Seitenmarkise – perfekter Sicht- und Sonnenschutz für Balkon und Terrasse

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Seitenmarkise

Seitenmarkise – flexible und effektive Einsatzmöglichkeiten

Wenn Sie es sich auf Ihrem Balkon so richtig gemütlich machen möchten, ist für Sie sicherlich ein hübsch arrangiertes Ensemble Ihrer Gartenmöbel ein wichtiges Kriterium. Doch nicht nur das harmonische Ambiente ist ein bedeutender Aspekt, sondern auch die Privatsphäre in der kleinen Wohlfühloase sollte unbedingt gewahrt bleiben.

Eine attraktive und zugleich effektive Lösung bietet Ihnen eine blickdichte Seitenmarkise. Sie erhalten einen ausgezeichneten Sichtschutz, der die neugierigen Blicke von Nachbarn und Passanten abhält. Daneben schützt Sie das Seitenrollo aber auch vor einer intensiven, schädlichen Sonneneinstrahlung sowie vor einer steifen Brise, die Ihnen den Aufenthalt auf dem Balkon durchaus vermiesen kann. Sie können die praktische Seitenmarkise natürlich auch auf der Terrasse oder in Ihrem Garten einsetzen.

Wir möchten Ihnen in unserem Ratgeber die Eigenschaften und Besonderheiten der unterschiedlichen Seitenmarkisen näher bringen. Sie erfahren Wissenswertes und Nützliches über die verschiedenen Anwendungs- und Montagemöglichkeiten der Produkte und wir erläutern Ihnen den richtigen Umgang damit. Neben den wertvollen Tipps zum Themenkomplex der Seitenrollos verraten wir Ihnen, was Sie bei der Reinigung beachten sollten. Abschließend widmen wir uns den Kaufkriterien und zeigen Ihnen auf, wo Sie eine gute Seitenmarkise kaufen können.

Was ist eine Seitenmarkise – und wie funktioniert sie?

Eine Seitenmarkise ist ein seitlich an einer Wand oder einem Stützpfeiler montiertes Rollo, das zumeist über einen komfortablen Einzugsmechanismus verfügt. Einige Exemplare können Sie auch im Boden verankern oder ohne Bohren bequem aufstellen.

Die Markise ist in einem festen Gehäuse integriert und wird bei Bedarf auf die vorgesehene Länge ausgezogen. Je nach Hersteller gibt es unterschiedliche Vorrichtungen, mit denen das Segel der Seitenmarkise an den entsprechenden Halterungen befestigt wird. Dank der Rückholfeder bleibt die Bespannung während des Gebrauchs optimal gestrafft, sodass eine stabile und standfeste Trennwand entsteht. Nach der Verwendung können Sie die Markise unkompliziert wieder aushaken und die Stoffbahn fährt selbstständig in den Markisenkasten zurück.

Der Markisenstoff ist witterungsbeständig und besteht prinzipiell aus einem robusten und wasserabweisenden Material. Die Vielfalt der Ausführungen in verschiedenen Größen, Mustern und Farben erlaubt Ihnen jede Menge flexible Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten, sodass Sie die Produkte optimal mit Ihrer übrigen Garteneinrichtung abstimmen können. Die zumeist ausziehbaren Seitenmarkisen können Sie nach individuellem Bedarf als Sicht- Wind- oder Sonnenschutz auf dem Balkon, der Terrasse oder in Ihrem Garten einsetzen.

Welche Arten von Seitenmarkisen gibt es?

