Mit einem Bausatz eine Terrassenüberdachung im Garten aufbauen

terrassendach bauen

Damit man nicht direkt in der Sonne, im Regen oder anderen Witterungseinflüssen auf seiner Terrasse im Garten sitzen muss, gibt es die Möglichkeit einer Terrassenüberdachung. Die ermöglicht zum einen ein Sonnen-, aber auch einen Regenschutz. Damit man diesen Schutz hat, muss man seine Terrasse mit einer Überdachung ausstatten. Dafür bietet sich ein Terrassendach Bausatz an, wie man in diesem Artikel erfahren kann.

Man muss kein Handwerker beim Aufbau sein

Möchte man eine Terrassenüberdachung so gibt es hier zahlreiche Möglichkeiten. Ob direkt vor Ort hergestellt von einem Handwerker mit Aufbau oder ein Bausatz. Doch was versteht man darunter, was ist ein Bausatz? Bei einer solchen Überdachung bekommt man diese in Einzelteilen bis vor die Haustür geliefert. Natürlich stellt sich hierbei immer die Frage, ob man handwerkliches Geschick für den Aufbau braucht? Doch in der Regel ist das nicht erforderlich. Alle Teile der Überdachung sind entsprechend vorbereitet. So sind sie auf die notwendige Länge bearbeitet, Verbindungen sind vorgefertigt und letztlich auch die Oberfläche behandelt. Man muss jetzt auf der Terrasse lediglich die Einzelteile der Überdachung zusammenfügen. Für diesen Zweck hat man eine Bauanleitung, die vom Hersteller mitgeliefert wird. Anhand der Bauanleitung kann man hier Schritt für Schritt den Aufbau vornehmen. Hier muss man auch nicht mit Säge eine Nachbearbeitung vornehmen, da alles auf das gewünschte Maß zugeschnitten ist. Je nachdem aus was für einem Material die Überdachung ist, muss man sich hier nicht mal um den Wetterschutz und die Lackierung kümmern. Auch das wird nämlich im Werk schon erledigt bei Bausätzen. Damit man immer weiß welches Teil vom Bausatz man auch gerade braucht, sind diese entsprechend beschriftet. Meist hier mit Zahlen, anhand der Zahlen kann man dann die Bauteile mit der Bauanleitung abgleichen. Gerade aufgrund von diesen beiden Eigenschaften, muss man auch kein Handwerker oder handwerkliches Geschick beim Aufbau einer solchen Überdachung für die Terrasse haben.

Keine Abstriche bei der Qualität

Auch bei Bausätze für die Überdachung einer Terrasse gibt es keine Abstriche. Das gilt sowohl hinsichtlich der Qualität, vor allem aber auch beim Material. So gibt es hier nämlich nicht nur Bausätze aus Holz, sondern auch aus anderen Materialien. Wie zum Beispiel Bausätze für eine Überdachung aus Aluminium. Bei Bausätze für eine Überdachung der Terrasse im Garten, erhält man nicht nur die Grundkonstruktion. Sondern vielmehr kann ein solcher Bausatz auch die Dacheindeckung und die Dachentwässerung umfassen.

Vergleichen vor der Wahl

Möchte man jetzt seine Terrasse mit einer Überdachung versehen, so sollte man hier genau hinsehen. Schließlich kann sich die Überdachung hinsichtlich der Form, aber auch der Größe unterscheiden. Vom Material aus dem die Überdachung hergestellt wird, gar nicht zu reden. Hinsichtlich der Form, so hat man hier Wahl zwischen einer einfachen Anlehn-Überdachung, einer freistehenden Überdachung mit einem Satteldach oder mit einem Walmdach. Bei einer Anlehn-Überdachung wird diese einfach an der Hauswand von der Terrasse montiert. Aus diesem Grund besteht diese nur aus zwei oder drei Pfosten, je nach Größe der Überdachung. Unterschiede bei der Dachneigung gibt es aber auch bei den Dachformen Sattel- und Walmdach. Sowie auch bei der Art der Dacheindeckung, hier hat man die Wahl von einem Glasdach, über einer Eindeckung aus Kunststoff bis hin zu einer massiven Dacheindeckung aus Dachziegeln. Gerade aufgrund der Vielzahl der Unterschiede die es hier bei einem Terrassendach Bausatz für den Garten gibt, sollte man die Angebote vergleichen. Nur in dem man die Angebote für Bausätze vergleicht, kann man die technischen Unterschiede und auch die Kosten erkennen. Gerade durch einen Vergleich, wie er über das Internet möglich ist, bekommt man die Möglichkeit eine Überdachung passend zu seinem Haus und zur Größe der Terrasse auswählen zu können.

Vorteile von einem Terrassendach Bausatz

Was jetzt Bausätze einer Überdachung sind, was für Unterschiede es gibt und warum man vor der Anschaffung die Angebote von einem Bausatz vergleichen soll, wurde jetzt im Artikel schon ausführlich dargestellt. Doch warum sollte man sich überhaupt für Bausätze bei der Überdachung der Terrasse im Garten entscheiden? Die Antwort darauf ist einfach: Vorteile. Bausätze für eine Überdachung der Terrasse haben nämlich zahlreiche Vorteile. Ein großer Vorteil ist hierbei der Kaufpreis. Schließlich zahlt man bei Bausätzen nur die reinen Herstellungs- und Lieferkosten der Überdachung. Ein nicht unwesentlicher Kostenfaktor fällt vollkommen weg, nämlich die Kosten für den Aufbau. Entscheidet man sich hier dafür, den Aufbau selbst durchzuführen, kann man viel Geld sparen. Das kann hier je nach Art der Überdachung und damit verbundenen Zeitaufwand schnell mal mehrere hundert bis tausende von Euro ausmachen. Natürlich kann man auch bei Bausätzen ein Handwerker mit dem Aufbau beauftragten. Doch notwendig ist das aufgrund der Verarbeitung und Zusammensetzung von Bausätzen nicht. Ein weiterer Vorteil von Bausätzen sind aber auch die Einzelteile. Gerade wenn man zum Beispiel nicht viel Platz in der Einfahrt oder auf der Terrasse hat, so kann man durch die Einzelteile relativ einfach die Überdachung auch auf engen Raum aufbauen. Und letztlich ist bei einer Terrassenüberdachung für die Terrasse im Garten noch von Vorteil, das man hier vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, aufgrund von Größe, Dacheindeckung und Dachform hat.

Marder im Garten – Ist er nützlich oder gefährlich?

marder garten

Marder im Garten

Hat man einen Marder im Garten, ist es gar nicht so einfach, ihn wieder loszuwerden. Zunächst stellt sich hierbei jedoch die Frage, warum man ihn eigentlich aus dem Garten vertreiben möchte. Ist ein Marder denn gefährlich oder eventuell gar nützlich? Diesen Fragen möchten wir mit diesem Beitrag auf den Grund gehen und dabei auch einige Tipps und Tricks nennen, wie man den Marder vertreiben kann.

