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Der perfekte Rasendünger

Rasen TitelAlles über den Rasendünger – für einen schönen Rasen

Warum Rasendünger fragt man sich als Bio-Freund. Nun, ein satter und ebenmäßig wachsender Rasen ist der Stolz eines jeden Gartenbesitzers. Doch der saftig-grüne Teppich entwickelt sich leider nicht von alleine. Bei jedem Mähvorgang, der zumeist einmal wöchentliche durchgeführt werden sollte, transportieren Sie mit dem Schnittgut auch wichtige Nährstoffe ab, die Ihr Grün zwingend benötigt. In der Folge kann die Grünfläche auch den Kampf gegen Moos und Unkraut unmöglich gewinnen, da die lästigen Störenfriede auch ohne üppige Nährstoffe exzellent sprießen. Sobald noch eine übermäßige Nutzung hinzukommt, wird die Fläche schnell ramponiert. Um diesem Umstand effektiv entgegenzuwirken, müssen Sie Ihren Rasen unbedingt richtig pflegen. Dieses funktioniert optimal mit einem Rasendünger.

In unserem Ratgeber vermitteln wir Ihnen wichtige Tipps und Tricks, damit Ihr Rasen stets in voller Pracht gedeihen wird. Wir beantworten Fragen rund um diesen Themenkomplex und helfen Ihnen, einen bedarfsgerechten Rasendünger für Ihren Gartenrasen zu finden.

Warum sollte ich den Rasen überhaupt düngen?

Werden dem Rasen nun Stickstoff, Kalium, Phosphor, Eisen oder Magnesium entzogen, verliert das Gras mit der Zeit seine leuchtend grüne Farbe, das Wachstum verringert sich und Unkräuter gewinnen die Oberhand. Durch ein sachgerechtes Düngen halten Sie das Grün immer in Topform und der Rasen entwickelt sich zu einem dichten und schnell wachsenden Geflecht. Dabei ist die Auswahl des geeigneten Rasendüngers mindestens genauso bedeutsam wie der optimale Zeitpunkt des Düngens selbst. Eine satte Farbe und der dichte, gleichmäßige Wuchs Ihrer schmucken Wiese sind ein untrügliches Zeichen für Qualität und lassen erkennen, dass eine exzellente Nährstoffversorgung erfolgt ist.

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Welche Inhaltsstoffe sollten in einem Langzeitdünger enthalten sein – und was bewirken diese?

Auch wenn der Rasen über ein dichtes und verzweigtes Wurzelwerk Rasen verfügt, ist die Gabe zusätzlicher Kraftportionen zu unterschiedlichen Zeiten ein Muss. Sobald Sie Ihrem Rasen etwas Gutes zukommen lassen möchten, sollten Sie allerdings auf einen Universaldünger verzichten. Greifen Sie stattdessen lieber auf einen speziellen Rasendünger zurück, der ideal auf den Bedarf des Grüns ausgerichtet ist und die überlebenswichtigen Nährstoffe in perfekt abgestimmter Mischung enthält. Hochwertige Produkte, wie beispielhaft der Dünger für den Rasen von Eurogreen, haben uns überzeugt und belegen, dass mit wichtigen Inhaltsstoffen eine optimale Versorgung erzielt wird:

Stickstoff (N)

Stickstoff ist mit einem Anteil von über 20 Prozent vertreten und somit das wichtigste Element. Der Inhaltsstoff trägt entscheidend zum Wachstum bei und sorgt für die sattgrüne Farbe des Rasens. Zudem ist der Stoff verantwortlich für die Bildung benötigter Eiweiße sowie für die Stärkung der Zellen.

Phosphor

Es fördert und stärkt das Wachstum des Wurzelwerks, baut Enzyme auf und reguliert den Energiehaushalt des Rasens.

Kalium (K)

Zur Beschleunigung des Stoffwechsels, Stärkung der Widerstandsfähigkeit hinsichtlich möglicher Krankheiten und Steigerung der Winterhärte. Außerdem bildet der Stoff Energiereserven, die im Mangelfall kurzfristig freigesetzt werden.