Sobald Sie über die Anschaffung einer Seitenmarkise nachdenken, sollten Sie sich zunächst mit den verschiedenen Arten befassen. Beide Varianten erfüllen grundsätzlich ihrer Kernaufgaben. Allerdings bestehen hinsichtlich der Flexibilität und des Komforts durchaus einige Unterschiede, die wir Ihnen im Folgenden detailliert erläutern möchten. Generell lassen sich Seitenmarkisen in zwei Kategorien einteilen:

  • Ausziehbare Seitenmarkise
  • Feststehende Seitenmarkise

Ausziehbare Seitenmarkise

Eine ausziehbare Seitenmarkise bietet Ihnen jede Menge Möglichkeiten – sowohl auf dem Balkon als auch im Garten sowie auf der Terrasse. Sobald Sie das Seitenrollo einsetzen möchte, ziehen Sie es unkompliziert aus der Kassette und befestigen es an der entsprechenden Vorrichtung. Wird der effektive Sicht- und Windschutz nicht mehr benötigt, führen Sie die Stoffbahn ohne Umstände wieder in das Gehäuse zurück. Vor allem auf dem Balkon erweist sich diese Variante als äußerst vorteilhaft, denn nach dem Einrollen steht Ihnen das gesamte Platzangebot der Fläche wieder zur Verfügung.

Einige Modelle können Sie zudem stufenlos auf die gewünschte Länge ausziehen, sodass die Seitenmarkise optimal auf das tatsächlich benötigte Areal ausgerichtet werden kann, während die nicht benötigte Bespannung in der Kassette verbleibt. Wenn Sie nur über einen kleinen Balkon verfügen und dennoch nicht auf einen guten Schutz verzichten möchten, ist diese Variante für Sie durchaus interessant. Daneben bieten verschiedene Hersteller auch elektrische Ausführungen an, die Sie komfortabel per Knopfdruck bedienen können.

Feststehende Seitenmarkisemarkise strand

Derartige Seitenmarkisen sind zumeist fixiert, in ihrer Konstruktion starr konzipiert lassen sich nicht ausziehen. Dadurch geht Ihnen jede Menge Flexibilität verloren, denn einmal installiert, müssen die Ausführungen an ihrem Standort verbleiben. Für den Balkon sind diese Modelle eher nicht geeignet, denn das Raumangebot geht bis zur Demontage unwiderruflich verloren. Sobald Sie auf Ihrer Terrasse oder im Garten über ausreichend Platz verfügen, ist die feststehende Seitenmarkise durchaus eine probate Lösung. Im Vergleich zu den ausziehbaren Pendants ist die starre Version jedoch etwas günstiger in der Anschaffung.

Tipp: Wenn Sie über einen größeren Terrassenbereich verfügen, stehen Ihnen spezielle Seitenmarkisen zur Verfügung. Mit den so bezeichneten Doppelmarkisen können Sie gleichzeitig eine üppige Fläche abdecken und sind so ideal vor Sonne, Wind und neugierigen Blicken geschützt. Sie positionieren die Ausführung einfach in der gewünschten Ecke der Terrasse und ziehen die Bespannung aus dem Markisenkasten heraus. So erhalten Sie mit dem Element nicht nur einen effektiven Wind- und Blickschutz, sondern darüber hinaus eine attraktive Ecklösung. Eine Doppelmarkise erhalten Sie in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Farben. Sie können sich anstatt für eine Ecklösung auch für eine lineare Formation entscheiden. So decken Sie, je nach Modell, ein beachtliches Areal von bis zu 6 Metern ab.

Wie befestige ich eine ausziehbare Seitenmarkise?

Mit ein wenig handwerklichem Geschick sowie dem geeigneten Werkzeug gestaltet sich die Montage Ihrer Seitenmarkise zumeist recht unkompliziert. Legen Sie Hammer, Schraubenschlüssel, Schraubendreher und Zollstock bereit und messen zuerst die exakten Abstände der Bohrlöcher aus. Holen Sie sich nötigenfalls eine weitere Person zur Unterstützung, die Ihnen bei der Arbeit zur Hand gehen kann.