Woran erkennt man einen Marder im Garten?

marder abwehrenWie andere Wildtiere, so erkennt man den Marder auch zumeist an seinen Hinterlassenschaften. So sind es nicht selten Kotspuren, die den Marder als Eindringling im Garten identifizieren. Da Marderkot gerne mit Fuchskot oder Katzenkot verwechselt wird, ist es teilweise doch etwas einfacher, herauszufinden, wer sein Unwesen im Garten treibt, wenn man die eine oder andere Spur in Form eines Pfotenabdrucks findet. Auch akustisch haben geübte Ohren die Chance, herauszufinden, ob eine Katze oder ein Marder im Garten herumschleichen. Sich zankende Marder klingen ähnlich wie Katzen, nur dass ihr Geschrei noch etwas schriller als das der Katzen ist.

>> Auch interessant: Den Marder biologisch vertreiben!

Was lockt den Marder an?

Der Marder, das eint ihn mit Waschbären, liebt es, auf der Suche nach Essensresten, in Mülltonnen herumzuwühlen. So ist die leichteste Marderabwehr das Abriegeln von Mülltonnen. Müllsäcke haben ebenfalls nichts im Garten zu suchen. Wer dies berücksichtigt, hat bereits einen großen Schritt in Richtung Marderfreien Garten gemacht. Müll ist jedoch nicht das einzige Lockmittel für Marder. Hohe Bäume und dichte Büsche liebt der Marder. So ruht er sich nur zu gerne im Geäst aus und sucht dabei das ein oder andere Vogelnest auf. Hohe Bäume mit dichtem Geäst bieten dem Marder Schutz und parallel auch die Chance auf Beute, denn ein wichtiger Grund, weshalb Gartenbesitzer zumeist nicht erfreut über einen Marder im Garten sind, ist die Tatsache, dass Marder unter anderem kleinen Vögeln auflauern und auch deren Eier nicht verschmähen. Mit einem Zaun wird man den Marder nicht davon abhalten können, in den Garten zu gelangen, denn zu geschickt ist der Marder, wenn es um Klettern geht. Ferner ist der Marder ein Meister des Aufspürens von Schlupflöchern.

Ein Marder ist sehr wohl auch nützlich

Ein Marder ist jedoch besser als sein Ruf, denn er hat auch gute Seiten. So gehören nicht nur Vögel zu seinen Beutetieren. Marder sind Allesfresser und so stehen auch Mäuse und Ratten auf dem Speiseplan des Marders. Leider sind das auch schon die so ziemlich einzigen Vorteile der Marder im Garten, denn die Schäden, die sie im Garten und an Haus und Auto hinterlassen, dürften überwiegen.

Weshalb man einen Marder im Garten loswerden möchte

Wie so oft, wenn Mensch auf Wildtier trifft, sind Probleme vorprogrammiert. Dies gilt auch für den Marder im Garten. Hier nun einige Gründe, weshalb nicht wenige, den Marder aus dem Garten vertreiben möchten:

Marderkot im Garten

Ein Problem ist sicherlich Marderkot, der nicht nur lästig im Gemüsebeet oder gar auf dem Dachboden sein kann. So kann der Kontakt mit Marderkot auch Auswirkungen auf die Gesundheit haben und Krankheiten übertragen. So sollte man beim Entfernen vom Marderkot stets Handschuhe tragen und Kontakt vermeiden.

Gefahr für Singvögel und deren Nachwuchs

Marder fressen so ziemlich alles, was ihnen vor die Schnauze kommt. So ernährt sich ein Marder eben auch von Vögeln und deren Eiern. Ein Graus für Gartenbesitzer. Doch sind Vögel im Garten nicht die einzige Beute für den Marder, der auch als Hühner und Gänsekiller seinem Ruf gerecht wird. Wer also Hühner hält, sollte unbedingt dafür sorgen, dass diese Mardersicher untergebracht sind.

Fiese Gerüche und Aas

Nicht selten erkennt man den Marder wegen fieser Gerüche und Aas. Der Marder ist ein absoluter Einzelgänger und sehr territorial. So wird er fleissig markieren, um sein Revier zu markieren. Dies bedeutet fiese Gerüche und auch Geräusche, wenn sich nachts zwei Rüden um ein Revier streiten. Herumliegendes Aas ist ebenfalls ein typisches Marderzeichen.

Der Marder, Auto und Dachboden

Das vielleicht größte Problem ist die Beißwut des Marders. Die jährlichen Schäden durch den Marderbisse sind gigantisch. Marder mögen keine freien Flächen, während Autos ihnen in der Stadt einen geeigneten Schutz bieten. Dasselbe gilt für Ställe oder den Dachboden. Auch hier lässt sich der Marder nur zu gerne nieder. Im Auto sind es vor allem Schläuche und Kunstoffteile, die der Marder gerne anknabbert. Dies zum Teil mit verheerenden Folgen. Erwischt der Marder einen Kühlwasserschlauch, hat dies natürlich drastische Folgen für den Motor. Leider sind Schäden durch Marder nur selten durch die KFZ Versicherung abgedeckt, so dass der Marder hier zu einer großen Belastung für den jeweiligen Geldbeutel werden kann. Auch auf dem Dachboden kann der Marder große Schäden anrichten. So führen Isolierungsschäden durch Marder häufig zu Schimmelbildung mit teilweise verheerenden Folgen.

Was tun gegen Marder im Garten und Haus?

Das Haus ist einfacher Mardersicher zu machen als der Garten. So sollte man dem Marder die Einstiegsmöglichkeiten nehmen. Bäume, die über das Hauten, Regenrinnen und andere Schlupflöcher sollten geprüft und abgesichert werden. Ferner sollte man darauf achten, dass die Mülltonnen gut verriegelt sind und kein Müll offen herumliegt. Eine sehr gute Marderabwehr stellen Haustiere dar. So hat ein Marder Angst vor Hund und Katze und schon der Geruch wird ihn abschrecken. Im Garten wird man mit Zäunen und anderen Abwehrmitteln wenig erfolgt haben. Hilfreich können jedoch Marderabwehrsysteme sein, die zumeist auf Ultraschall basieren. Wer einen Marder auf dem Dachboden hat, kann mit laufender, konstanter Musik dem Marder auf die Nerven gehen, der sehr geräuschempfindlich ist.

Den Marder zu töten ist im übrigen aus tierschutzrechtlichen Gründen keine Option und auch das Einfangen durch Lebendfallen mit anschließender Umsiedlung ist kritisch zu betrachten, denn ein neuer Marder könnte rasch an die Stelle des umgesiedelten Marders treten. Wer dennoch auf eine Lebendfalle setzen möchte, findet hier eine bebilderte Anleitung für den Marderfallenbau.

Im Handel gibt es ferner auch spezielle Mardersprays. Doch ist bei der Auswahl eines geeigneten Marder Sprays zu bedenken, dass es bei empfindlichem Lack am Auto, eher unterhalb der Frontschürze angewendet werden sollte.

Weitere Informationen zur Marderabwehr auch hier.

 

10 Tipps für nachhaltiges Gärtnern!

nachhaltiges gärtnern

Nachhaltiges Gärtnern

In Zeiten der Klimadebatte ist es an jedem selbst, einen Beitrag gegen den Klimawandel zu erbringen und das eigene handeln zu hinterfragen. Nachhaltiges Agieren macht auch vor dem Garten nicht halt, weshalb wir hier einige Tipps geben möchten, um einige Möglichkeiten zum nachhaltigen Gärtnern aufzuzeigen.

