Feigenbaum

Feigenbaum – Saftige Früchte aus dem Garten!

Der Feigenbaum

Feige offen

Viele Hobbygärtner denken erst gar nicht darüber nach, einen eher exotischen Feigenbaum im eigenen Garten zu pflanzen. Schließlich handelt es sich um ein Gewächs, das bevorzugt in mediterraner Umgebung seine ganze Pracht auf großen Plantagen entfaltet. Doch auch wenn die Pflanzen hierzulande nicht ganz einfach zu ziehen und pflegen sind, gibt es durchaus so genannte selbstfruchtende Kulturarten, die sich auch in heimischer Umgebung wohlfühlen. Diese Feigensorte ist winterhart und beschert Ihnen bei der Auswahl des richtigen Standorts eine gute Ernte an süßen und saftigen Früchten.

Wenn Sie nun einen Feigenbaum in Ihrem Garten pflanzen möchten, verraten wir Ihnen wissenswerte und nützliche Tipps bezüglich des optimalen Standorts, der Ernte und der perfekten Pflege. Darüber hinaus beantworten wir weitere wichtige Fragen rund um das Thema Feigenbaum. Natürlich erfahren Sie hier auch wo Sie den Baum kaufen können.

Der Feigenbaum – ein kurzer Steckbrief

Die Echte Feige (botanisch: Ficus carica) gilt als eine der ältesten Nutz- und Kulturpflanzen überhaupt und findet bereits in der Bibel Erwähnung. Sie ist mit den Maulbeergewächsen- und Bäumen verwandt. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge liegt der Ursprung des Feigenbaumes im asiatischen Raum. Von dort aus wurde der Baum schon in der Antike, aufgrund seiner reichhaltigen Ernte und schmackhaften Früchte, die zu dieser Zeit als Grundnahrungsmittel galten, großflächig im Mittelmeerraum kultiviert.

Hierzulande sind Feigenbäume insbesondere als Kübelgewächse bekannt und werden von vielen Hobbygärtnern wegen der süßen Früchte und den üppigen, dekorativen Blättern sehr geschätzt. Bei guter Pflege können die Pflanzen eine Größe von zwischen 3 und 5 Metern erreichen. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland Regionen, in denen Feigenbäume im Erdreich heimischer Gärten gedeihen. Vor allem in hiesigen Weinbaugebieten, die aufgrund des Klimas mit hohen Temperaturen im Mittel und der dort vorherrschenden Bodenverhältnisse besonders geeignet sind, dürfen Gartenfreunde auf ein gutes Gelingen hoffen. Bei weniger gut geeigneten klimatischen Bedingungen sollten Feigenbäume vorzugsweise in Kübel gepflanzt werden.

Nur wenige Artgenossen können den Winter im Freien überleben, da diese bereits bei geringem Frost ihr Wachstum einstellen und ihre Triebe absterben. Zahlreiche selbstfruchtende Sorten, wie die bayerische Violetta-Feige, sind hingegen winterhart und trotzen auch Temperaturen von bis zu -20 Grad Celsius.

Feigenbaum

Achtung! In unseren Regionen überlebt die Feigenwespe, die in mediterranen Gebieten für das Bestäuben des Feigenbaumes zuständig ist, den Winter in der Regel nicht. Daher ist es für Sie wichtig, dass Sie für selbstfruchtende Exemplare entscheiden, die auf die Dienste der Insekten nicht angewiesen sind.

Welcher Standort ist für den Feigenbaum ideal?

Unabhängig von den klimatischen Bedingungen, die in Ihrer Region vorherrschen, ist die Auswahl des Standorts für den Feigenbaum in Ihrem Garten von elementarer Bedeutung. Da die Pflanze als sonnen- und wärmehungrig gilt, ist ein vollsonniger und gut geschützter Platz unabdingbar. Sofern Ihr Gartenboden des Weiteren nährstoffreich, leicht sauer sowie ein wenig lehmhaltig ist, haben Sie schon einmal beste Voraussetzungen geschaffen. Zur Optimierung des Bodens können Sie den Lehmboden auch mit Sand oder Humus anreichern.