Ob für den Balkon, der Terrasse oder den Garten – die Befestigung Ihrer ausziehbaren Seitenmarkise ist elementar. Bei einer unsachgemäßen Montage lassen sich die Elemente nicht mehr ordnungsgemäß verbinden, sodass Sie die zahlreichen Vorteile der Seitenrollos erst gar nicht genießen können. Daneben steigt auch das Verletzungsrisiko, denn durch Fehler bei der Installation wird das gesamte Gefüge möglicherweise instabil. Dann reicht selbst ein kleiner Windstoß aus, um das Konstrukt aus seiner Verankerung zu reißen und es durch die Luft zu schleudern. Befolgen Sie daher unbedingt die Aufbauanleitung der Hersteller – so minimieren Sie Risiken und können nötigenfalls auch Gewährleistungsansprüche geltend machen.

Das Befestigungsmaterial zählt üblicherweise zum Lieferumfang dazu. Informieren Sie sich jedoch vor dem Kauf rechtzeitig, ob Schrauben und Dübel enthalten sind – andernfalls müssen Sie diese extra in einen Baumarkt gesondert kaufen. Bezüglich der Befestigung Ihrer Kassettenmarkise stehen Ihnen unterschiedliche Optionen zur Verfügung, die Sie den jeweiligen heimischen Bedingungen individuell anpassen können:

  • Befestigung an der Hauswand mit Verschluss an einen Pfosten
  • Befestigung an der Hauswand mit der Montage auf einer Bodenplatte
  • Befestigung an einen Pfosten mit Verschluss am Pfosten
  • Befestigung der Seitenmarkise auf dem Balkon
  • Seitenmarkise ohne Bohren

Befestigung an der Hauswand mit Verschluss an einen Pfosten

Hierbei handelt es sich um eine häufig angewandte Methode, die bevorzugt im Terrassen- und Gartenbereich angewandt wird. Zunächst montieren Sie das Befestigungsmaterial an der Hauswand. Wenn Sie sich beispielsweise für eine Seitenmarkise von 4 Metern entschieden haben, wählen Sie diesen Abstand für den Markisenpfosten aus, den Sie zumeist gesondert im Baumarkt kaufen müssen. Sie können den Holzpfeiler nun ebenfalls an einer Wand oder mit der Bodenverankerung auf einem Fundament montieren. (keinesfalls auf Verbundsteine). Sofern der nötige harte Untergrund nicht zur Verfügung steht, müssen Sie den Pfosten in der Erde einbetonieren, sodass er sicher und stabil steht.

Befestigung an der Hauswand mit der Montage auf einer Bodenplatte

Ist es Ihnen nicht möglich, für die Befestigung Ihrer Seitenmarkise einen Pfosten einzusetzen, können Sie sich auch für die Montage auf einer Bodenplatte entscheiden. Derartige Ausführungen sind insbesondere für den Garten- und Terrassenbereich konzipiert. Zumeist zählen eine Bodenhalterung sowie die passenden Schrauben und Dübel zum Lieferumfang, sodass Sie nach Erhalten des Artikels sofort loslegen können. Andernfalls haben Sie die Möglichkeit, die Platte direkt beim Hersteller als Zubehör ordern.

Montage auf hartem Untergrund

Die Kassette verschrauben Sie wie gewohnt senkrecht an der Hauswand. Sofern Sie Ihre Terrasse mit Fliesen oder einem ähnlich harten Untergrund ausgestattet haben, bohren Sie entsprechend der Halterung die Löcher in das Bodenmaterial und verschrauben die Bodenplatte daran. Je nach Beschaffenheit des Bodenbelags reicht eine konventionelle Bohrmaschine oft nicht aus, sodass Sie einen Bohrhammer verwenden müssen. Sofern Sie sich exakt an die Vorgaben der Hersteller halten, gelingt Ihnen die Montage schnell und ohne großen Aufwand.