Was ist eigentlich Nachhaltigkeit im Garten?

Das Wort „Nachhaltig“ bedeutet, die Existenz auf dieser Erde zu erhalten. Nachhaltigkeit wird nicht selten mit der Umwelt und dabei insbesondere mit unseren Landschaften und Gärten in Verbindung gebracht. Aber was genau macht eigentlich einen nachhaltiger Garten? Vielleicht ist ein nachhaltiger Garten eine Art Upgrade auf den biologischen Garten. Die Befolgung der biologischen Gartenbau-Praktiken wird Böden und Pflanzen erhalten und Freude schenken ohne dabei die Umwelt massiv zu belasten. Der biologische Gartenbau weist uns auch auf andere Gartenpraktiken hin, die das Ziel der Nachhaltigkeit durch Ressourcenschonung verfolgen.

1. Kompost – Der erste Schritt auf dem Weg zum nachhaltigen Garten

Kompostieren und damit Recycling ist sicherlich der Nummer 1 Schritt auf dem Weg zum nachhaltigen Garten. Das Recyclen und Verwerten von Abfällen spielt dabei eine große Rolle. Kompostieren ist gut für den Boden und nicht minder gut für uns und unsere Umwelt. Egal ob der nachhaltige Gärtner Gemüse, Rasen, Blumen und Sträucher oder Obstbäume pflegt, Kompostieren wird eine lebendige, stärkende Veränderung im Garten bewirken und gleichzeitig den Abfall auf ein Minimum beschränken. Kompostierungsverfahren, die den Boden bröckliger machen, helfen auch dabei, Wasser zu sparen. Die Anpflanzung von Gründüngung – Deckfrüchte wie Roggen und Hafer, die direkt in den Boden kompostiert werden – fügt parallel auch Nährstoffe wie Stickstoff hinzu.

2. Die richtigen Töpfe für die Pflanzen

Eine weitere Möglichkeit nachhaltig zu gärtnern sind die Gefäße, die wir für unsere Pflanzen und Blumen verwenden. Hand aufs Herz, wer von uns findet in irgendeiner Kammer nicht so manches Plastikgefäß, auf das man verzichten könnte. Natürliche Produkte wie Ton sind natürlich die bessere Alternative und müssen in puncto Optik den Plastiktöpfen in keinerlei Hinsicht nachstehen. Wer nachhaltig gärtnern möchte, verzichtet auf Plastik.

3. Nachhaltigkeit hört nicht auf der Terrasse auf!

Nachhaltigkeit beginnt schon bei den Gartenmöbeln. Wer auf Plastikmöbel setzt, wählt so gewiss nicht die nachhaltigste Art von Gartenmöbeln. Wer jedoch denkt, dass Plastik das einzige No Go ist, täuscht sich, denn tatsächlich sind es auch die tropischen Hölzer, die ob der langen Wege und Abholzung die Umwelt so gar nicht schonen. Wie wäre es da vielleicht mit dem Verwenden der alten Europaletten, die man noch irgendwo rumstehen hat. DIY spielt eine große Rolle, wenn wir von Nachhaltigkeit reden und Palettenmöbel sind schön und eine clevere Option für die neuen Gartenmöbel. In diesem Video sieht man recht gut, wie man sich ganz einfach mit Paletten eine schöne Sitzecke im Garten zaubern kann.

 

4. Wasser – vielleicht die wichtigste Komponente

Natürlich spielt Wasser beim Gärtnern eine gewichtige Rolle und somit ist auch klar, dass man hier zumeist den größten Optimierungsbedarf auf dem Weg zum nachhaltigen Gärtnern findet. Wer nachhaltig gärtnert, wird gewiss über eine Regentonne verfügen. Warum sollte man Wasser aus dem Hahn zum Gießen der geliebten Pflanzen verwenden, wenn man das so wichtige Wasser bereits, dem Regen sei Dank, in der Tonne hat. So minimiert man Wasserkosten und verbraucht auf diese Weise maximal wenig Wasser im Garten.

5. Essensreste wieder verwerten

Was viele nicht berücksichtigen, ist der tatsächliche Umgang mit dem, was wir essen. Tatsächlich lässt sich fast jedes natürliche Lebensmittel erneut verwenden. Keinesfalls muss man stets wegschmeissen, was man geerntet und verzehrt hat. Die Reste bieten zumeist noch immer die Chance auf ein neues Anpflanzen des Produkts. So spart man sich das erneute Aussähen und den Kauf neuer Samen und Pflanzen. So geht Nachhaltigkeit in Küche und Garten.

6. Auf Torf verzichten

Ganz gewiss dürfte dieser Tipp für den größten Aha Moment sorgen. Fast jeder von uns wird Torf verwenden. Erde mit Torf lüftet zwar unseren Garten ordentlich durch, doch wird Torf in Moorlandschaften gewonnen, die für zahlreiche Tierarten einen wichtigen Lebensraum darstellen. Sucht man nach Alternativen zu Torf, so muss man nicht lange recherchieren, denn wer auf humusreichen Boden mit entsprechenden Luftporen setzt, tut Tieren und Pflanzen einen großen Gefallen. Hiermit sind nicht nur die Tiere im eigenen Garten gemeint, sondern eben auch jene Tierarten, denen Moore ein so wichtiger Lebensraum sind.

7. Chemie hat im nachhaltigen Garten nichts verloren

Egal ob Umkraut oder Schädlinge. Sie sind natürlich ein Ärgernis im Garten und doch muss man nicht sogleich zur Chemie greifen, um Unkraut und Schädling loszuwerden. Es gibt so viele Hausmittel, die sich bestens als Abwehrmittel einsetzen lassen, so dass Chemie stets das letzte Mittel ist, zu dem man greifen sollte. Kaffeesatz, Essig und zahlreiche Kräuter werden häufig in ihrer Wirkung unterschätzt. Diese Allrounder sind die legitime Alternative zu Insektiziden und chemischen Mitteln aller Art.

8. Der richtige Dünger

Dies gilt auch für die Wahl des richtigen Düngers. Weiter oben haben wir ja bereits über Kompost geschrieben und eben jener ist natürlich die Nummer 1 Alternative zum gekauften Dünger, bei dem auf Erdöl gesetzt wird. Die Herstellung von solchem Dünger ist wenig energieschonend und spätestens wenn man über die Transportwege solcher Dünger, die man kaufen kann, spricht, wird klar, dass in einem nachhaltigen Garten nach Alternativen gesucht werden muss. Der gute alte Komposthaufen stellt eben jene Alternative dar, um klimaschonend den Traumgarten bewundern zu können.

9. Auf tierische Helferlein setzen

Die Natur kann ganz gut auf sich selbst aufpassen und zahlreiche tierische Helfer helfen dabei, den Garten intakt zu halten. Egal ob Nematoden gegen Schnecken und andere unerwünschte Schädlinge oder der Maulwurf für die Bodenpflege, es gibt zahlreiche nützliche Tiere, deren Wohlbefinden uns am Herzen liegen sollte auch abseits des Regenwurms. Warum also mit künstlichen Mitteln nachhelfen, wenn man die Helfer im Garten als Untermieter haben kann. Ein Komposthaufen kann so zum Beispiel ein zentrales Element für viele Tierarten im Garten sein.