Als probater Schutz haben sich Rückseiten von Gebäuden erwiesen, die ebenfalls reichlich Sonne einfangen, Wärme speichern und diese in den etwas kühleren Abend- und Nachtstunden an den Feigenbaum abgeben. Auch Gehölze wie Zweige oder Reisig können schützend wirken. Im Zusammenspiel mit der Hauswand verhindern sie, dass beispielsweise kräftige Winde einen übermäßig negativen Einfluss auf das Wachstum Ihres Baumes nehmen. Daneben sollten Sie Ihrer neuen Errungenschaft auch ein ausreichendes Platzangebot zur Verfügung stellen, da die ausladenden Zweige und Blätter doch recht üppig wachsen.

Gut zu wissen

Feigenbäume sind bis zu einem Alter von 10 Jahren noch immer anfällig für Frost. Liegen die Temperaturen gar im zweistelligen Minusbereich, kann das Wurzelwerk beschädigt werden und die Triebe frieren zurück. Daher sollten Sie in rauen Lagen Ihren Feigenbaum in Kübeln heranziehen, wobei Sie unbedingt eine hochwertige Erde auswählen müssen. Gewähren Sie Ihrem Exemplar jedoch auch einen ausreichenden Winterschutz, da Sie ansonsten die Existenz der Pflanze gefährden.

Wann ist die beste Pflanzzeit für einen Feigenbaum im Garten?

Idealerweise pflanzen Sie Ihren Feigenbaum im Frühjahr. Ist die Zeit der Eisheiligen vorbei und drohen auf längere Sicht keine Nachtfröste mehr, können Sie die Pflanze bedenkenlos ins Erdreich setzen. Verzichten Sie darauf, den Ficus carica in den Sommermonaten oder im Herbst zu setzen, da Zeitspanne für die Feige dann zu gering ist, um ein ausreichend starkes Wurzelwerk zu bilden, das sich im Boden verankert. Zudem reicht die Zeit auch nicht aus, dass sich die Gewächse bis zum Winter an ihre Umgebung gewöhnen. Um das Wachstum zu fördern und der Feige einen optimalen Start zu bereiten, empfehlen wir Ihnen Kompost oder Dünger in die Erde mit einzuarbeiten. Anschließend müssen Sie den Baum ordentlich wässern.

Empfehlung: Es ist ratsam, dass Sie beim Aushub vor der Anpflanzung Ihres Feigenbaums eine Drainageschicht mit einplanen. Die Pflanze reagiert empfindlich auf Staunässe, die Sie mit einer Schicht Kies oder ähnlich geeigneten Substanzen vermeiden können.

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Wie pflege und gieße ich meine Feige?

Auch wenn der Feigenbaum recht robust daherkommt, benötigt er durchaus Pflege und Aufmerksamkeit.  Auf das regelmäßige Gießen dürfen Sie vom Frühling bis tief in den Herbst keinesfalls verzichten.

Beachten Sie jedoch, dass der Feigenbaum im Garten etwas anders gegossen werden sollte als das Feigenbäumchen auf Ihrer Terasse.

Im Erdreich

Obwohl die Sommer am Ursprungsort zumeist eher trocken und heiß sind, erfreut sich die Pflanze über üppige Wassergaben. Vor allem während der Fruchtbildung ist dieses ein unverzichtbare Maßnahme. Vermeiden Sie aber in jedem Fall Staunässe, denn in diesen Fällen wirft der Ficus carica schnell einmal ihre Blätter ab.

Und Kübelpflanzen?

Auch bei Kübelpflanzungen sollten Sie die Erde immer gut feucht halten, da aufgrund der geringen Menge sowie der starken Durchlässigkeit des Substrats, ein schneller Verlust des Wassers eintritt. Sobald Sie feststellen, dass die Erdoberfläche sehr trocken erscheint, sollten Sie Ihre Feige unbedingt gießen.

Wann muss ich den Feigenbaum düngen?