Montage auf weichem Boden

Bei einem weichen Untergrund müssen Sie über eine andere Lösung nachdenken. Zum einen können Sie ein Fundament aus Beton gießen, auf dem Sie die Bodenplatte befestigen. Allerdings ist diese Variante recht aufwendig und setzt entsprechende Kenntnisse voraus. Zudem bleibt der Sockel vielfach sichtbar und wirkt nicht sonderlich ansprechend. Eine deutlich bessere Option zur Montage der Markisenhalterung sind hier spezielle, feuerverzinkte Bodenhülsen, die Sie in das Erdreich einschlagen. Am Kopf der Hülse befindet sich in der Regel eine flache Platte, die Sie mit der Bodenhalterung fest verschrauben. Zur Stabilisierung lassen sich die Hülsen auch mit einem Zementsockel verstärken. So erhalten Sie ein stabiles Konstrukt, das auch bei einem stärkeren Windstoß unbeschadet an seinem Standort verbleibt.

Extra-Tipp: Wählen Sie hinsichtlich der Installation der Bodenhalterung möglichst keine “Notlösung” wie zum Beispiel eine Granitplatte oder ähnlich schwere Materialien. Zwar findet die Bodenplatte daran auch einen Halt und kann flexibel versetzt werden. Dennoch handelt es sich letztlich um ein instabiles Konstrukt, das vielfach widrigen Witterungsbedingungen nicht standhält. Außerdem erzeugen Sie damit keine sonderlich attraktive Optik.

Befestigung an einen Pfosten mit Verschluss am Pfosten

Diese Variante erlaubt Ihnen eine Montage einer Seitenmarkise auch auf der freien Fläche in Ihrem Garten. Setzen Sie zu beiden Seiten jeweils einen Pfosten, wobei der Abstand der Länge der Bespannung Ihrer ausziehbaren Seitenmarkise entsprechen muss. Auch hier ist es ratsam, die Pfähle im Erdreich sorgfältig zu stabilisieren. Den besten Erfolg erzielen Sie, indem Sie die Stützen in eine Bodenhülse einbringen, die Sie zuvor durch Zementierung im Boden verstärkt haben. Ansonsten lockert sich durch das regelmäßige Aus- und Einziehen der Stoffbahn die Verankerung schnell, sodass der nötige Halt der Elemente nicht mehr gewährt ist.

Verschrauben Sie an einem der Pfosten die Markisenhalterung und auf der Gegenseite die Vorrichtungen für das Einhaken des Seitenrollos. Der Arbeitsaufwand ist recht gering und die Montage rasch erledigt.

Wie befestige ich meine Seitenmarkise auf dem Balkon?

Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten müssen Sie hinsichtlich Ihrer Balkon Markise einige wichtige Kriterien beachten. Insbesondere ist es elementar, dass Sie eine maßgerechte Ausführung wählen, die auch dem Platzangebot der kleinen Wohlfühloase entspricht. Sie können sich jedoch auch für ein größeres Exemplar, beispielhaft für eine Seitenmarkise von 4 Metern, entscheiden. In diesem Fall ist es ratsam, ein Modell mit stufenloser Regelung zu erwerben. Sie ziehen unkompliziert die Bespannung auf die gewünschte Länge aus, während die überschüssige Stoffbahn in der Markisen Kassette verbleibt.

Ihnen stehen unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten zur Verfügung, die Sie individuell und maßgeschneidert für Ihren Balkon vornehmen können. So gibt es ausziehbare Seitenmarkisen, deren Kassette Sie an die Hauswand anbringen. Die Stoffbahn verfügt über Vorrichtungen, mit denen Sie den Sicht- und Windschutz einfach an das Balkongeländer einhaken. Einerseits ist diese Version für Sie komfortabel und leicht zu bedienen. Allerdings müssen Sie berücksichtigen, dass derartige Produkte windempfindlich sind und daher bei stärkeren Böen an Stabilität verlieren können.

Daneben besteht die Option, die Kassette sowie das Standrohr Ihrer Seitenmarkise im Boden zu verankern. Nach dem Ausziehen haken Sie die Befestigungsvorrichtung einfach ein und profitieren von einem sicheren Stand. Auch bei Windstößen müssen Sie keinerlei Veränderungen bezüglich der Stabilität erwarten.