10. Einheimische Pflanzen und Tiere fördern

Der zehnte Tipp dreht sich ebenfalls um die Bewohner des Gartens. Insekten sind so zum Beispiel unglaublich wichtig für unsere Umwelt und den Garten. Viele Pflanzenarten, die wir so auf unseren Terrassen und Balkönen lieben, sind jedoch für Bienen und Co. völlig unbrauchbar. Wildgärten und Wildblumen aus Deutschland jedoch, stellen eine gute Futterquelle dar. So können Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten im Garten heimisch werden und ihren Beitrag zu einer intakten Natur leisten.

 

 

 

Löwenzahn – Mehr als nur eine Wiesenblume

wilder Löwenzahn

Der Löwenzahn (botanischer Name Taraxacum officinale), im Volksmund auch gerne als Pusteblume bezeichnet, ist eine anspruchslose Pflanze, die in der Kräuterküche sehr beliebt ist. Leider hat die Pflanze bei vielen Gärtner einen schlechten Ruf und wird daher oft als Unkraut angesehen. Doch als Nutzpflanze bringt der Löwenzahn einen frischen Geschmack in die Küche. Er eignet sich hervorragend als Salatbasis und Tee.

Wie pflanze ich Löwenzahn richtig?

Löwenzahn liebt nährstoffreichen, lockeren und tiefgründigen Boden. Man sollte ihn in sonniger bis halbschattiger Lage anpflanzen. Der Zeitpunkt für die Aussaat im Bio Garten ist von der Sorte abhängig, doch beläuft sich auf einen Zeitraum von März bis September. Die Saattiefe sollte ungefähr einen Zentimeter betragen und die Saat sollte stets feucht gehalten werden.

Löwenzahn die richtige Pflege

Einmal etabliert, braucht der Löwenzahn keinerlei Pflege oder Zuwendung.

Braucht Löwenzahn Dünger?

Obwohl der Löwenzahn stickstoffreiche Böden bevorzugt, ist keine zusätzliche Düngung notwendig. Dementsprechend sind keine Dünger Angaben erforderlich. Allerdings ist es möglich, den Löwenzahn als Dünger verwenden, indem man aus der Pflanze eine Jauche zubereitet.

Kann man Löwenzahn auch im Kübel anpflanzen?

Eine Aussaat in einem Kübel ist nicht anzuraten. Es ist zwar möglich, den Kübel mit nährstoffreicher Erde zu füllen, allerdings braucht diese Pflanze einen tiefen Untergrund. Er bildet lange Pfahlwurzeln und würde sich in einem Kübel oder einem Balkonkasten nicht wohlfühlen und somit auch schlecht wachsen.

Löwenzahn richtig vermehren – Wie geht das?

Im Grunde genommen ist es überhaupt nicht notwendig, Löwenzahn direkt zu säen. Sollten schon einige Löwenzahnpflanzen in der Nähe stehen, säen sich diese oft von selbst. Bevor sich die Samen lösen, kann man diese ernten und für die Aussaat verwenden.

Andernfalls werden die Samen vom Wind verbreitet und sorgen auf natürliche Weise für die Vermehrung. Dank der anhaftenden Schirmchen können die Samen Hunderte Meter fliegen. Zudem sind die Samen so geformt, dass sie sich im Boden verankern. Sie fallen zu Boden und die Spitze bohrt sich in den Boden. Sobald Feuchtigkeit auf die Samen trifft, fangen sie an zu keimen.

Löwenzahn trocknen und aufbewahren

Die Blätter und Blüten sollten getrocknet werden. Dafür sollten sie in Bündeln zusammengebunden werden und kopfüber an einen schattigen und luftigen Ort aufgehängt werden. Sollte das nicht möglich sein, kann man die Blätter auch in einem Dörrgerät, bei Temperaturen zwischen 30 und 40 °C, trocknen lassen.

Bei den Blüten sollte der Stängel entfernt werden und ausgebreitet getrocknet werden. Zudem kann man sie in einem Dörrgerät trocknen lassen. Der Trocknungsvorgang sollte allerdings schnell gehen, damit die Blüten sich nicht schließen.

Die Wurzeln lassen sich gut einfrieren. Dafür sollte man diese in 1 cm große Stücke schneiden oder mit einer Raspel feinreiben und in Gefriertüte einfrieren. Somit gehören die Löwenzahnwurzeln zu den essbaren Wurzeln. Noch weitere essbare Wurzeln habe ich in diesem Artikel gefunden.

Löwenzahn in der Küche verarbeiten?

Beim Löwenzahn kann die gesamte Pflanze verwendet werden. Die Blätter kann man im April/Mai ernten, wenn sie noch jung sind. Möchte man den Löwenzahn im Salat genießen, sollte man diese vor der Blütezeit ernten. Durch das Einsetzen der Blüte schmeckt die Pflanze bitter.

Die zarten Blätter des Frühlingsaustriebs können fortlaufend geerntet werden. Beim Sammeln sollte man darauf achten, dass man frisch gedüngte Wiesen vermeidet. Auch Löwenzahn, welcher in der Nähe von viel befahrenen Straßen wächst, sollte nicht verzehrt werden, da die Pflanze Luftverschmutzungen und Schadstoffe aufgenommen haben könnte.

Die jungen Blätter lassen sich frisch gut zu Salat oder Smoothies verarbeiten, gekocht eignen sich die Blätter zu Kräutersoßen und Suppen. Leicht gedünstet machen sich die Blätter ideal als Zutat für Quiches oder Risotto. Für Tee sollte man ältere Blätter bevorzugen.

Die Heilkraft von Löwenzahn und deren Produkte

Schon seit vielen Jahrhunderten wird Löwenzahn als Heilpflanze für Leber und Nieren verwendet, meistens in Form von Tee. Sein botanischer Name wurde schon im 11. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Löwenzahn wirkt harntreibend und blutreinigend.

Es gibt nur wenige Lebensmittel, die es hinsichtlich des Vitalstoff Gehaltes mit dieser Pflanze aufnehmen können. Löwenzahn enthält viel Vitamin C und Vitamin A. Zudem hat diese Pflanze einen hohen Gehalt an Magnesium, Kalium und Phosphor. 

Rezepte zur Verwendung von Löwenzahn

Löwenzahntee

Ein bis zwei Teelöffel Löwenzahnblätter und Wurzeln mit einer Tasse Wasser aufkochen. Nach zehn Minuten wird das Wasser abgegossen. Der Tee wirkt harntreibend und förderlich für die Verdauung und sollte daher vor einer Mahlzeit getrunken werden.

Löwenzahnsirup

Zwei bis drei Handvoll Blüten in einem halben Liter Wasser aufkochen und auf schwacher Flamme köcheln lassen. Nach einer viertel Stunde die Mischung abseihen und 400 g Zucker hinzufügen. Nach erneutem Aufkochen einen Teelöffel Zitronensäure dazugeben. Zu guter Letzt kann der Sirup in Flaschen abgefüllt werden. Der Sirup wirkt blutreinigend.

