Oregano – das Kraut aus dem Mittelmeerraum

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Oregano

Oregano – Das beliebte Gewürz aus dem Mittelmeerraum

Oregano ist ein beliebtes aromatisches Gewürz, dessen ursprüngliche Heimat die warme Mittelmeerregion ist. Dort bildet das würzige Kraut riesige Blütenteppiche, die in den Sommermonaten nicht nur besonders intensiv duften. Auch Bienen, Hummeln, Schmetterlinge sowie viele andere Insekten fliegen auf die Blüten und finden hier wertvolle Nahrung, die sie für ihren Fortbestand benötigen.

Auch unter den Namen Wohlgemut, Dost, Origanum vulgare oder Wilder Majoran bekannt, hat sich Oregano längst in vielen heimischen Gärten einen Stammplatz gesichert. Und das aus gutem Grund. Der mediterrane Lippenblütler ist nicht nur eine unverzichtbare und unverwechselbare Zutat für Pizzen, Pasta und Tomaten – bereits seit dem Mittelalter wird der Alleskönner auch als Heilmittel zur Linderung unterschiedlicher Beschwerden eingesetzt.

Oregano – wie sieht er aus?

Das ausdauernde und mehrjährige Gewürz- und Heilkraut ist stark verzweigt und treibt aus seinem Wurzelstock in jedem Jahr neu aus. Typisch für den krautigen Dost sind die eiförmigen, spitz zulaufenden Blätter, die eine Größe von 4 Zentimetern erreichen können und mit einem leicht flaumigen Haar versehen sind. Der Oregano bildet bis zu 6 Millimeter lange Lippenblüten in den Farben rosa, weiß oder violett aus, die an kugelförmigen Scheinrispen sitzen. Aus den Blüten entwickeln sich etwa 1 Millimeter große, dunkelbraune Nussfrüchte.

Das aromaintensive Gewächs erreicht an seinen aufrechten Stängeln eine Höhe von 30 bis 60 Zentimetern. Im Gegensatz zu seinem nahen Verwandten Majoran, einem beliebten Hausmittel gegen Ameisen, ist Oregano zumeist winterhart und überlebt durchaus Temperaturen von bis zu -15 Grad Celsius. Der wohl größte Unterschied der oft verwechselten Pflanzen liegt in der Verwendung in der Küche: Oregano gilt als typisches Gewürz für Pizzen, Pasta oder Tomaten und Hackfleisch. Majoran hingegen lässt sich ausgezeichnet zur Verfeinerung von edlen Fleischspeisen, Geflügel, Suppen oder Eintöpfen einsetzen.

Welche Arten von Oregano gibt es?

Die Artenvielfalt des Oregano ist mit rund 40 unterschiedlichen Sorten durchaus üppig. Damit Sie auch die richtigen Pflanzen für Ihren Garten oder Balkon finden, stellen wir Ihnen einige unterschiedliche Möglichkeiten vor, die im Handel erhältlich sind und in Ihrem Kräutergarten nicht fehlen sollten:

  • Zaatar (Syrischer Oregano)

    Typisches Gewürz für viele orientalische Gerichte. Die mehrjährige Pflanze wird normalerweise in freier Wildbahn geerntet. Sie sollte aber in den frostigen Monaten im Haus in einem Topf oder Gewächshaus kultiviert werden, da sie nicht winterhart ist.

  • Origanum vulgare (Griechischer Oregano)

    Hierbei handelt es sich um die wohl bekannteste und am häufigste verwandte Oregano-Art. Auch als echter Oregano bezeichnet, dürfte Ihnen das Kraut insbesondere von Hackfleischspeisen, Pizzen oder Tomatengerichten her vertraut sein. Ein durchlässiger Boden sowie ein sonniger Standort werden von diesem winterfesten Kraut bevorzugt.

  • Origanum dictamnus (Kreta-Majoran)

    Sie erkennen die Pflanze vor allem an wolligen Blättern, die weiß schimmern. Das Kraut ist nicht gegen Frost gefeit und sollte daher in einem Kübel gezogen werden und frostsicheren Gebäuden überwintern.

  • Origanum samothrake (Pfeffriger Oregano)

    Das intensive Aroma macht das Gewächs zu einem idealen Begleiter in der modernen Küche. Die Sorte benötigt wenig Wasser und sollte ebenfalls keinen Frost abbekommen.