Wie alle Pflanzen benötigt auch der Feigenbaum insbesondere während der Wachstumsphase reichlich Nährstoffe. Da sie diese nicht alle aus dem Boden ziehen kann, müssen Sie die Gewächse mit dem richtigen Dünger versorgen. Daher ist es ratsam, dem Gewächs in den Monaten April bis September eine Extraportion Kraft zuzuführen. Es reicht aus, wenn Sie einmal wöchentlich düngen. Dabei ist es unerheblich, ob Sie die Feige im Garten ausgepflanzt oder im Kübel kultiviert haben. Ab dem Herbst sollten Sie mit dem Düngen allerdings nicht abrupt aufhören, sondern die Dosis nach und nach verringern. Im Rahmen dieser Maßnahme sollten Sie zudem ein wenig Fingerspitzengefühl beweisen. Führen Sie übermäßig Düngemittel zu, wächst die Feige zwar enorm, doch es bilden sich nur wenige oder gar keine Blüten. Sobald Sie dieses an Ihrem Baum feststellen, setzen Sie einfach das Düngen für einige Zeit aus. Da die Pflanze während der Wintermonate ruht, müssen Sie diese zwischen Oktober und März auch nicht mit zusätzlichen Nährstoffen versorgen. Gleiches gilt im Übrigen auch für Kübelfeigen.

Welcher Dünger?

Verwenden Sie im Idealfall Produkte, die über einen ausgewogenen Anteil an Phosphor und Kalium verfügen. Kalium ist ein exzellenter Helfer für das Heranreifen der Pflanze, wobei Phosphor den Fruchtansatz und die Blütenpracht verbessert.

Bewährte Düngemittel

Folgende Düngemittel haben sich bewährt:

  • Handelsübliche Flüssigdünger
  • Besonders mineralhaltige Volldünger
  • Organische Düngemittel (Mist)
  • Kompost
  • Spezialdünger für mediterrane Pflanzen
  • Spezifischer Kübelpflanzendünger

Feige grünSonder-Tipp: Haben Sie sich für eine Kultivierung der Feige in einem Kübel entschieden, ist es durchaus lohnenswert, im Frühjahr frische Erde ins Pflanzgefäss einzubringen. Dadurch kann sich das Gewächs optimal regenerieren.

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Wie schneide ich meinen Feigenbaum richtig?

Charakteristisch für Feigenbäume ist der ausladende Wuchs der Äste, deren Verzweigung bereits in geringer Höhe beginnt. Mit einem kräftigen Rückschnitt gelingt es Ihnen, das Gewächs ordentlich auszulichten. Beginnen Sie damit am besten vor dem Austrieb, Ende Februar, Anfang März. Dann können Sie auch feststellen, inwieweit die Zweige möglicherweise zurückgefroren sind. Kürzen Sie zunächst überlange Triebe und achten zudem darauf, dass zu dicht stehende Äste ebenfalls zu schneiden sind. Trennen Sie Triebe immer oberhalb einer Verzweigung oder Knospe ab. Sofern Sie Ihre schnellwüchsigen Bäumchen einfach wachsen lassen, wuchern diese rasant zu einem unschönen Dickicht heran.

Ein sachkundiger, einmal jährlich durchgeführter Schnitt sorgt dafür, dass Ihre Feige vital bleibt und Sie mit üppigen Früchten erfreut.

Die Schnittarten

  • Erziehungsschnitt Anfang März: Fördert das Fruchtholz und die Krone
  • Erhaltungsschnitt Anfang März: Abgestorbenes Geäst entfernen
  • Sommerschnitt Juli/August: Feige für den Winter vorbereiten

Wissenswert: Ältere Feigen können Sie Ende Februar, Anfang März radikal zurückschneiden. Dadurch wird das Wachstum frischer Triebe angeregt. Eine derartige Maßnahme sollten Sie jedoch keinesfalls im Herbst ausführen, da die Pflanzen erheblich verletzt werden und einen Großteil ihres Milchsaftes verlieren. Im Übrigen empfehlen wir Ihnen, bei der Arbeit Handschuhe zu tragen. Der austretende Pflanzensaft kann Reizungen an der Haut verursachen.

