr die für die starkzehrenden Tomaten nötigen Inhaltsstoffe und die Zusammensetzung fehlen.

Bei minderen Qualitäten kann die Tomatenerde Schimmel und Mückenlarven enthalten, die das Pflanzenwachstum hemmen.

Tomatenerde eignet sich aufgrund der Inhaltsstoffe für den Anbau von Tomaten im Topf, Kübeln und Pflanzgefäßen. Ebenso für den Anbau im Gewächshaus, in Hochbeeten, Beeten und im Freiland.

Tomatenpflanzen in guter Tomatenerde

Tomatenpflanzen in guter Tomatenerde

Worauf sollt man bei dem Kauf von Tomatenerde achten?

Ein Vergleich der Zusammensetzung sollte vor jedem Kauf durchgeführt werden, da minderwertige Pflanzenerde zu schlechten Ernteergebnissen und Krankheiten führen kann.

Im Blick sollte man das jeweilige Preis-Leistungsverhältnis behalten. So ist der beste Zeitpunkt zum Tomatenerde kaufen meist das Frühjahr und der Beginn der Pflanzzeit. Hier bieten die großen Baumarktketten wie Dehner oder Hornbach besonders günstig Erde für Tomaten an.

Im Sortiment sind unterschiedliche Hersteller wie z.B. Compo, Seramis, Neudorff oder Floragard. Bei Produkttests wurde die hochwertige Bio Tomatenerde von Compo am besten bewertet und war sehr günstig bezogen auf das Preis-Leistungsverhältnis.

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Kann man sich Tomatenerde auch selbst mischen?

Ja – natürlich kann man sich auch selbst Tomatenerde mischen. Dazu mischt man im gleichen Mengenverhältnis einfach jeweils 1 Teil sterilisierte Gartenerde, Sand und Kompost.

Kann Tomatenerde wiederverwendet werden?

kommt auf die Erde an – gute Erde, solche die die physikalischen Eigenschaften nicht verliert, kann sehr wohl wieder verwendet werden. Man muss hierbei nur beachten dass Tomatenpflanzen Starkzehrer sind und die alte Erde eine extra Düngung benötigt.

Was ist der Unterschied zwischen Tomatenerde und Blumenerde:

Erde für Tomaten ist eine spezielle Substratmischung die für das optimale Pflanzenwachstum gemischt ist. Blumen benötigen im Gegensatz zu Gemüsepflanzen eine andere Zusammensetzung der Erde mit Mineralien und gedeihen am besten unter anderen Voraussetzungen.

Wie sollte die ideale Tomatenerde sein?

Da Tomatenpflanzen Starkzehrer sind, ist ein nährstoffreicher Boden Voraussetzung. Zudem sollte das Erdreich locker sein, denn dadurch wird eine gute Bodenbelüftung sowie ein guter Wasserabfluss gewährleistet. Weiterhin können sich die Wurzeln in einem lockeren Erdreich am besten entfalten. Idealerweise ist das Pflanzsubstrat humos und weist keine groben Bestandteile wie beispielsweise Rindenstücke oder Pflanzenreste vor. Am besten eignen sich dafür Bio Tomatenerde die auch noch Anteile von Gartenkompost, Hornspänen und Hornmehl enthalten kann. Testsieger war hier der Hersteller Compo mit seiner Tomatenerde.