Löwenzahntinktur

Man benötigt drei bis vier Wurzeln, die gründlich gebürstet und gewaschen werden müssen. Diese werden in kleine Stücke geschnitten. Anschließend werden diese in ein weites Glasgefäß gegeben und mit einem halben Liter Alkohol übergossen. Hierfür ist 40-prozentiger Korn ideal. Das Gefäß verschließen und an einen sonnigen Ort stellen. Nach einer Wartezeit von drei Wochen kann die Tinktur abgeseiht werden. Diese Tinktur wird nach dem Essen eingenommen und wirkt fördernd für die Verdauung.

Löwenzahnwein

Zur Appetitanregung und Verdauungsregulierung kann vor einer Mahlzeit ein Löwenzahnwein getrunken werden. Hierfür benötigt man eine Handvoll Blüten und übergießt diese mit einem halben Liter Weißwein. Anschließend wird der Wein für einen Tag an einen kühlen Ort gestellt. Zu guter Letzt gießt man den Wein ab und fertig ist der Löwenzahnwein.

Wo wächst er am liebsten?

Am liebsten wächst der Löwenzahn auf nährstoffreichen, gut durchlüfteten und humosen Böden in sonniger und halbschattiger Lage.

Gibt es Pflanzenverbünde die neben Löwenzahn gerne wachsen oder umgekehrt?

Der Löwenzahn ist ein sehr guter Stickstoffverwerter. Wenn er ausreichend Nahrung findet, gedeiht er sogar so gut, dass er, bis auf Gänseblümchen und einige wenige andere Pflanzen, praktisch alle anderen Wiesenblumen verdrängt. Er überwächst sie einfach.

Wann blüht er und wie lange?

Die Blütezeit erstreckt sich über April, Mai und Juni, danach nimmt der gesamte Blütenflor zwar stetig ab, streckt sich aber dennoch bis in den September und vereinzelt mitunter noch weiter in den Herbst.

Ist Löwenzahn essbar?

Löwenzahn ist von der Wurzel bis zur Blüte verwertbar. Das Gewächs hilft beim Abnehmen, macht munter, macht Speisen schmackhafter und vieles mehr.

Für Löwenzahn gilt: Bitte kein Unkraut jäten.

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Gyroskraut – Das Fleischgewürz auch für Vegetarier

Gyroskraut

Hey meine lieben Balkongartenfreunde,

wir haben den dritten Januar und ich wollte euch mal ein echt intensiv schmeckendes winterhartes Kraut vorstellen, welches ich im Herbst gepflanzt habe. Wenn ich von winterhart spreche dann meine ich nicht sibirische Kälte. Aber wenn du einen Ort hast, wo die Temperaturen nicht unter 5 Grad sinken dann wird das Gyroskraut unbeschadet durch den Winter kommen. Auf dem Balkon in ein geschütztes Eck so wie ich es platziert habe, funktioniert ganz gut.

Gießen sollte man wirklich nicht zu viel, und das auch nur wenn es einige frostfreie Tage gibt. Also Staunässe vermeiden! Da es winterhart ist, ist es natürlich auch mehrjährig. Ansonsten liebt es ein sonniges Plätzchen.

Gyroskraut
Gyroskraut

Die Pflanze wird so ca. maximal 50 Zentimeter hoch, wenn ich das jetzt so vergleiche hat die Pflanze seit September das Doppelte an Größe zugelegt.
Wie man sieht ist es noch immergrün und somit ein ideales Küchenkraut was ihr anpflanzen könnt. So nun kommen wir aber mal zu den Eigenschaften dieser Pflanze. Ich denke mal den Namen haben jetzt noch nicht allzu viele von euch gehört, bzw. das Wort Gyros sicherlich schon.

Der Name beschreibt das Kraut schon eigentlich recht gut, weil es halt sehr gut zu Gyros also zu Fleischgerichten passen soll. Das heißt aber nicht, das man es nicht anderweitig auch verwenden kann. Ich finde den Geschmack recht würzig und passt auch mal als Experiment in ein Salatdressing oder auf Gemüsegerichte. Hauptsächlich wird es aber verwendet, um Fleisch zu würzen. Es macht schwere Gerichte verdaulicher und regt den Appetit an. Die enthaltenen Bitterstoffe tragen dazu wesentlich bei.
Als Heilkraut wurde es schon in der Antike verwendet und für seine ätherischen Öle geschätzt.
Konservieren und haltbar machen ist nicht nötig, weil wie gesagt man kann es das ganze Jahr gut über abernten.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Kraut inspirieren und wer mag schaut nun auch noch das Video zum Beitrag. lg Christian

Wie kann man Kräuter im Winter nutzen?

Lavendel Kräutergarten Kräuter zum Inhalieren

Das Inhalieren von Kräutern und ätherischen Ölen ist ein sehr altes Hausmittel und wird stetig neu entdeckt. Es eignet sich für Kinder und auch für Erwachsene. Man kann hier verschiedene Methoden des Inhalierens nutzen und auch die unterschiedlichsten Zusätze sind frei wählbar. Das Inhalieren kommt meist im Winter oder bei Erkältungen zur Anwendung.

Kräuter wie zum Beispiel Rosmarin und Thymian kann man auch im Winter frisch abernten und sehr gut als Inhalation für Atemwegsinfekte geeignet. Daher empfehle ich euch, Rosmarin und Thymian sollte nicht auf euren Balkon fehlen! Lavendel zum Beispiel, wirkt beruhigend.

Lavendel Kräutergarten Kräuter zum Inhalieren

Allgemeine Informationen zum Inhalieren

Eine Inhalation wird voranging bei Erkältungen angewandt und durchgeführt. Besonders der Husten, Schnupfen und die damit verbundenen geschwollenen Nebenhöhlen sind hier die wichtigsten Symptome. Sehr angenehm ist es dann, wenn man die Schleimhäute befeuchtet und diese zum Abschwellen bringt und auch den Hustenreiz stillt.

Ein bewährtes Mittel gegen eine zugeschwollene Nase und verstopfte Nebenhöhlen ist die Dampfinhalation. Der warme Dampf hilft hierbei, die Schwellung in den Nebenhöhlen zu lindern und die hält ebenfalls die Schleimhäute feucht, sodass diese nicht noch mehr belastet werden. Inhaliert wird der warme Wasserdampf mit Kochsalz oder einem Auszug aus ausgewählten Kräutern.

Die Temperatur des Wassers ist bei der Inhalation von besonderer Bedeutung.

Das Wasser muss so heiß sein, dass es verdunstet aber nicht kocht. Erwachsene können hierbei bei etwa 70 Grad Celsius den Wasserdampf inhalieren. Bei Kindern jedoch sollte das Wasser nicht wärmer als 50 Grad sein.

Die Inhalation kann als Dampfbad oder auch mit einem Inhalator oder einem Düsenvernebler erfolgen. Beim Dampfbad kocht man etwa einen Liter Wasser auf und wartet, bis sich dieses auf etwa 60 Grad Celsius abgekühlt hat. Das Inhalat sollte hierbei nicht zu heiß sein, da dies zu einer weiteren Schwellung oder Reizung der Schleimhäute führt.

Man füllt das Wasser in eine Schüssel und beugt den Kopf darüber. Man bedeckt ihn am besten mit einem Handtuch. So kann man den aufsteigenden Dampf am besten einatmen.