Wann trägt ein Feigenbaum Früchte?

Prinzipiell können Sie zweimal im Jahr die Früchte Ihres Ficus carica ernten. Bereits im Juni/Juli sind die frühen Sorten soweit, sofern die Triebe nicht durch den Frost beschädigt wurden. Die zweite Ernte erfolgt Ende August, Anfang September und ist in der Regel ertragreicher als ihre Vorgänger. Allerdings sind deren Früchte ein wenig größer. Im Gegensatz zu den meisten anderen Obstpflanzen reifen Feigen aber nicht gleichzeitig heran, sondern der Prozess benötigt mehrere Wochen. Sie erkennen reife Feigen daran, dass diese bei einem Drucktest schnell nachgeben werden und ihre Schale mit einer leicht weißen Patina überzogen ist. Außerdem können Sie einen Geschmackstest durchführen. Sind die Früchte sehr süß, können Sie mit dem Abernten der zumeist ovalförmigen und bis zu 8 Zentimeter großen Exemplare starten.

Extra-Tipp: Unreife Früchte können Sie bedenkenlos an Ihrer Feige belassen. Diese reifen im folgenden Frühjahr aus und erfreuen Sie mit einer frühen Ernte und besonders süßen Exemplaren.

Feigenblätter

Wie groß wird ein Feigenbaum?

Bei der Feige handelt es sich um einen Kleinbaum, der bei regelmäßigem Schnitt kugelförmig wächst. Hinsichtlich der Größe müssen Sie mit einer Wuchshöhe von 3 bis 5 Metern und einer Breite von gleichem Ausmaß rechnen. Achten Sie beim Pflanzen also darauf, dass ein ausreichendes Platzangebot zur Verfügung steht.

Wie schütze ich meinen Feigenbaum im Garten über den Winter am besten?

Sofern Sie Ihren ausgepflanzten Ficus carica in Ihrem Garten überwintern lassen möchten, müssen Sie sich unbedingt schon beim Kauf über dessen Winterhärte informieren. Robuste Gewächse können, wie bereits erwähnt, in milden Weinbaugebieten, im Rheintal aber auch in Küstenregionen im Garten gefahrlos überwintern. Temperaturen zwischen -12 und -20 Grad machen den Pflanzen in der Regel nichts aus. Dennoch benötigen auch die vermeintlich winterharten Feigen einen wirksamen Winterschutz. Decken Sie dazu den Bereich des Wurzelwerks mit Laub oder Mulch an und schützen die Kronen und den Stamm mit Kokos-Vlies, luftdurchlässigen Matten oder Reisig.

Sinkt das Thermometer allerdings weiter ab oder ist es absehbar, dass die eisigen Minusgrade tagelang vorherrschen, empfiehlt es sich die Bäume in Kübel umzusetzen. Sie können die Gewächse dann, ähnlich wie deren empfindlichen Pendants, ins Haus stellen und ab Ende Februar langsam wieder an die Outdoor-Verhältnisse gewöhnen.

Düngen im Winter?

Achtung! Während des Winters sollten Sie unbedingt auf das Düngen der Feige in Ihrem Freiland-Idyll verzichten. Auch beim Gießen ist es ratsam, eher sparsam vorzugehen. Nutzen Sie die Zeit, wenn das Substrat trocken und frostfrei ist. Dennoch ist das vorsichtige Wässern ein Muss. Ansonsten können die Wurzeln austrocknen.

Wie überwintern Feigenbäume im Topf?

Wenn Sie die Kübelfeige draußen überwintern möchten, finden die gleichen Schutzvorrichtungen wie bei ausgepflanzten Exemplaren Anwendung. Anstatt Reisig oder Mulch empfehlen wir allerdings, die Pflanzen immer mit einem Vlies oder Jutesack abzudecken. Als Standort sollten Sie eine gut geschützte Ecke auf der Terrasse auswählen oder einen ähnlichen Platz direkt am Haus. Allerdings sollte hier die Außentemperatur zwischen 5 und 10 Grad Celsius liegen.