Rasen HellAuf den Verpackungen sollten die prozentualen Anteile der jeweiligen Inhaltsstoffe deklariert sein.
Neben den drei Hauptbestandteilen, die im Sprachgebrauch auch mit NPK bezeichnet werden, finden Sie zusätzlich auch noch Magnesium, Eisen und Spurenelemente in Ihrem Dünger. Diese sorgen im Zusammenspiel mit den anderweitigen, elementaren Inhaltsstoffen für eine perfekte Pflege und Erhaltung Ihres Rasens.

Tipp: Sie sollten unbedingt darauf achten, dass die Sie Ihrem Rasen die Nährstoffgabe in einem ausgewogenen Verhältnis zukommen lassen. Führen Sie übermäßig viel Kraftfutter hinzu, ist dieses ebenso untunlich wie eine zu geringen Abgabe. Berücksichtigen zudem beim Düngen die unterschiedlichen Jahreszeiten sowie die Vegetationsperioden.

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Warum sollte ich einen speziellen Dünger verwenden?

Egal, ob Sie einen organischen oder mineralischen Dünger verwenden – die ideale Mischung macht den Unterschied. Sie profitieren von einem spezifisch auf Ihren Rasen ausgelegten Produkt langfristig und erkennen schnell die Vorteile:

  • Besserer Schutz gegen Krankheitserreger
  • Verbesserte Resistenz gegen extreme Kälte, übermäßige Hitze und längere Trockenperioden
  • Stärkung des Wurzelgeflechts
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Wenn Sie herkömmliche Dünger, zum Beispiel für Blumen oder ähnliche Gewächse, verwenden, wird Ihr Rasen diese Gabe zumeist übelnehmen. Da Ihr Gartenteppich wahrlich nährstoffhungrig ist, sind konventionelle Produkte ungeeignet. Die benötigten Nährstoffe sind nicht in ausreichender Menge und Form enthalten, sodass eine effektive und effiziente Versorgung nicht gewährt ist.

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Wie häufig sollte ich einen Rasen düngen?

Auch wenn Ihr Rasen eine Form der Dauerkultur ist und jede Menge zusätzliche Power benötigt, sollten Sie diesen maximal bis zu viermal im Jahr düngen. Allerdings ist dieses auch von der Grassorte, der Belastung sowie der Bodenbeschaffenheit abhängig.

Sofern Sie einen Zierrasen angelegt haben, der nahezu nicht belastet wird, sollten Sie lediglich zweimal jährlich ein Düngemittel mit Langzeitwirkung aufbringen.

Wie häufig dünge ich einen Spielrasen?Spielrasen

Handelt es sich um einen Spielrasen mit mittlerer Beanspruchung, empfehlen wir Ihnen einen Langzeitdünger dreimal im Jahr aufzutragen.

Besonders stark belastete Flächen, die beispielsweise von Kindern für das Fußballspiel genutzt werden, können Sie bedenkenlos viermal im Jahr mit wichtigen Nährstoffgaben erfreuen.

Extra-Tipp: Wenn Sie einen Mähroboter oder Mulch-Rasenmäher verwenden, müssen Sie deutlich weniger düngen. Das Schnittgut verbleibt auf der Rasenfläche und gibt durch den Zersetzungsprozess die darin enthaltenen Nährstoffe an das stehende Grün ab.

Wann sind die besten Termine für die Rasendüngung?

Zunächst einmal ist es für Sie wichtig, dass Sie das Aufbringen der Dünge-Präparate, gleichmäßig über das Jahr verteilen. Einen Rasen, der lediglich einer geringen Belastung ausgesetzt ist, düngen Sie Mitte bis Ende März. So erhält die gesamte Fläche nach dem Winter eine ordentliche Portion zusätzlicher Kraft, die das Grün in seinem Wachstum tatkräftig unterstützt. Eine zweite Nährstoffgabe erfolgt dann in den warmen Sommermonaten Juli oder August.

Der ideale Zeitpunkt für das Düngen eines besonders strapazierten Rasens sind die Monate März, Mai, August und September. So bleibt das Grün kräftig und trotzt auch einer extremen Beanspruchung.

Wann dünge ich einen Schattenrasen?