Wichtig! Bevor Sie Ihre Seitenmarkise auf dem Balkon anbringen, setzen Sie sich mit dem Hauseigentümer in Verbindung. Auch wenn Gerichtsurteile in einzelnen Fällen dem Mieter eine derartige Montage erlauben, ist dieses keine Generalvollmacht. Das letzte Wort hat in den meisten Fällen der Vermieter. Um unnötigen Ärger oder gar eine juristische Auseinandersetzung zu vermeiden, holen Sie sich idealerweise dessen Okay.

Seitenmarkisen ohne Bohren – welche Möglichkeiten gibt es?

Wenn Sie sich Bohr- und Befestigungsarbeiten ersparen möchten, sollten Sie über eine Alternative nachdenken. Es gibt einige Hersteller, deren Seitenmarkisen Sie auch ohne Bohren auf Ihrem Balkon oder Ihrer Terrasse aufstellen können.

Das Funktionsprinzip ist schnell erklärt. Die Markisen Kassette stellen Sie an der Wandseite auf. Die Bespannung ziehen Sie wie gewohnt seitlich heraus und befestigen diese am Balkongeländer. Durch den speziellen Federmechanismus bleibt die Stoffbahn gespannt, ohne die Kassette zu verschieben.
Diese Ausführungen sind vornehmlich als Sichtschutz oder zur Beschattung geeignet. Bei aufkommendem Wind oder Regen sollten Sie Ihre Markise unbedingt einfahren, um Schäden zu vermeiden.

Alternativ zu diesen Modellen können Sie sich auch für eine Klemmmarkise entscheiden. Diese wird mittels Teleskopstützen zwischen Decke und Boden befestigt. Einige Exemplare stellen Sie, ähnlich wie einen Raumteiler, einfach auf den Boden Ihres Balkons oder Terrasse auf. Da diese jedoch nicht verankert oder befestigt sind, können Sie die Ausführungen nur als Sicht- oder Sonnenschutz einsetzen.

Aus welchen Materialien bestehen die Segel einer Seitenmarkise?

Bei der Fertigung der Segel werden zumeist Acryl oder Polyester verwandt. Diese Stoffe sind besonders widerstandsfähig, punkten durch Langlebigkeit und schützen vor UV-Strahlungen sowie Windeinflüssen. Eher selten finden Sie eine Bespannung, die aus Baumwolle oder Leinen hergestellt wurde. Diese sind den äußeren Beanspruchungen nicht lange gewachsen und ihre Farben verblassen schnell bei regelmäßiger Sonneneinstrahlung.

Segel aus Acryl

Acryl ist ein gängiger Werkstoff, der als besonders licht- und farbbeständig gilt. Selbst bei übermäßigem Sonnenlicht verändert das Segel seine Farben nicht. Zumeist erhalten Sie die Stoffbahnen mit einer Imprägnierung, die schmutz- und wasserabweisend wirkt und somit einem möglichen Schimmel- oder Pilzbefall vorbeugt. Die Tücher lassen sich aufgrund der Materialbeschaffenheit mit einer Vielzahl unterschiedlicher Farben, Drucken und Mustern gestalten.

Stoffbahnen aus Polyester

Die Vorteile von Polyester liegen vor allem in dem geringen Gewicht sowie einer exzellenten Reißfähigkeit. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, ob bereits eine werkseitige Imprägnierung erfolgt ist. Andernfalls müssten Sie diese selbst vornehmen, da das Gewebe ansonsten nicht UV-beständig ist, rasch zu verblassen droht und an Festigkeit verlieren kann. Einige Stoffbahnen sind zudem mit dem so bezeichneten „Lotuseffekt“ ausgestattet. Aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit perlt das Wasser ab und spült Verschmutzungen gleich mit herunter.

Aus welchen Materialien bestehen die Markisenkästen?