Überwinterung im Haus

Doch auch im Haus findet sich schnell ein sicheres Plätzchen. Hier haben Sie die Möglichkeit, als Winterquartier den Keller oder die Garage auszuwählen oder einen anderen Raum, in dem die Temperaturen nicht über 10 Grad Celsius ansteigen. Da Ihre Feige im Herbst die Blätter abwirft, benötigt Sie zudem auch nur eine geringe Lichtzufuhr und wenig Wasser, da keine Versorgung mehr stattfindet.

Tipp: Organisieren Sie den Winterschutz für Ihre Feige im Garten oder im Kübel nur dann, wenn tatsächlich dauerhafter Frost oder Temperaturen von unter -15 Celsius absehbar sind. Den Pflanzen bekommt es besser, wenn Sie den Schutz in milderen Wintern oder wenn es langfristig wieder wärmer wird, entfernen. Allerdings sollten Sie den Schutz stets zur Hand haben, wenn es plötzlich zu einem Kälteeinbruch kommt.

Welche winterharten Feigenbäume gibt es?

Durch kontinuierlich durchgeführte Zuchten sind winterharte Exemplare entstanden, die Sie nunmehr auch bedenkenlos in Ihrem Garten einsetzen können. Allerdings gilt auch für all diese Sorten: Ein optimaler Winterschutz ist Voraussetzung, dass die Feigenbäume überleben. Nur so ist die Chance groß, dass Sie lange Freude an Ihren Gewächsen haben und diese auch hohe Minustemperaturen überstehen. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen einige winterharte Ausführungen.

Die winterharten ArtenFeige blau

  • Bornholmfeige bis zu -20 Grad C
  • Dalmatie bis zu -12 Grad C
  • Brown Turkey bis zu -20 Grad C
  • Violetta
  • Negronne
  • Brunswick
  • Pfälzer Fruchtfeige

Wo kann ich einen Feigenbaum kaufen?

Feigenbäume können Sie im Internet, in Gärtnereien oder auch im Baumarkt kaufen. Alle Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. In einem ausgewiesenen Gartenfachhandel finden Sie ein gut bestücktes Sortiment und dürfen eine kompetente Beratung durch das Fachpersonal erwarten. Dort erhalten Sie auch gleich Tipps für die richtige Pflege und den Umgang mit Ihrem neuen Gewächs. Zugleich können Sie die jeweiligen Exemplare in Augenschein nehmen und diese auf das Preis- Leistungsverhältnis hin überprüfen.

Im Baumarkt erhältlich

Auch in Baumärkten wie Hornbach oder Obi finden Sie diverse Ausführungen und profitieren von den notwendigen Informationen durch das Personal. Allerdings ist die Auswahl an Pflanzen im Vergleich zu den Baumschulen teilweise etwas geringer.
Im Internet finden sie sicherlich die meisten Angebote und können die Produkte ebenfalls gut vergleichen. Wenn Sie sich für die bequeme Online-Variante entscheiden, sollten Sie sich jedoch bereits zuvor mit allen wichtigen Informationen hinsichtlich des richtigen Umgangs mit der Feige versorgt haben.

Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Standortwechsel einer Feige?

Zunächst einmal ist es gut zu wissen, dass Ihnen Ihre Feige eine lokale Veränderung nicht übelnehmen wird – sofern auch der neue Standort sonnig und geschützt ist. Der beste Zeitpunkt für einen Ortswechsel ist dann gekommen, wenn der Baum seine Blätter im Herbst abgeworfen hat. Stechen Sie dazu das Wurzelwerk in einem großzügigen Bereich ab. Bedenken Sie, dass abgetrennte Wurzelreste zumeist nicht mehr anwachsen. Reichern Sie das Erdreich des Standorts zusätzlich mit einem geeigneten Dünger und einer nährstoffhaltigen Erde an.

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