Die dreimalige Nährstoffgabe für einen Schattenrasen sollten Sie auf die Monate März, Juni sowie September/Oktober verteilen. Sie können bei der letzten Gabe hierzu einen speziellen Herbstrasendünger nutzen, der das Gras optimal auf den anstehenden Winter vorbereitet.
Sie sollten diese Angaben jedoch nur als Richtwert verstehen. Der Düngevorgang ist nämlich von einigen entscheidenden Faktoren abhängig, sodass eine Generalaussage für den perfekten Zeitpunkt grundsätzlich nicht getroffen werden kann. Dazu zählen

  • Sorte des Rasens
  • Bodenbeschaffenheit
  • Lage der Grünfläche
  • Witterungsbedingungen

Gut zu wissen!

Sie müssen Ihren Rasen jedoch nicht zwangsläufig düngen. Wenn dieser saftig, in sattem Grün und ebenmäßig in Ihrem Garten steht, dürfen Sie von einem optimalen Nährstoffhaushalt im Boden ausgehen. Sobald sich dieser Zustand allerdings verändert, sollten Sie schnellstmöglich reagieren und einen geeigneten Rasendünger aufbringen, der umgehend seine Wirkung entfaltet.

Worauf muss ich beim Ausstreuen des Rasendüngers achten?

Nachdem Sie den Rasen gemäht oder vertikutiert haben, können Sie mit dem Ausstreuen des Düngers starten – sofern kein Frost mehr zu erwarten ist. Nach dem Aufbringen sollten Sie für mindesten 30 Minuten den Rasensprenger anstellen und die Flächen großzügig wässern. Idealerweise liegen zu diesem Zeitpunkt dunkle Wolken über Ihrem Grün oder dieses befindet sich in einem schattigen Bereich. Übermäßige Sonneneinstrahlung führt dazu, dass der Rasen verbrennen kann. Streuen Sie das Granulat gleichmäßig in Läng- und Querrichtung und achten darauf, dass möglichst der gesamte Boden erreicht wird. Bringen Sie das Granulat idealerweise mit behandschuhten Händen oder einem Streuwagen auf. Bei beiden Optionen sollten Sie auf eine gleichmäßige Verteilung achten, damit auch alle Stellen versorgt werden.

Die Dosierung

Achtung: Sie müssen unbedingt die Dosierungsvorgaben der Hersteller berücksichtigen. Kleinkinder und Haustiere sollten Sie einige Tage nach dem Ausstreuen von diesem Gebiet fernhalten.

Rasen Lang
Gibt es auch einen Rasendünger mit Moosvernichter?

Insbesondere nach den langen Wintermonaten, in denen die Pflege des Rasens naturgemäß ein wenig vernachlässigt wurde, bilden sich Moose und Unkraut auf der Grünfläche. Diese entziehen der Wiese dringend benötigte Nährstoffe und verhindern einen üppigen und gleichmäßigen Wuchs. Daneben können aber auch andere Ursachen das Erscheinungsbild der Rasengräser trüben:

  • Zu geringe Sonneneinstrahlung
  • Staunässe
  • Unregelmäßiges Mähen
  • Zu kurzer Schnitt
  • Minderwertiges Rasen-Saatgut
  • pH-Wert niedriger als -6-
  • Übermäßig viel Herbstlaub auf der Fläche

Dieser Problematik können Sie idealerweise mit einem Moosvernichter für den Rasen zu Leibe rücken. Sie profitieren von der ausgezeichneten Wirksamkeit hochwertige Kombi-Präparate.

Zum einen sorgen diese dafür, dass das ungeliebte Moos zwischen den Halmen schnellstmöglich und langfristig verschwindet. Daneben unterstützen die Allrounder ein gesundes Wachstum, sorgen für ein starkes Wurzelgeflecht und attackieren in vielen Fällen auch andere unliebsame Unkräuter.

Die Bodenanalyse

Bevor Sie Ihren Garten düngen oder einen Moosvernichter einsetzen, können Sie in einem dreijährigen Rhythmus jeweils auch eine Bodenanalyse in Auftrag geben. Dazu entnehmen Sie an 6 bis 8 unterschiedlichen Stellen aus dem oberen Erdreich Ihrer Grünfläche Proben und lassen diese einem Labor zukommen. Nach rund drei Wochen erhalten Sie das Resultat und wissen, warum Ihr Rasen nicht in Topform ist. Darüber hinaus geben Ihnen die Institute auch noch eine Empfehlung für optimales Düngen an die Hand.