Bei den Gehäusen der Seitenrollos kommen bevorzugt drei unterschiedliche Werkstoffe zum Einsatz, die wir Ihnen im Folgenden etwas näher erläutern möchten:

  • Aluminium
  • Stahl
  • Kunststoff

Gehäuse aus Aluminium

Bereits bei der Montage des Markisengehäuses aus Aluminium profitieren Sie von dem geringen Gewicht des Produkts. Ob Regen, Kälte oder starke Sonneneinstrahlung – das widerstandsfähige Material ist temperaturunempfindlich, trotzt allen Witterungsbedingungen und ist korrosionsgeschützt. Somit dürfen Sie von einer besonders langen Lebensdauer ausgehen. Daneben müssen Sie auch keinen großartigen Pflegeaufwand betreiben, um die ansprechende Optik dauerhaft zu erhalten.

Markisenkasten aus Stahl

Stahlgehäuse sind ebenfalls langlebig und wetterfest. Wenn Sie sich für dieses Material entscheiden, sollten Sie vorzugsweise auf die Edelstahlvariante zurückgreifen. So müssen Sie keinen Rostbefall befürchten, können den Markisenkasten einfach reinigen und dürfen von einer lohnenswerten Anschaffung ausgehen. Außerdem ist ein Gehäuse aus Stahl deutlich preiswerter als ein Produkt aus Aluminium. Aufgrund des höheren Gewichts, empfiehlt sich jedoch eine Montage zu zweit.

Markisengehäuse aus Kunststoff

Mit einem Kunststoffgehäuse wählen Sie die preisgünstigste Version. In puncto Stabilität und Haltbarkeit müssen Sie allerdings einige Abstriche machen. Durch verschiedene Umwelteinflüsse zeigt das Material schnell Ermüdungserscheinungen, wird spröde und bleicht rasch aus. Vorteilhaft sind die einfache Reinigung sowie die Feuchtigkeitsbeständigkeit.

Was sind die Vor- und Nachteile einer Seitenmarkise?

Die Anschaffung einer ausziehbaren Seitenmarkise ist durchaus lohnenswert. Sie verfügen über zahlreiche Auswahlmöglichkeiten unterschiedlicher Varianten und können die jeweiligen Modelle flexibel einsetzen. So sind Sie bei hochwertigen Ausführungen gut geschützt und müssen dennoch kein Vermögen investieren. Bei minderwertigen Modellen lassen jedoch oftmals die Stabilität des Konstrukts sowie die Blickdichtheit zu wünschen übrig.

Vorteile

  • Flexible Möglichkeiten für Outdoor-Bereiche
  • Einfache Bedienung
  • Effektiver Schutz
  • Zumeist witterungsbeständig
  • Platzsparend
  • Keine aufwendige Pflege
  • Auch mit elektrischer Funktion erhältlich
  • Langlebigkeit

Nachteile

  • Zumeist mit Bohrarbeiten verbunden
  • Nicht alle Modelle sind auch gegen Windböen und Regen geschützt
  • Geringe Stabilität bei minderwertigen Produkten

Seitenmarkisen – welche Maße gibt es?

Ausziehbare Seitenmarkisen stehen in unterschiedlichen Größen zur Verfügung, sodass Sie Ihren Favoriten individuell nach Ihren räumlichen Verhältnissen auswählen können. Die Abmessungen sind zumeist standardisiert, wobei einige Hersteller auch Maßanfertigungen anbieten. Während kleinere Exemplare vor allem für den Balkon geeignet sind, bieten sich für die Terrasse oder den Garten größere Ausführungen an. Folgende Optionen stehen Ihnen beispielsweise zur Verfügung (HxB in Zentimetern):

  • 120 x 300
  • 160 x 300
  • 180 x 350
  • 180 x 400
  • 200 x 400

Darüber hinaus erhalten Sie auch Seitenmarkisen mit einer Höhe von bis zu 200 Zentimetern sowie Länge von bis zu 600 Zentimetern, die Sie flexibel als Ecklösung oder in linearer Formation nutzen können. Diese besonders großen Wände bezeichnet man auch als Doppel-Seitenmarkise.