  • Origanum laevigatum aromaticum (Blumen-Oregano)

    Ideal für die Anpflanzung in Ihrem Kräutergarten. Der Blumen-Oregano punktet durch eine exzellente Blütenpracht und duftet deutlich intensiver als viele andere Sorten. Insbesondere Bienen und anderweitige Insekten nützen die Weide als Nahrungsquelle. Diese Oregano-Art ist nicht vollständig winterhart, kann aber, gut geschützt, auch bei Frost draußen überleben.

Besonderer Tipp: Die Blüten aller Oregano-Arten sind, im Gegensatz zu anderen Pflanzen wie beispielhaft Petersilie, äußert aromatisch und essbar. Sie können die zarten Blättchen sanft von der abzupfen oder auch mit den Zweigen des Oregano trocknen. Vor allem wenn sie frisch sind, entfalten die Blüten ihr ganzes Aroma und bereichern Ihre Küche. Doch auch das Auge ist ja bekanntlich mit. So zieren sie darüber hinaus schmackhafte Salate oder Quarkspeisen und sorgen optisch für einen zauberhaften Anblick.

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Welchen Standort bevorzugt der Oregano?

Bei einem Spaziergang durch die Natur begegnet Ihnen das Kraut oft auf trockenen Wiesen oder an hellen Waldrändern. Hier findet der verwilderte Oregano perfekte Bedingungen, um im dichten Wuchs große Flächen zu bedecken.

Doch auch in Ihrem Beet oder in einem Steingarten bevorzugt der Wohlgemut ein vollsonniges Plätzchen, wobei es dem Oregano aber zur Not auch an halbschattigen Stellen durchaus gefällt. Wählen Sie zur Pflanzung einen eher nährstoffarmen und durchlässigen Boden, fühlt sich das nicht sonderlich anspruchsvolle Gewürz pudelwohl. Ist das Erdreich zu fest, lockern Sie es idealerweise mit Kies oder Quarzsand etwas auf.

Extra-Tipp: Sie profitieren in der Tat von einem Boden, der nur mäßig mit Nährstoffen versorgt ist. Dieser Umstand ist ein entscheidendes Kriterium, damit der Anteil in an ätherischen Ölen Ihrer Oregano-Pflanze besonders hoch ist.

Beabsichtigen Sie, Ihren Oregano auf dem Balkon oder der Fensterbank zu ziehen, achten Sie auf eine möglichst südliche Ausrichtung für die Kräuter. Alternativ funktioniert es auch in Richtung Osten, wobei ein nördlich ausgelegter Standort eher nicht geeignet ist.

Wann ist die beste Pflanzzeit für Oregano?

Ende April, Anfang Mai, wenn die Temperaturen tagsüber durchgängig um die 20 Grad Celsius betragen, sollten Sie mit der Aussaat direkt ins Freie starten. Für einen schnelleren Erfolg können Sie Oregano in Töpfchen oder Anzuchtschalen (mit Bio Anzuchterde) vorziehen. Darin drücken Sie den Samen sanft an und halten diesen nur leicht feucht. Nach 3 bis 4 Wochen sind die jungen Pflanzen dann bereit, um ins Beet eingesetzt zu werden.

Mit Thymian, Salbei oder Bohnenkraut finden Sie zudem perfekte Pflanzpartner für Ihre Anzucht in einem Kübel.

Oregano DunkelEmpfehlung: Sofern Sie keinen übermäßigen Bedarf an Oregano in Ihrem Haushalt haben, ist es ratsam, lediglich ein bis zwei Pflanzen in einem Topf anzuziehen. Diese Menge ist für den herkömmlichen Hausgebrauch in der Regel durchaus ausreichend. Da sich der Dost üblicherweise zudem auch rasant ausbreitet und Sie diesen auch durch Teilen schnell und einfach vermehren können, empfehlen wir Ihnen, bereits vorkultivierte Pflänzchen zu kaufen.

Wie viel Wasser benötigt die Oregano-Pflanze?

Haben Sie den Dost ins Beet oder den Kräutergarten verbracht, müssen Sie diesen insbesondere in den ersten Wochen regelmäßig gießen. Auch wenn Oregano pflegeleicht und robust daherkommt, sollten Sie auf eine kontinuierliche Wassergabe keinesfalls verzichten. Sobald sich die Pflanze an die Outdoor-Umgebung gewöhnt hat, müssen Sie diese nicht mehr so häufig gießen. Lediglich bei länger anhaltender Trockenheit ist es ratsam, das Erdreich rund um das Gewächs gut feucht zu halten.