Was gilt es beim Umgang mit einem Moosvernichter zu beachten?

Experten sowie führende Produkthersteller empfehlen, beim Aufbringen des Rasendüngers mit Moosvernichter unbedingt feste Schuhe und Handschuhe zu tragen. Derartige Präparate enthalten oftmals sogenannte Eisen-II-Sulfate, die auf nackter Haut leichte Verätzungen hervorrufen können. Zudem verbleiben vielfach auch Rückstände an der Kleidung oder an Accessoires, die Sie in Ihrem Rasen platziert haben. Besonders achtsam beim Aufbringen sollten Sie sein, wenn sich in Ihrem Haushalt kleine Kinder und Haustiere aufhalten. In den ersten Tagen nach dem Einsatz sollten Sie dafür Sorge tragen, dass diese Personen und Tiere nicht in Kontakt mit den Mitteln kommen.

Tipp: Sie können das Präparat auch mittels eines herkömmlichen Streuwagen auftragen. So kommen Sie nicht in direkten Kontakt und müssen keine gesundheitliche Beeinträchtigung befürchten.

Wie bringe ich den Dünger mit Moosvernichter richtig auf?

Moosvernichter in Kombination mit einem Rasendünger Rasen Moosverfügen über eine ätzende Wirkung und verbrennen die lästigen Sporenpflanzen. Idealerweise setzen Sie das Mittel direkt nach dem kurz nach der Mahd auf einem feuchten oder gut gewässerten Boden ein. Dazu nutzen Sie für Ihren Komfort einfach eine handelsübliche Gießkanne. So erreichen Sie das Moos am besten. Nach dem Einbringen empfehlen wir Ihnen, den gesamten Grund erst nach 2 bis 3 Tagen ordentlich mit Wasser zu versorgen. Auf das Mähen sollten Sie rund eine Woche verzichten. 12 bis 14 Tage nach dem Auftragen des Vernichters sollte sich dessen Wirkung zeigen und Sie können das braune oder schwarze Moos aushaken. Alternativ ist auch der Einsatz eines Vertikutierers eine probate Maßnahme.

Gut zu wissen!

Der Einsatz von Kombi-Präparaten aus Dünger und Moosvernichter sind insbesondere dann sinnvoll, wenn sich die unschönen Begleiter noch nicht in sonderlich üppiger Form ausgebreitet haben. Derartige Produkte funktionieren gleichermaßen als Dünger, der Ihren Rasen gut versorgt. Gleichzeitig sorgen die enthaltenen Wirkstoffe dafür, dass das Moos vernichtet wird.

Welche Alternative zu Produkten mit Eisen-Sulfat gibt es?

Die gängigsten Produkte enthalten aufgrund der hohen Wirksamkeit Eisen-II-Sulfate. Daneben finden Sie alternativ weitere Mittel, die zumeist als Flüssigkonzentrat erhältlich sind:

  • Moosvernichter mit Pelargonsäure (natürlich vorkommendes Herbizid, biologisch abbaubar)
  • Moosvernichter mit Essigsäure (unschädlich, schwache Wirksamkeit)
  • Moosvernichter mit Quinoclamin (hautreizende Wirkung, verhindert den Stoffwechsel von Moos)

Wie kann ich dem Moosbefall vorbeugen?

In jedem Fall sollten Sie den Rasen einmal wöchentlich während der Wachstumszeit in den Monaten März bis Oktober/November mähen. Bei längerer Trockenheit sorgen Sie rechtzeitig für eine ausreichende Bewässerung. Dazu ist es ratsam, den Rasen ab dem Frühjahr mit einem Langzeitdünger die notwendigen Nährstoffe zuführen. Dieser wirkt, je nach Hersteller, zwischen 3 und 6 Monaten. So wird das Grün mit der notwendigen Power versorgt, bildet einen ebenen und dichten Rasenteppich und bietet den nervigen Moosen keine Gelegenheit sich auszubreiten.

Welche Vor- und Nachteile haben flüssige Rasendünger?