Was kostet eine Seitenmarkise?

Das ist insbesondere von der Größe und der Verarbeitung abhängig. Auch namhafte Herstellernamen können schon einmal den Preis in die Höhe schrauben. Für die solide verarbeitete Balkon-Version müssen Sie rund 40 Euro einplanen, während eine Luxusausführung bei etwa 70 Euro liegt. Größere Varianten kosten in der Regel zwischen 100 und 200 Euro. Doppel-Markisen bewegen sich in einem deutlich höheren Preissegment und Sie können von einer Investition von mehr als 200 Euro bei hochwertigen Artikeln ausgehen.

Welche Hersteller bieten gute Seitenmarkisen an?

Zu Ihrer Orientierung und persönlichen Einschätzung möchten wir Ihnen einige gute Hersteller von Seitenmarkisen vorstellen, die viele Kunden bereits überzeugt haben:

  • Noor
  • HG
  • Vanvilla
  • Songmics
  • Ultranatura
  • Empasa
  • Durabil
  • Kuaetily

Daneben gibt es noch weitere Hersteller, die exzellente Seitenmarkisen produzieren. Sobald Sie sich für ein Unternehmen entscheiden, empfehlen wir Ihnen, vor der Anschaffung intensive Recherchen vorzunehmen. Insbesondere Kundenrezensionen sind hier hilfreich, denn sie reflektieren authentische Meinungen. So erhalten Sie wichtige Informationen zu den Stärken und Schwächen der Seitenmarkise und erfahren, welche Reaktionen der Hersteller dazu zeigt.

Wo sind Seitenmarkisen erhältlich?

Seitenmarkisen können Sie im Internet, im Gartenfachhandel oder im Baumarkt erwerben. Im Handel vor Ort, profitieren Sie von einer sachkundigen Kaufberatung und können die Produkte persönlich in Augenschein nehmen. Dadurch gewinnen Sie einen guten Eindruck hinsichtlich der Qualität und der Funktionalität. Sollten Ihnen die Modelle jedoch nicht zusagen, müssen Sie weitere Geschäfte aufsuchen und umständliche Anfahrtswege einplanen.

Ein Kauf im Internet ist für Sie daher deutlich komfortabler, denn mit einem Klick wird Ihnen Ihre neue Seitenmarkise geliefert. Verkaufsplattformen wie Ebay und Amazon stehen Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung und gestatten umfangreiche Auswahlmöglichkeiten von verschiedenen Herstellern. Nicht selten finden Sie im Online-Vertrieb auch deutlich günstigere Angebote, sodass Sie einige Euros einsparen können. Zwar können Sie die Artikel nicht selbst testen, doch verifizierte Kundenaussagen und Testresultate der Stiftung Warentest und von Öko Test helfen Ihnen, sich für eine gute und bedarfsgerechte Seitenmarkise zu entscheiden.

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  • 🌈 Einfache Installation - Die Markisenbox wird zunächst mit einer Wandhalterung an der Hauswand befestigt. Befestigen Sie den Stange in paralleler Richtung am Boden. (Bitte messen Sie vor der Installation den parallelen Abstand zwischen dem Markisenbox und dem Stange.)
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Wie reinige ich meine Seitenmarkise?

Die Reinigung Ihrer Seitenauszugsmarkise benötigt weder viel Zeit noch einen großen Aufwand. Wischen Sie Staubpartikel einfach mit einem feuchten Tuch ab. Hartnäckige Flecken beseitigen mit einem Feinwaschmittel, das Sie vorsichtig auf dem Stoff verreiben und einwirken lassen. Anschließend spülen Sie das Mittel mit Wasser ab. Auch die Verwendung eines Radiergummis ist manchmal für dieses Prozedere eine durchaus eine probate Lösung.