Das Prinzip des Dampfinhalators ist das gleiche wie auch bei einem Dampfbad. Es wird auch hier heißer Wasserdampf inhaliert. Der Unterschied ist allerdings, dass die Inhalation über eine Atemmaske erfolgt. Diese führt den Dampf systematisch zur Nase und zum Mund. Die Schleimhäute in der Nasen- und Mundpartie werden hierbei gezielt befeuchtet. 

Bei einem Düsenvernebler wird mithilfe eines Kompressors ein sehr starker Unterdruck im Gerät erzeugt.

Dieser spaltet die vorhandenen Wassertropfen in kleinste Teilchen, die man auch als Aerosole bezeichnet. Diese werden inhaliert bzw. eingeatmet und gelangen dadurch in die Bronchien. Der Vorteil hierbei ist, dass besonders festsitzender Schleim gut gelöst werden kann. Die tiefen Atemwege werden mit dieser Methode am besten erreicht, was mit einem Dampfbad oder einem Dampfinhalator nicht möglich ist.

Aromainhalation mit Kräutern

Die Inhalation mit Kräutern ist bereits seit Hippokrates bekannt. Die Inhaltsstoffe bestimmter Kräuter enthalten Wirkstoffe, welche eine abschwellende Wirkung besitzen, die Entzündung abwenden. Weiterhin enthalten sie ausgesuchte Schleimstoffe, welche vor allem den Hustenreiz in den Atemwegen mildern. Eine Mischung aus bestimmten Kräutern aus der Apotheke oder auch aus dem Reformhaus enthalten sehr viele unterschiedliche Substanzen, die helfen können, mit den Symptomen der Erkältung umzugehen.

Bewährte Kräuter, die sich nicht nur bei Erkältung eignen sich Kamille, Huflattich, Pfefferminze und Thymian. Diese Kräuter stammen aus den Alpen. Sie wirken schleimlösend und beruhigend. Pfefferminze enthält vor allem Menthol, welches vor allem die Schleimhäute kühlt und so ohne einen Gewöhnungseffekt die Symptome des Schnupfens verbessert und den Husten löst.

Zum Inhalieren verwendet man ein ätherisches Öl, wie Pfefferminz oder Eukalyptusöl sowie Menthol Kristalle, welche man in das heiße Wasser gibt. Es werden hiervon lediglich einige Tropfen zugesetzt. Ebenso ist es möglich, dass man die getrockneten Kräuter direkt mit dem heißen Wasser übergießt. Man verwendet hier am besten Anis und Eukalyptus, die schleimlösend wirken. Kamille wirkt entzündungshemmend und Salbei tötet eindringende Keime ab.

Fazit:

Kräuter kann man übrigens nicht nur in der Küche zum Kochen verwenden, sondern auch Inhalieren. Die klassische Methode mit heißem Wasserdampf kennen sicherlich die meisten. Wer auf moderne Art und Weise Kräuter inhalieren möchte, kann dies mit einem Vaporizer tun.

Quellenangaben:

https://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/infos/inhalieren-bei-erkaeltung-helfen-salz-kraeuter-oder-aetherische-oele-65435106.bild.html

https://www.netdoktor.at/gesundheit/naturmedizin_alpenkraeuter/inhalieren-mit-kraeutern-6902347

Zwiebelschalen sind gesund – Nutze sie für dich!

Zwiebelschale gesund

Die Zwiebelernte ist vorbei und nun haben wir den ganzen Winter über gesunde und nährstoffreiche Zwiebeln im Keller. Zwiebeln schmecken nicht nur gut in verschiedenen Gerichten, sie sind nämlich auch sehr von Vorteil für unseren Körper. Jedoch die meisten von euch schmeißen Zwiebelschalen einfach weg. ABer auch in diesen stecken einige Vitamine, Mineralieren und sekundäre Pflanzenstoffe. Sofern die Zwiebelschalen nicht schimmlig sind kannst du diese wunderbar für dich nutzen. Dazu hier mehr in diesem Artikel:Erntefrische Zwiebel

Vorteile der Zwiebelschale

Zwiebelschalen enthalten in ihrer Zusammensetzung wertvolle Ballaststoffe, die zur Behandlung von Krebs, Herzerkrankungen und des Magen-Darm-Trakts beitragen. Flavonoide und Phytoncide sorgen dafür, dass keine pathogenen Bakterien und Pilze in den menschlichen Körper gelangen. Zwiebelsuppe enthält die Vitamine C, E und B sowie organische Säuren, die therapeutisch wirken können.

Forschungen ergaben, dass die Zwiebel wie folgt wirkt:

  • Antihistaminikum
  • harntreibend
  • entzündungshemmend
  • Antioxidans
  • krampflösend
  • Strahlenschutz
  • abschwellend
  • antikarzinogen

Aus diesen Gründen ist klare Zwiebelsuppe von großem Nutzen. Und sie kann sowohl intern als auch extern verwendet werden.

Zwiebelschale kann man bei verschiedenen Krankheitsbilder als Hausmittel einsetzen

  • Asthma bronchiale
  • Allergien
  • Nierenerkrankung
  • Pilzkrankheiten der Extremitäten
  • Immunsystem stärken
  • Haarausfall
  • onkologische, endokrine und Herzkrankheiten
  • Blutgefäße stärken
  • Mandelentzündung und Kehlkopfentzündung
  • Zahnfleischerkrankungen
  • Windelausschlag
  • Hautkrankheiten

Wie man sieht, gibt es ein großes Anwendungsgebiet. Also werft die Schale nicht weg, sondern bewahrt sie gut auf. Nur ein wenig dieser Schale als Tee genossen, kann Kopfschmerzen rasch verschwinden lassen.

Achtung! Zwiebelsuppe kann auch während der Schwangerschaft eingenommen werden, Frage aber zudem deinen Arzt.

Zwiebelschale bei Husten

Zwiebelschalensuppe ist gut gegen Husten. Rezept wie du sie zubereiten kannst!

Gebe zwei Esslöffel Schale in eine Pfanne.
Füge 2 Tassen Wasser hinzu.
Alles 20 Minuten kochen lassen. Trinke von diesem Zwiebelsud eine halbe Stunde vor dem Essen ein halbes Glas voll. 

Es gibt eine andere Möglichkeit, Husten mit einem Aufguss von Zwiebelschalen zu behandeln. Streife 10 Zwiebeln ab und gebe die Schale in eine Pfanne, einen Liter Wasser hinzufügen und kochen, bis sich die Flüssigkeit bis zur Hälfte reduziert hat.

Die fertige Brühe sollte einige Tage gekühlt, filtriert eingenommen werden, bis der Husten vollständig verschwindet.

Tipp: Um den Geschmack zu mildern, kann Zwiebeltee mit Honig getrunken werden.

Zwiebelschale für gesundes Haar und Kopfhaut

Jetzt sollten wir über die Vorteile der Zwiebelbrühe für die Haare sprechen. Beim Kochen wird das Wasser mit natürlichen Farbstoffen angereichert, welches die Schalen enthält. Daher wird es häufig zum Tönen von Haaren verwendet. Dies ist jedoch nicht der einzige Zweck der Abkochung. Mit ihm können Sie Schuppen loswerden, Haarausfall verhindern und ihren Zustand erheblich verbessern.