Neben den speziellen, festen Rasendüngern, die zumeist als Granulat verfügbar sind, haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Grünfläche mit einem flüssigen Präparat in Schuss zu halten. Die Inhaltsstoffe beider Produkte sind im Wesentlichen identisch, wobei Sie das flüssige Pendant in der Regel als Konzentrat erwerben können und mit Wasser verdünnen müssen. Unterschiede gibt es bei der Art der Aufbringung sowie im Wirkungszeitraum. Auch die optimale Dosierung stellt viele Hobbygärtner vor Herausforderungen.

Wie nahezu in allen Bereichen gibt es umfangreiche Vorteile, jedoch auch weniger positive Aspekte. Zu Ihrer Orientierung stellen wir diese in einer Übersicht vor:

Vorteile

  • Gleichmäßige und flächendeckende Verteilung möglich
  • Schnelle Wirkung hinsichtlich der Nährstoffversorgung
  • Kein Bewässern oder Vertikutieren erforderlich
  • Sowohl in mineralischer als auch organischer Form erhältlich
  • Einfaches Aufbringen (kein Streuwagen notwendig)

Nachteile

  • Dosierung problematisch (Gefahr der Über- oder Unterdüngung, Stoßwachstum)
  • Deutlich kürzere Wirkzeit gegenüber den festen Mitteln (maximal zwischen 30 und 50 Tagen)
  • Zumeist höherer Anschaffungspreis
  • Eher für kleinere Rasenflächen geeignet
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Wichtig! Unabhängig, ob Sie sich für einen Flüssigdünger oder ein festes Düngemittel entscheiden, empfehlen wir Ihnen unbedingt die Vorgaben der Hersteller auf der Verpackung einzuhalten. Allerdings können Sie im Individualfall auch davon abweichen, wenn Sie genug Erfahrung beim Düngevorgang gesammelt haben. So können Sie die Dosis der Präparate bedarfsgerecht steigern oder reduzieren.

Was ist ein Langzeitdünger – und wie ist seine Wirkung?

Sobald Sie sich für ein derartiges Produkt entscheiden, profitieren Sie insbesondere von einer Rasen Käferausgedehnten Wirkungsphase. Diese Mittel kombinieren eine recht schnelle Wirkung mit einer lang anhaltenden Versorgung durch wichtige Nährstoffe für Ihren Rasen. Sie dürfen hierbei einen Zeitraum von bis zu 180 Tagen erwarten, in denen Ihr Präparat das Grün wieder regenerieren lässt. Langzeitrasendünger lassen Ihr Gras nicht nur in die Höhe sprießen, sondern sorgen auch für ein gleichmäßiges Wachstum in der Breite. So entwickelt sich die gesamte Fläche zu einem saftigen und satten Teppich, der mit kräftigem Wurzelwerk daherkommt und durch eine nachhaltige Belastbarkeit punktet.

Die Dosierung

Empfohlene Richtwerte für die Dosierung bei einem Zierrasen belaufen sich in etwa auf 20 Gramm Langzeitdünger pro Quadratmeter. Wird Ihr Rasen intensiver belastet, sollten Sie rund 30 Gramm pro Quadratmeter aufbringen. Beachten Sie jedoch, dass es hier, je nach Hersteller und Qualität der Präparate, Abweichungen nach unten und oben geben kann.

Welche Arten gibt es?

Prinzipiell lassen sich Rasendünger in zwei Kategorien einteilen:

  • Organische Rasendünger
  • Mineralische Rasendünger

Im Folgenden erläutern wir Ihnen detailliert die Unterschiede der beiden Rasenhelfer und gehen auf die Vor- und Nachteile ein.

Was ist ein organischer Rasendünger und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Die auch als Bio-Produkte bezeichneten Mittel bestehen aus bearbeiteten Pflanzenabfällen, denen tierische Substanzen wie Knochenmehl, Borsten oder Hornspäne zugegeben werden. Die Mikroorganismen auf Ihrer Rasenfläche zersetzen die Mixtur, sodass die Nährstoffe ins Erdreich abgegeben werden. Es handelt sich hierbei um natürliche und umweltfreundliche Mittel, die wenig belastet sind und deren Düngewirkung länger anhält als bei den mineralischen Pendants. Allerdings verläuft der Prozess zumeist erheblich langsamer. Eine Überdüngung mit organischen Rasendüngern ist eher unwahrscheinlich.