Empfehlung: Bevor Sie mit der Pflege beginnen, kontrollieren Sie Ihre Seitenmarkise auf potenzielle Beschädigungen. Diese können, insbesondere bei minderwertigen Produkten, gelegentlich an den Nähten auftreten und sollten schnellstmöglich beseitigt werden. Verzichten Sie bei der Reinigung in jedem Fall auf einen Hochdruckreiniger oder eine harte, trockene Bürste. Dadurch dringen die Schmutzpartikel tief in das Gewebe ein und beschädigen dieses mit der Zeit.

Seitenmarkise – worauf muss ich beim Kauf achten?

Sie haben nun bereits einiges über die verschiedenen Arten von Seitenmarkisen gelesen und möglicherweise schon einen Favoriten im Kopf. Sofern Sie sich noch nicht entschieden haben oder einige zusätzliche Informationen benötigen, erläutern wir Ihnen wichtige Kriterien, damit Sie ein geeignetes Produkt auswählen können.

  • Maße
  • Material
  • Bedienung
  • Design

Maße

Haben Sie sich zum Kauf einer Seitenmarkise entschlossen, wissen Sie sicherlich, wo Sie diese einsetzen werden. Dennoch sollten Sie natürlich die genauen Maße der zu schützenden Fläche kennen. Ihnen nutzt es wenig, wenn Sie sich für eine zu kleine Ausführung entschieden haben, die Ihnen keinen ausreichenden Schutz gegen Sonne, Wind und nervige Blicke bietet. Für den Balkon müssen Sie noch andere Maßstäbe ansetzen, denn hier sollten die Modelle perfekt auf das bereitstehende Platzangebot abgestimmt sein.

Material

Das Segel Ihres Seitenrollos sollte blickdicht sein und Sie gegen Wind und UV-Strahlung schützen. Zwar ist es ratsam, die Markise bei Dauerregen einzufahren. Dennoch sollte der Stoff nicht schon nach den ersten Tropfen oder einer kräftigen Windböe Ermüdungserscheinung zeigen. Bei den Markisenkästen ist die Witterungsbeständigkeit noch bedeutsamer. Denn während Ihre Bespannung im Bedarfsfall im Kasten verschwindet, ist das Gehäuse das gesamte Jahr über widrigen äußeren Bedingungen ausgesetzt. Achten Sie daher unbedingt auf eine hochwertige Qualität, sodass Sie nachhaltig von den Vorteilen Ihrer Seitenmarkise profitieren werden.

Legen Sie einen besonderen Wert auf einen optimalen UV-Schutz, ist es ratsam, auf eine ausreichende Stoffdichte achten. Diese sollte zumindest bei 240g/pro Quadratmeter liegen. Je höher die Dichte ist, desto weniger winddurchlässig ist die Markise zudem. Bei stärkerem Wind entsteht jedoch ein enormer Druck auf die Stoffbahn sowie die Befestigung. Beide Komponenten sollten Sie daher bei der Anschaffung berücksichtigen.

Bedienung

So bequem wie möglich – die Bedienung sollte unkompliziert und komfortabel sein. Wenn Ihnen das Ein- und ausziehen auch nach zahlreichen Anwendungen einfach von der Hand geht und es nirgendwo hakt und klemmt, dürfen Sie von einer guten Kaufentscheidung ausgehen. Hier spielt sicherlich die Qualität wiederum eine essenzielle Rolle. Wählen Sie daher nicht das erstbeste Modell, sondern informieren Sie sich umfassend und setzen Sie auf Wertigkeit.

Design

Damit sich Ihre neue Seitenmarkise auch optisch in Ihr Gartenensemble anpasst, sollten Sie sich rechtzeitig mit dem Design beschäftigen. Trendy sind aktuell creme- anthrazit und beigefarbene Töne. Wenn Sie eher hippe Farben wie Orange, Gelb oder Knallrot bevorzugen, werden Sie sicherlich ebenso fündig. Das Produktsortiment ist in diesem Zusammenhang riesig, sodass Sie ein Modell nach Ihren individuellen Vorstellungen auswählen können.