Das Erdreich muss stimmen

Versäumen Sie es nicht, auf einen wasserdurchlässigen Mix im Erdreich zu verzichten. Dazu ist es ratsam, Kies oder Quarzsand unterzugraben, damit angesammelte Flüssigkeit abfließen kann. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Staunässe bildet. Der Oregano reagiert darauf vielfach mit Fäulnis, sodass Sie keinen Ertrag mehr erwarten dürfen.

Planen Sie Ihren Oregano auf dem Balkon zu ziehen, müssen Sie die Pflanze in ihrem Behältnis während einer Hitzeperiode deutlich häufiger gießen, da ein Großteil der zugeführten Flüssigkeit schnell über die Blätter verdunstet wird.

Wie schützt man die Oregano-Pflanze im Winter?

Oregano Winter

 

Zwar ist Oregano ein echter Überlebenskünstler, der sich sowohl bei Hitze als auch bei Kälte sehr gut auf seine Umgebung einstellt. Dennoch benötigt die Pflanze durchaus ein wenig Schutz.

 

Jungpflanzen

Vor allem Jungpflanzen sollten Sie rechtzeitig vor dem ersten Frost schützen. Bevor es also richtig kalt wird, schneiden sie die jungen Setzlinge im September etwa 10 Zentimeter oberhalb des Bodens ab. Doch auch der Rest der Pflanze bedarf Ihrer Hilfe vor Kälte und Austrocknung. Häufen Sie ein wenig Erde um das Gewächs an und decken die sichtbaren Teile mit Reisig ab. So ist das Kraut bestens versorgt und beeindruckt Sie im kommenden Frühjahr wieder mit neuen, frischen Trieben.

Auch in einer Region mit strengen Wintern sollten Sie Maßnahmen ergreifen. Entnehmen Sie den Oregano aus seinem Beet oder Steingarten und setzen ihn in einen Topf. Verbringen Sie die Pflanze anschließend in ein helles und frostfreies Winterquartier. Allerdings sind Raumtemperaturen, die Sie in Ihrem Wohnbereich normalerweise bevorzugen, keine gute Entscheidung. Übermäßige Wärme trocknet den Oregano aus.

Im Freien

Hat sich der Dost erst einmal an seinen Standort gewöhnt, kann er im Kübel auch im Freien überwintern. Ein heller und etwas windgeschützter Platz ist ideal. Legen Sie um den Topf ein Gartenvlies oder alternativ eine Folie. Nutzen Sie frostfreie Tage, um Ihr Kraut zu gießen und somit vor dem Austrocknen zu bewahren.

Wann ist der ideale Zeitpunkt für die Ernte?

Prinzipiell können Sie sowohl frische Blätter als auch die Spitzen der Triebe während des gesamten Sommers bis in den September hinein ernten. Allerdings sind das Aroma der Oregano-Pflanzen sowie die Intensität der ätherischen Öle jedoch in der Blütezeit, etwa im Juli und August, besonders intensiv.

Des Weiteren zeigen sich die duftenden Blüten selbst als besonders schmackhaft und sind eine exzellente Beigabe für Nudeln, Soßen und Fleischspeisen. Warten Sie daher, bis die Dolden aufgeblüht sind und schneiden Sie die Stängel eine Handbreit über dem Boden ab.

Die Blütezeit – perfekt für das Konservieren von Oregano

Oregano GewürzDamit Sie dieses besondere Aroma nach der Blüte ebenso genießen können, sollten Sie diesen Zeitpunkt auch für die Konservierung der vielfältigen Pflanzen nutzen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kräutern entwickeln der Oregano in diesem Zeitraum ein unvergleichlich intensives Bouquet, sodass sich neben der erntefrischen Verarbeitung einige andere Möglichkeiten anbieten, um die Verwendung des Krauts nachhaltig zu verlängern:

Oregano trocknen

Sofern Sie keine chemischen Substanzen verwenden und auch auf ein eher sparsames Düngen setzen, müssen Sie die Pflanze vor dem Bündeln nicht ausgiebig waschen. Dadurch würde der Trockenvorgang unnötig verlängert und das Aroma in Mitleidenschaft gezogen. Sie sollten Ihre Oregano-Ernte lediglich kräftig schütteln, um diese von anhaftendem Erdreich und Staub zu befreien. Bündeln Sie anschließend die Zweige und binden sie locker mit Garn zusammen.