Vorteile

  • Regeln die Aktivität des Bodenlebens an und verbessert dadurch dessen Struktur
  • Steigerung und Erhalt des Humusgehaltes sowie der Wasserspeicherung
  • Langzeitwirkung auf natürliche Art
  • Umweltfreundliche Produktion
  • Bodensubstanzen verbleiben im Gleichgewicht
  • Förderung von gleichmäßigem Wachstum
  • Auch als flüssiger Rasendünger erhältlich

Nachteile

  • Höherer Anschaffungspreis
  • Verzögerte Wirkung
  • Teilweise geringere Nährstoffkonzentration
  • Möglicher unkontrollierter Verlauf der Düngung
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Was ist ein mineralischer Rasendünger und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Die mineralischen Inhaltsstoffe eines derartigen Rasendüngers, vorwiegend handelt es sich hier bei den Komponenten um Salze, werden im Bergbau gewonnen oder in synthetischen Verfahren hergestellt. Aufgrund der schnellen Freisetzung der enthaltenen Nährstoffe, ist auch die Wirksamkeit, im Vergleich zu organischen Ausführungen, deutlich höher. Somit sind die Produkte optimal für die Neuanlage einer Rasenfläche oder eine akute Pflegebehandlung Ihres Grüns geeignet. Nachteilig könnte sich auswirken, dass das Granulat bei stärkerem Regen ins Grundwasser gespült werden kann und somit die gewünschte Wirkung auf Ihren Rasen verfehlt wird.

Vorteile

  • Hohe Nährstoffkonzentration
  • Schnelle Wirksamkeit
  • Langfristige Wirkung (bis zu 180 Tagen)
  • Kostengünstiger in der Anschaffung
  • Fördert gleichmäßigen Rasenwuchs
  • Stärkt das Wurzelwerk

Nachteile

  • Intensives und weniger umweltfreundliches Herstellungsverfahren
  • Höheres Überdüngungsrisiko
  • Geringes Maß an Nachhaltigkeit

Gut zu wissen!

Darüber hinaus haben Sie auch die Möglichkeit, eine Kombination aus beiden Düngerarten zu verwenden. Hierbei handelt es sich um einen organisch-mineralischen Dünger, der größtenteils die Vorteiler beider Formen vereint.

Rasen Schluss

Wie lange ist ein Rasendünger haltbar?

Prinzipiell müssen Sie nicht befürchten, dass Ihr Präparat nach einigen Monaten nicht mehr zu verwenden ist. Zwar ist auf der Verpackung ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgebracht, doch dazu sind die Hersteller vom Gesetzgeber her verpflichtet. Solange die Mittel nicht flocken oder ähnliche Anzeichen aufweisen, können Sie von einer langfristigen und ordnungsgemäßen Verwendung ausgehen. Auch die Nährstoffe bleiben erhalten, sodass Ihr Rasen alles Notwendige erhalten wird.

Dazu ist es jedoch Voraussetzung, dass Sie Ihren Rasendünger richtig lagern. Wählen Sie einen kühlen Aufbewahrungsort und setzen Sie Ihren Gartenhelfer keiner übermäßigen Sonne oder Feuchtigkeit aus. Sorgen Sie zudem dafür, dass die Verpackung gut verschlossen ist. Im Haus mit Zimmertemperatur ist eine Lagerung nicht anzuraten.

Flüssigdünger können Sie bedenkenlos Zuhause aufbewahren. Trotz des zumeist vorhandenen Sicherheitsverschlusses sollten Sie den flüssigen Rasendünger für Kinder unbedingt unzugänglich machen.

Ein gutes natürliches Düngemittel ist auch Kokoserde.

Salvatore G

Mein Name ist Salvatore. Seit vielen Jahren interessiere ich mich für die Arbeit im Garten und auf dem Balkon. Besonders wichtig bei der Gartenarbeit ist mir, dass ich bei all der Liebe zum Garten stets auch im Einklang mit der Natur bin. Bio ist mein Stichwort!