Hast du Schuppen? Dann koche Zwiebelschale ab und verwende es als tägliche Spülung. Dieser Sud kann auch bei der Wundheilung helfen, so werden aufgekratzte Schuppenflechten schneller heil.

Der Zwiebelsud stärkt das Haar und wirkt bei Haarausfall wie kahlen Stellen. Die Brühe pflegt die Kopfhaut mit nützlichen Substanzen und stärkt effektiv die Follikel. Wenn diese Kur regelmäßig eingesetzt wird, kann der Haarausfall oft gestoppt werden.

Vorbeugen ist besser!

Die Brühe kann verwendet werden, um Kahlheit zu verhindern. Es sollte vor jedem Duschvorgang in die Haarwurzeln eingerieben werden. Ca. 40 Minuten einwirken und dann mit warmem Wasser abwaschen.

Wenn die Haare bereits ausgefallen sind, kann man folgendes Mittel vorbereiten:

Einen Esslöffel Zwiebelschale und Birkenblätter in die Pfanne geben.
300 ml Wasser zum Kochen bringen.
10 Minuten kochen lassen, abkühlen lassen, filtrieren.
Der Sud wird 2-3 mal pro Woche in die Haarwurzeln eingerieben.

Den Haarwuchs anregen:

Um das Haarwachstum zu stimulieren, kann man folgendes machen.

Zwiebelschalen mit Wasser übergießen und 25 Minuten kochen lassen.
Die Brühe in eine warme Decke wickeln und über Nacht stehen lassen.
Am Morgen den Sud filtrieren und die gleiche Menge Cognac und gehackte rote Paprikaschote hinzufügen.
Diesen Spezialsud aus Zwiebelschale täglich ein Monat in die Haarwurzeln einreiben.

Zwiebelsud gegen graue Haare

Jetzt kannst du einen weiteren Sud aus Zwiebelschale kochen, mit dem man graue Haare maskieren kann. Für dieses Rezept benötigst du zwei Handvoll gelbe Zwiebelschalen. Alles mit 300 ml Wasser 20 Minuten kochen und abseihen.

Tipp: Je länger man diese Flüssigkeit auf den Haaren lässt, umso intensiver wird die Farbe sein. Helle Strähnen bekommen einen goldenen Farbton und hellbraunes Haar wirkt frischer. Graues Haar fällt so weniger auf.

Ratschläge! Je länger Sie die Flüssigkeit auf ihrem Haar halten, desto intensiver wird ihre Farbe sein. Infolgedessen bekommen helle Strähnen einen angenehmen goldenen Farbton und hellbraunes wird frischer, während graues Haar weniger auffällt.

Tipp: Vor dem Färben sollten die Haare gewaschen und getrocknet werden. Als nächstes wird auf jeden Strang eine Abkochung aufgebracht, wonach eine Plastikkappe auf den Kopf gesetzt und mit einem Handtuch bedeckt wird.

Fazit:

Die Zwiebelschale ist in Ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen. In den meisten Fällen ist keine Nebenwirkung bekannt. Die Anwendung erfolgt aber immer auf eigene Gefahr. Alle Informationen sind Erfahrungswerte und eine Umsetzung dieser Tipps sollte immer mit einem Arzt besprochen werden.

 

5 Tipps, um auch im Herbst frische Kräuter zu genießen 

Kräuter haltbar

Ein üppiger Kräutergarten ist der Stolz von jedem Hobbygärtner – oder wie seht ihr das? Gartenkräuter gehören zu meinen liebsten Pflanzen, weil sie recht einfach in der Pflege sind und jedes Gericht mit frischen Kräutern einfach so viel besser schmeckt. 

Jetzt im Herbst ist die Kräuter-Hochsaison leider schon vorbei, aber das bedeutet nicht, dass wir ganz ohne frische Kräuter auskommen müssen. Denn was wäre ein leckeres Pilzragout ohne Petersilie oder Ofenkartoffeln ohne Rosmarin? Und seien wir uns ehrlich: Getrocknete Kräuter können mit dem Aroma von den frischen nicht mithalten. 

Aber keine Angst – ihr müsst nicht zu dem langweiligen getrockneten Oregano aus dem Supermarkt greifen: Mit diesen 5 Tricks könnt ihr die Kräuterernte bis in die kältere Jahreszeit ausdehnen! 

Kräuter haltbar

Im September: ernten, was vom Sommer übrig ist

Im Juli und August schöpft ihr bei den Kräutern aus dem Vollen und so ziemlich alles genießen, was das Kräuterbeet hergibt. Allerdings ist auch der September kräutermäßig ein guter Monat, denn die meisten Kräuter kannst du sogar jetzt noch ernten. Ob Thymian, Petersilie, Rosmarin oder Basilikum: Noch kannst du die meisten Kräuter frisch pflücken. 

Tipp: Wenn du dich im Sommer ein wenig zurückhältst, bleibt dir im Frühherbst mehr übrig. Im September erntest du Stauden dann vollständig ab, bevor diese ihre Blätter im Winter abwerfen. Jetzt solltet ihr euch außerdem darum kümmern, das Kräuterbeet winterfest zu machen.

Robuste Sorten: wachsen auch bei Frost

Einige Kräutersorten sind frosthart oder sogar immergrün: Sie bilden auch im Herbst und Winter neue Blätter. Somit könnt ihr davon ganzjährig ernten. Zu diesen robusten Kräutern gehören zum Bespiel:

  • Bohnenkraut
  • Blutampfer
  • Schnittlauch
  • Rucola
  • Schnittsellerie
  • Barbarakraut (Winterkresse)
  • Petersilie
  • Winterportulak

Dass sich im November nichts mehr ernten lässt, ist also ein Mythos! Viele Kräuter haben kein Problem mit Temperaturen unter null Grad. 

Die mediterranen Typen mögen es allerdings lieber warm. Einige empfindliche Sorten wie Ananas-Salbei, Rosmarin und Zitronenverbene sollte man vor dem ersten Frost umtopfen und an einen hellen, kühlen Ort im Inneren verfrachten. Die Kräutertöpfe könnt ihr während der Wintermonate zum Beispiel im Hausflur auf einige Holzpaletten oder einen selbstgebauten Pflanztisch stellen.

Später aussäen für spätere Ernte

Wenn ihr bis in den Herbst hinein frische Kräuter pflücken wollt, solltet ihr etwas später aussäen. Bei vielen Kräutersorten kannst du die Aussaat ein bisschen hinauszögern. Also am besten, du säst in mehreren Etappen, damit du sowohl im Sommer als auch im Herbst ernten kannst. Basilikum, Dill und Schnittlauch kannst du bis im Juli säen, dann fällt die Ernte in den September und Oktober hinein. Und Petersilie lässt sich sogar bis Ende August aussäen und in den Wintermonaten ernten. 

Tipp: Am Anfang der Gartensaison Saatgut besorgen, da man es im Herbst und Winter oft schwieriger bekommt. 

Kräuterbeet auf der Fensterbank einrichten

Frische Kräuter müssen nicht unbedingt aus dem Garten kommen: Auch auf der Fensterbank in der Küche lassen sich die leckeren Würzpflanzen ziehen. Wählt dazu ein Fenster, das genug Sonne abbekommt – also idealerweise nach Westen oder Süden zeigt. Unter dem Fensterbrett darf keine Heizung sein, sonst trocknen die Pflanzen aus.