Suchen Sie dazu einen luftigen, aber windgeschützten und trockenen Ort, wie beispielsweise ein Gartenhäuschen, einen Dachboden oder einen beheizten Wintergarten. Nach rund einer Woche ist der Oregano vollständig getrocknet und Sie können ihn für die weitere Verwendung verwahren.

Oregano verwahrenOregano Dose

Ist das krautige Gewächs vollständig getrocknet, rebbeln Sie die kleinen Blätter und Blüten vorsichtig von den Stielen ab. Verwenden Sie für die Aufbewahrung unbedingt Gefäße, die Sie luftdicht verschließen können. Geeignet sind Behältnisse wie Keramik oder dunkles Glas. So gelangt kein Licht an die das Gewürz und es behält für mehr als 1 Jahr seine kräftigen Aromen.

Oregano einfrieren

Die frisch geernteten Pflänzchen lassen auch perfekt einfrieren, ohne ihre positiven Eigenschaften zu verlieren. Somit haben Sie stets die gewünschten Portionen zur Hand, die Sie nach individuellem Bedarf entnehmen können.

Oregano einlegen

Für eine exzellente Marinade oder zur Zubereitung eines Salatdressings ist das Einlegen der Pflanze in Öl eine probate Möglichkeit. Beachten Sie dazu, dass alle Pflanzenteile vollständig in Öl liegen und möglichst keinen Luftkontakt erhalten. Dadurch verhindern beispielsweise Schimmelbildung.

Salz mit Oregano verfeinern

Wenn Sie den Dost mit Salz aromatisieren möchten, erhalten Sie eine exzellente Geschmacksnote. Nach der Reinigung streifen Sie die zarten Blättchen ab, wobei Sie etwas größere Blätter zerteilen sollten. Nun befüllen Sie diese in optisch ansprechende, luftdicht schließende Gläser und fügen grobkörniges Meersalz hinzu. Der Anteil beider Komponenten sollte dabei in etwa gleich sein. Um den übermäßigen Entzug von ätherischen Ölen aus dem Oregano zu vermeiden, empfiehlt sich eine kühle Aufbewahrung. Hier ist das Gemüsefach Ihres Kühlschranks optimal geeignet.

Achtung! Bevor Sie den Oregano ernten, sollte dieser einige Sonnentage nacheinander erlebt haben. Somit entfalten sich die Aromastoffe sowie der Geschmack erheblich intensiver.

Wie funktioniert die Vermehrung?

Oregano selbst vermehrt sich über seine Wurzelausläufer auf natürlich Weise. Doch durch Teilen der Wurzeln wird auch Ihnen eine unkomplizierte Vermehrung gelingen.

Daneben können Sie im Frühsommer einige Seitentriebe mit einer Länge von 8 bis 10 Zentimetern abschneiden, bringen diese in ein sandiges Erdreich und mischen etwas Humus oder Kokoserde dazu. Anschließen decken Sie die Stecklinge ab und gewöhnen die austreibenden Jungpflanzen an den neuen, sonnigen Standort.

Welche heilsame Wirkung geht von Oregano aus?

Bereits im Mittelalter wurde dem Kraut eine heilsame Wirkung nachgesagt. Doch auch heute wird das aromatische Heilmittel zu unterschiedlichen Anlässen verwandt. Während aufgebrühter Oregano die Verdauung fördert, soll ein aus dem Gewächs gewonnener Tee bei Halsschmerzen und Husten wohltuend wirken.

Auch als Stimmungsaufheller wird Oregano genutzt und erhielt daher den Beinamen Wohlgemuth. Wenn Sie einer Grippe vorbeugen möchten, sollten 100 Gramm eines Extrakts der Pflanze als Badezusatz hilfreich sein.

Ätherische Substanzen

Oregano Öl enthält wertvolle ätherische Substanzen wie Thymol und Carvacrol sowie Vitamine und Spurenelemente. Vor allem wirkt das Öl auch als natürliches Antibiotika und kann daher bei unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt werden:

  • Pilzerkrankungen
  • Magen- und Verdauungsbeschwerden
  • Lungenentzündung

Die Herstellung nach der Do-it-Yourself-Methode gestaltet sich jedoch als äußerst aufwendig und kostenintensiv. Sofern Sie von den Vorteilen profitieren möchten, empfiehlt sich alternativ daher die Verwendung von Oregano-Öl in Kapseln oder flüssiger Form. Beachten Sie jedoch unbedingt die Maßgaben der Hersteller, da auch hier eine Überdosierung eher schadet als hilft.