Stelle die Töpfe immer auf einen Untersetzer: Staunässe mögen die meisten Kräuter nämlich gar nicht. Die Topfkräuter wollen regelmäßig gegossen werden und vertragen ab und zu ein wenig natürlichen Dünger, etwa Eierschalen, Brennnessel-Sud oder Kaffeesatz. Für den Indoor-Kräutergarten eignen sich unter anderem folgende Sorten:

  • Dill
  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • Oregano
  • Basilikum
  • Pfefferminze
  • Kresse
  • Thymian

Wildkräuter in der freien Natur sammeln

Frische Kräuter für eure Herbstgerichte gibt es außerdem in Wald und Wiese. Die freie Natur hält viele Wildkräuter bereit, aus denen du eine leckere Mahlzeit zubereiten kannst. Hinter so manch unscheinbarem Grünzeug verbirgt sich also ein aromatisches Würzkraut. Wer das erste Mal Wildkräuter sammeln geht, sollte sich aber gut informieren und am besten eine fachkundige Person mitnehmen. Im Herbst findet man zum Beispiel:

  • Giersch: Geschmack ähnelt der Petersilie und man kann es für Salate, Aufstriche oder Suppen verwenden
  • Sauerklee: säuerlich-erfrischend, leckerer Belag für das Butterbrot, in vielen Gärten reichlicher vorhanden als gewünscht
  • Spitzwegerich: sehr reich an Vitamin C, gut geeignet für Wildkräuter-Salat, Pesto oder Kräuterquark
  • Gundelrebe: nützliches Heilkraut gegen Bronchitis und Halsschmerzen, minzartiger Geschmack, verfeinert Rindfleischsoßen und Rührei

Im Herbst für Würze sorgen ist nicht schwer

Ihr seht: Es ist auch im Herbst noch möglich, mit frischen Kräutern zu kochen. Im September kannst du von den meisten Kräuterstauden noch einmal kräftig pflücken, bevor sie ihre Blätter abwerfen. Außerdem gibt es einige robuste Sorten, die man bei kaltem Wetter und sogar den ganzen Winter lang ernten kann. Nicht zu vergessen sind die Kräuter, die wir in der freien Natur finden können – von Giersch bis zu Gundelrebe gibt es im Herbst einiges zu entdecken. Und für die Grundversorgung an Kräutern in den kalten Monaten eignen sich ein paar Kräutertöpfchen auf der Fensterbank.

Basilikum hat braune Blätter und Flecken

Basilikum braune flecken braune Blätter

Wenn dein Basilikum schwarze Flecken bzw. braune Stellen auf den Blättern hat ist dies kein Grund zu großer Sorge.

Meist handelt es sich um eine Pilzinfektion die bei zu feuchter Witterung entstehen kann. Außerdem sollte man es vermeiden Basilikum von oben her zu gießen, also die Blätter nicht nass machen! Basilikum wird wie Tomaten gegossen, also immer am unteren Stammende ohne, dass Blätter nass werden.
Was kann man nun gegen diese braunen Blätter tun? Am besten du entfernst alles betroffenen Blätter und sorgst dafür, dass deine Pflanze einen trocknen, sonnigen und luftigen Standort bekommt. In den meisten Fällen sollte dies ausreichen.

Basilikum braune flecken braune Blätter
Basilikum braune flecken braune Blätter

Braune oder schwarze Flecken bei Basilikum kann aber auch ein Zeichen falscher Düngung sein. Basilikum ist eine stark zehrende Pflanze und braucht genügen Nährstoffe. Aber Achtung Überdüngung kann der Pflanze auch schaden, also halte dich an die vorgegebenen Mengen der Verpackung. Wie ich Basilikum dünge, kannst du in einem weiteren Video sehen.

Übrigens die braunen Blätter sollte man nicht essen. Alles Pflanzen bzw. Blätter die einen Pilzbefall haben sind nicht besonders gesund!

Nun hoffe ich das du deine Basilikumpflanze vor schlimmeren retten kannst und ich sage Ciao, bis zum nächsten mal.

Kostenlosen Dünger für den Balkonkasten selber machen

Brennnesseln im Wald

Hallöchen meine lieben Balkongartenfreunde… Heute in diesem Beitrag geht es darum wie man seinen Balkonkasten mit kostenlosen Dünger versorgt. Wir haben Herbst und es ist Zeit auch schon jetzt an die nächste Gartensaison zu denken. Und da habe ich mir gedacht geh mal in den Wald und hole frische Brennnessel und bessere damit deine Erde auf.

Die meisten von euch kennen Brennnesseln wohl eher als Brennsesseljauche, diese ist auch super, ist aber eher was zum schnell düngen während der Wachstumszeit gedacht. Ich möchte aber das Bodenleben direkt anregen und Brennnessel als Langzeitdünger einsetzen. Zumindest für die erste Kulturperiode. Damit die Brennnessel genügend Zeit zum verrotten hat mache ich das nun im Herbst. Jetzt die Acker und Wiesenflächen zu düngen ist ja auch eigentlich normal.

Brennnesseln im Wald
Brennnesseln im Wald

Wir haben Mitte Oktober und es gibt noch genügend Brennnessel draußen in der Natur. Achtet aber darauf, das ihr eher junge Brennnessel Stauden aberntet, also die wo keine Samenbildung stattgefunden hat. Ich musste auch nicht lange suchen und habe da was passendes gefunden. Sehen sie nicht schön aus die Brennnesseln? Damit ich mich nicht an ihr verbrenne ziehe ich Latexhandschuhe an, die bieten einen recht guten Schutz. Wobei ein paar Stiche schaden auch nicht, denn sie regen das Immunsystem an und stärken eure Abwehr.

Die Brennnessel als Dünger enthält viel Stickstoff was das Pflanzenwachstum befördert, aber sie hat auch viele andere Mineralien die für eure Pflanzen wichtig sind.
So jetzt habe ich einiges abgeerntet und fahre nach Hause…

Brennnesseln auf dem Balkon trocknen
Brennnesseln auf dem Balkon trocknen

Hier lege ich die Brennnessel aus und lasse sie für eine Woche trocknen. Ab und zu wende ich sie dabei.
Nachdem die Brennnessel jetzt recht gut getrocknet ist, entferne ich die Blätter von den Stängeln, das geht ganz einfach nun auch ohne Handschuhe. Man hätte das ja auch schon im Wald machen können, wäre aber dann etwas mühsamer gewesen. So nun lockere ich die Erde vom Balkonkasten auf und arbeite die Brennnesselblätter unter.

getrocknete Brennnesselblätter in Erde einarbeiten
getrocknete Brennnesselblätter in Erde einarbeiten

Nun kann alles über den Winter von Mikroorganismen zersetzt werden. Die Winterruhe kehrt nun ein.
Ja meine lieben ich hoffe ich konnte euch mit meiner Methode inspirieren und freue mich über eure Kommentare.

Bis zum nächsten Mal euer Balkongärtner Christian. 

Hier einige weitere spannende Beiträge für alle mit einem Balkon: