Kräuterhof Rosen

Kräuter sind gesund und auf dem Kräuterhof Rosen wird die Passion der Kräuteraufzucht großgeschrieben. Wer diesen Kräutergarten in der Stadt Geeste besucht wird begeistert sein. Es gibt Kräuterführungen wo Frau Carolin Wübbels ihr Kochgeheimnisse verrät. Im Hofladen können verschiedenste Kräuter und andere Dinge gekauft werden. Besonders im Trend ist Bio im Garten und das noch eher unbekannte Kraut Ysop. Dieses Küchenkraut ist etwas würzig und bitter im Geschmack. Wer es selbst anpflanzen möchte sucht diesem einen sonnigen und warmen Standort aus. Eher bekannt ist es unter dem Namen Eisenkraut und die Kräuter im Kräuterhof Rosen GartenBlätter kann man wie gehackte Petersilie unter einen Salat mischen.

An den Wochenenden bietet der Kräuterhof Rosen ein Frühstück an. Hier gibt es die Möglichkeit leckere Kräuter auf sein Brot zu streichen. Eine Spezialität ist der Kräuter Camembert Aufstrich. Hier enthalten sind Dill, Basilikum, Salbei und sogar Spitzwegerich, für ganz besonders gesundheitsbewusste Menschen.

Im Kräutergarten des Geester Hofes wachsen auch verschiedenen Minzsorten. Im Winter werden die getrockneten Blätter als Teeaufguss verwendet und im Sommer für eine leckere Pfefferminzlimonade mit etwas Apfelsaft.

Ein Besuch lohnt sich definitiv und wir wünschen dem Kräuterhof noch weiterhin viele Kräuter. Wer nun selbst Kräuter anbauen möchte der braucht dazu auch eine gute Bioerde, einen sonnigen Standort und etwas liebe zum Gärtnern. 

Gartenarbeit im April – Tipps & Ratgeber

gemüse im garten april

Obstbäume und Sträucher Arbeiten im April

Über achtsamen Gehölzschnitt, Vogelschutz und wurzelliebende Wühlmäuse

Sehr frostempfindliche Bäume sollten erst kurz vor oder während der Blüte geschnitten werden. Allerdings ist zu beachten, dass der ausgedehnte Gehölz- und Heckenschnitt aus Vogelschutzgründen ab März bis Ende September verboten ist. Bei kleineren Formschnitten ist darauf zu schauen, dass brütende Vögel nicht beeinträchtigt werden.

radieschen gartenEin achtsamer Vogelschutz ist für den Biogärtner wichtig, da heranwachsende Jungvögel Unmengen an Insekten vertilgen und so auch für den angenehmen Nebeneffekt sorgen, dass es später weniger Plagegeister gibt. Dies geschieht ganz ohne, dass man sich abmühen muss, sofern man vorausschauend für ein gesundes Gleichgewicht gesorgt hat. Gerne darf man sich in dichter besiedelten Gegenden wagen, die Vögel außerhalb der Winterzeit zu füttern, da sie in der bebauten Natur sonst nicht mehr ausreichend Nahrung finden könnten.

Im April ist die passende Zeit, neue Obstgehölze, Stauden oder Rosen einzupflanzen.Der Boden dürfte nun fast überall frostfrei und bearbeitbar sein.

Wer Wühlmäuse im Garten hat, sollte beim Einpflanzen der Stauden und Gehölze daran denken, die jungen Wurzeln mit einem Drahtgeflecht gegen Mäusefraß zu schützen. Wichtig ist es auch, die Wurzelballen vor und nach dem Einpflanzen gut zu wässern und einzuschlämmen. Das hilft den Wurzeln, leichter anzuwachsen.

Wichtige Vorüberlegungen bei der Sortenwahl der Pflanzen helfen dem Gleichgewicht im Biogarten

Rosen sind wundervoll. Sie können ohne Bedenken, den Obstgehölzen zugerechnet werden. Wenn man die richtige Sorte wählt, dann wählt man gleich die passende künftige Hagebutte aus, die im Winter einen vitaminreichen Tee oder eine leckere Marmelade ergibt. Dabei sind ungefüllte Sorten, wie zum Beispiel die Kartoffelrose, in einem Biogarten zu bevorzugen.

Der Grund liegt darin, dass viele nektarsuchende Insekten in gefüllten Blütenständen vergeblich nach Nahrung suchen und ein vorausschauend angelegter Garten lebt nun auch mal von den zahlreich vorhandenen Bestäubern. Also auch Zierpflanzen mit Bedacht für die Zusammenhänge in der Natur auswählen, die Fluginsekten bestäuben dann bestimmt als Gegenleistung die Obst- und Gemüsepflanzen.

[alert style=“success“]Ideale Tage für das Anpflanzen oder Aussäen von Obstpflanzen sind übrigens laut Mondkalender der 5. und 6. April 2017[/alert]

Vorbereitungen für das Gemüsebeet

Kälteunempfindlicheres Gemüse kann jetzt raus

Kälteunempfindlichere Gemüsesorten können im April nun auch ins Freiland gesetzt oder direkt ausgesät werden. Wohnt man in einer etwas milderen Gegend, können auch die ersten Frühkartoffeln bereits gepflanzt werden.

Steckzwiebeln werden gesteckt, Zuckererbsen und Früherbsen, Möhren und Pastinaken und viele Salatsorten vertragen jetzt auch schon die Freilandluft. Auch die Gartenmelde (die jungen Meldeblätter kann man lecker wie Spinat zubereiten) kann man jetzt noch aussäen.

Kälteempfindlicheres Gemüse (dazu gehören Tomaten, Kürbisse und auch Zucchini) sollte aber mit dem Auspflanzen noch bis nach den Eisheiligen warten. Tomaten und Co. würden noch auftretende Kälteperioden sonst nicht unbeschadet überstehen.

Der Mondstand hilft auch bei der Anpflanzzeit der Gemüsesorten

Beim anpflanzen und aussäen von Gemüse lohnt es sich auch, sich nach dem Mondstand zu richten. So sagt man generell, dass die Zeit vor dem Vollmond (zunehmender Mond) geeigneter ist für Pflanzen, die nach oben wachsen sollen. Der Vollmond ist am 11. April 2017.

Demnach soll laut Kalender der Mondeinfluss am 3. und 4. April für das Blattgemüse besonders gut sein.

Die Zeit nach dem Vollmond (abnehmender Mond) eignet sich besser für alles, was recht kräftig nach unten wachsen soll. Darum sind im April zum Beispiel der 17. und 18. geeigneter für den Anbau von Wurzelgemüse.

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Vorausschauender naturschonender Anbau im Garten auch beim Gemüse

Wer die Vorzüge des vorausschauenden Anbaus im Garten entdeckt hat, der wird auch beim Anbau des Gemüses an gewisse Dinge denken. Zum Beispiel an die Sortenreinheit der Samen. Wählt man samenfeste Sorten, von darauf spezialisierten Händlern, dann kann man später nicht nur Gemüse zum Verzehr ernten, sondern auch eigene Samen für die künftigen Jahre gewinnen.

Das hat nicht nur finanzielle Vorteile. Inzwischen weiß man, dass viele Samen sich im Lauf der Jahre ganz individuell an das Klima des Gartens anpassen, indem die Pflanzen wachsen. Im Laufe der Zeit kann der Gärtner so die eigenen nur für seinen Garten passenden und immer resistenter werdenden Samen gewinnen.

An Mehrplatz denken, wenn man eigene Gemüsesamen ernten möchte.

Natürlich ist es dann von Vorteil, wenn man bereits beim Anpflanzen im Frühjahr plant, an welcher Stelle bestimmte Gemüsesorten nicht voll abgeerntet werden müssen, sondern zur Samengewinnung weiter ausreifen dürfen, was unter Umständen sehr viel länger braucht, als der Zeitpunkt bis zur eigentlichen Ernte. Natürlich muss dann auch mehr Platz eingeplant werden, denn so manches Gemüse erreicht im Samenstand ungeahnte Dimensionen.

Im Hinblick auf die Zusammenhänge in der Natur sind Gemüsepflanzen, die auch ausblühen dürfen natürlich ein Geschenk. Oft sind diese Blütenstände ein wahrer Magnet für Bienen, Schmetterlinge und andere vom bedrohte Insektenarten. Wer einmal blühende Radieschen oder Pastinaken beobachtet hat, der weiß das.

Allgemeine Gartenpflege

Insektenschutz und Schneckenschutz jetzt bereits beginnen

Wenn es wärmer wird, kommen in den meisten Gärten auch wieder Schnecken und andere Tiere, die miternten und mitfressen möchten. Schnecken kann man jetzt auch schon vorbeugend etwas eindämmen, indem man Eigelege gezielt findet und aus dem Garten an eine andere weit entfernte Stelle in der Natur bringt.

Gemüsenetze helfen die Pflanzen zu schützen

Ab Ende April bereits legt die Kohlfliege an vielen Kohl- aber auch an anderen Gemüsearten ihre Eier ab.

Wer nicht gänzlich unempfindlich ist, gegen diese Tiere und eine Ernte absichern möchte, sollte diese empfindlichen Gemüsepflanzen mit einem Gemüsefliegennetz schützen, das allerdings ganz penibel über dem Beet angebracht werden muss, denn die findigen Tierchen schlüpfen durch die kleinsten Lücken. Alternativ kann man auch einzelne Schutzhäuschen für jede Kohlpflanze selbst basteln, indem man bei einem durchsichtigen Eimer den Boden rausschneidet und anstelle des Bodens ein solches Netz passend anklebt. Diese Eimer können dann ganz einfach über die einzelnen Kohlpflanzen drüber gestülpt werden, was bisweilen wohl einfacher ist, als ganze Netze über die Beete zu ziehen.

Frostschutz in der Nacht

Im April kann es nachts noch empfindlich kalt werden. Bereits blühende Obstbüsche können eventuell mit einem Frostschutzvlies abgedeckt, vor größeren Frostschäden bewahrt werden.

Gartentipps im März – Was ist zu tun?

gartentipps märz krokusse

Der Garten im März – Obst, Gemüse + Gartenpflege + Mondkalender Tipps

Im März beginnt das Frühjahr und da will auch der Garten besonders viel Aufmerksamkeit. Neues muss ausgesät werden und alte Pflanzen brauchen Pflege, um sich um Sommer richtig gut zu entwickeln. Wer langfristig auf Dünger verzichten will, sollte mit dem Garten Mondkalender arbeiten. Denn der Mond hat nicht nur die Kraft bei Ebbe und Flut große Wassermassen zu bewegen. Auch die Pflanzensäfte werden vom Erdtrabanten beeinflusst.

Gemüsepflanzen aussähen

Der 1. März ist laut Mondkalender perfekt dafür, Gemüsepflanzen direkt ins Beet zu sähen. Damit sich diese auch gut entwickeln, sollte aber darauf geachtet werden, dass kein Frost mehr kommt und der Boden schon trocken ist. Im Frühlingsmonat März können ohne Bedenken Rote Rüben, Petersilie, Möhren, Spinat und Zwiebeln ausgebracht werden. Bei allem Vertrauen auf den Mondkalender sollte aber  erste-Gemüseaussaat-im-Märzimmer das aktuelle Wetter im Auge behalten werden. Denn auch wenn der Mond für gute Wachstumsbedingungen steht – einen starken Frost werden die zarten Pflänzchen dennoch nicht überleben. Sollten die Witterungsbedingungen am 1. März noch nicht günstig für die Aussaat seien, bietet sich auch der 22. März an. Dann hat der Frühling bereits ganz offiziell begonnen und die Temperaturen sind gewöhnlich höher. Aber auch hier sollte man sich nicht darauf verlassen, dass kein Frost mehr kommen wird. Auch im Frühjahr kann es noch einmal bitterkalt werden. Je nach Region sind Schnee, Eis und Hagel bis in den April hinein keine Seltenheit – also lohnt es sich, den langfristigen Wetterbericht stets im Auge zu behalten. Einen Aussaatkalender findest du hier.

Unkraut aus den Beeten entfernen

Damit der Garten in der warmen Jahreszeit wieder in seiner vollen Schönheit erblüht, muss das aus Unkraut aus den Beeten weichen – Unkraut jäten ist angesagt. Es ist auch im Winter gewachsen und so wird es auch einige Zeit brauchen, bis die wild wuchernden Pflanzen vollständig entfernt sind. Der Mondkalender empfiehlt für diese Arbeiten den 9. und 10. Märt. Dann steht der Mond so, dass diese Arbeiten besonders gut gelingen. Beim Unkraut-Entfernen ist es wichtig, stets die gesamte Pflanze aus der Erde zu holen. Werden nur die Blätter abgeschnitten, besteht die Gefahr, dass das Unkraut wieder kommt. Schließlich sind die Wurzeln noch in der Erde. Also stets die auch die Wurzeln aus der Erde ausgraben. Das geht am besten mit einem kleinen Spaten oder einer kleinen Schaufel – je nachdem, wie groß das Beet ist und wie stark es von Unkraut befallen ist.

Das erste Mal den Rasen mähen

Wer im Sommer eine satt grüne und gleichmäßige Wiese wünscht, muss schon früh mit dem Mähen beginnen. Je häufiger sie gekürzt wird, desto besser wächst die Wiese auch. Also: Mindestens alle zwei Wochen mähen – und dabei den Rasen nur wenig kürzen. In diesem Fall kann das Mähgut auch auf der Wiese verbleiben und als Dünger dienen. Fachleute nennen diesen Vorgang mulchen. Er führt dazu, dass sich der Rasen verdichtet und sehr gleichmäßig wächst. Wer sich sehr häufig um seinen Rasen bemüht, kann ein Ergebnis erzielen, dass beinahe aussieht, wie ein Teppich.

rasenmähen im märz

Der Mondkalender empfiehlt diese Arbeiten immer dann, wenn der Mond gerade abnimmt. Dann sind die Pflanzensäfte so beschaffen, dass sie einen Schnitt besonders gut verkraften. Ähnlich wie bei der Ebbe im Meer, ziehen sie sich sozusagen zurück. Wird das Gras nun geschnitten, tritt nicht zu viel Flüssigkeit aus – und die Verletzungen für die Pflanze fallen beim Schnitt besonders gering aus. In diesem Jahr empfiehlt der Mondkalender besonders den 7. und 8. März. Soll die Wiese gemäht werden, muss auch hier darauf geachtet werden, dass sie trocken ist. Dass ist weniger für das Gras wichtig, als für die Messer des Rasenmähers – sie könnten Schaden nehmen.

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Die Obstbäume zurückschneiden

Der März ist auch der richtige Monat, um die Obstbäume zurückzuschneiden. Das ist die wichtigste Maßnahme, um die Gehölze gesund zu halten. Besonderes Augenmerk sollte auf kranke und abgestorbene Äste und Triebe gelegt werden. Sie müssen bis ins gesunde Holz hinein abgeschnitten werden. Bei gesunden Zweigen ist aber Vorsicht geboten: Sie dürfen nicht zu weit zurückgeschnitten werden. Denn jeder Schnitt regt das Wachstum der Triebe an – das ist zwar auf der einen Seite gut und wichtig, kann aber auch zu viel sein. Entwickelt ein Ast zu viele Triebe, hat er keine Energie mehr, um Früchte zu entwickeln. Denn alles fließt nun in die vielen Triebe. Also gilt: Ein Rückschnitt ist gut für die Entwicklung – wird zu viel abgeschnitten, schadet man dem Baum. Gleichsam sollte man darauf achten, dass nach dem Schnitt kein Frost mehr zu erwarten ist – denn das kalte Wetter könnte den dann sehr empfindlichen Ästen schaden.

Auch für diese Arbeit empfehlen sich wieder Zeiten in denen der Mond abnimmt. Denn auch hier ist es wichtig, dass sich die Pflanzensäfte im Gehölz zurückziehen. Denn jeder Schnitt an einem Ast ist auch immer eine Verletzung der Pflanze – und durch diese Wunden können wie bereits erwähnt, Pflanzensäfte austreten. Im Prinzip gilt hier die einfache Faustregel: Immer dann, wenn der Mond ideal steht, um Rasen zu mähen, ist der Zeitpunkt auch günstig, die Bäume zu schneiden. Das ist zum Beispiel am 16. März der Fall.

Den Pflanzen die ersten Nährstoffe geben

Ebenfalls im März sollten die frisch angesäten Pflanzen mit Nährstoffen versorgt werden. Im Bio-Garten sollten diese natürlich nicht chemisch sein. Die beste Wirkung zeigt immer noch der gute alte Kompost. Er versorgt die meisten Pflanzen mit ausreichend Nährstoffen. Im März sollte darauf geachtet werden, dass er nicht übermäßig in die Beete eingebracht wird – eine Schicht von ein bis zwei Zentimetern ist ausreichend. Es können auch Beete mit Nährstoffen versorgt werden, in denen noch gar nichts gesät worden ist – so wird die Erde optimal auf die spätere Aussaat vorbereitet, denn sie ist nun optimal mit Nährstoffen versorgt. Im März ist der beste Tag dafür der 12. An diesem Tag ist Neumond und die Pflanzensäfte sind sehr zurückgezogen – das macht sie besonders aufnahmefähig für Nährstoffe. Denn dann, wenn die Pflanzen gut im Saft stehen, nehmen sie sehr schlecht Nährstoffe auf. Werden sie aber gedüngt, wenn die Säfte zurückgezogen sind, können sie Nährstoffe gut verarbeiten.

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Gartentipps für den Monat Februar + Mondkalender

Gartentipps februar

Gartenarbeit im Februar – Obst, Gemüse + Gartenpflege

Menschen empfinden den Februar besonders deutlich als einen Wintermonat. Es herrscht Kälte, je nach Gegend tiefer Frost, Schnee bedeckt die Natur. Viele fahren zum Wintersport mit Ski und Schlittenfahrten. Für den Gartenfreund und Hobbygärtner sind die Zeichen aber schon unübersehbar. Das nächste Frühjahr zeichnet sich ab. Meteorologisch befinden wir uns wirklich noch im Winter, aber wer eine Antenne für die Natur hat, kann schon fühlen und riechen, dass die Natur sich auf das Frühjahr vorbereitet. Oft schon ab Mitte, aber sicher bereits ab Ende Februar gibt es die ersten Anzeichen. Schneeglöckchen sprießen, Vögel werden aktiver, die Luft riecht „anders“. Die Tage werden länger und den Hobbygärtner zieht es auf seine Scholle.

Arbeiten an Obstbäumen und Sträuchern im Februar

Jetzt ist die Zeit, bei frostfreiem Wetter, Obstbäume und Sträucher kräftig zurück zu schneiden. Die im Sommer blühenden Sträucher werden es mit einem kräftigen Wuchs und üppigem Blühen danken. Besonders wichtig ist es, die Obstbäume korrekt zu schneiden. Nur dann ist nämlich garantiert, dass sie reichlich Früchte tragen. Nur wenn Obstbäume korrekt und zum richtigen Zeitpunkt geschnitten werden, bringen sie eine Ernte mit hoher Qualität hervor. Der Schnitt ist auch wichtig für die Gesunderhaltung des Obstbaumbestandes und sollte tatsächlich in jedem Jahr vorgenommen werden. Dabei ist auf gutes Schnittwerkzeug zu achten, das für den Obstbaumschnitt vorgesehen ist. Wird der Baumschnitt mit unscharfem Werkzeug vorgenommen, kann es zu Verletzungen des Baumes kommen. Parasiten und Pilze können sich in die Schnittwunde einnisten und den Baum möglicherweise sogar zum Absterben bringen. Junge Obstbäume, die gerade erst gepflanzt wurden, werden mit dem Rückschnitt in Form geschnitten. Obstbäume, die bereits vor längerer Zeit gepflanzt wurden, erhalten einen Aufbauschnitt. Dabei wird darauf geachtet, dass die Leitäste wie gewünscht wachsen und Wildtriebe werden ausgerissen. Ältere Obstbäume werden in ihrem Höhenwachstum kontrolliert durch den Schnitt und alte Bäume werden mit dem Schnitt verjüngt. Wer lieber selber den Schnitt vornehmen will, ist gut beraten, zuvor einen entsprechenden Kurs bei einem Gärtner oder in einem Gartencenter zu belegen.

Welche Vorbereitungen für das Gemüsebeet sind jetzt sinnvoll?

Im Februar kann durchaus schon Saat ins Gemüsebeet ausgesät werden. Es hängt allerdings von der allgemeinen Wetterlage ab und von der Gegend. In einigen Gebieten in Deutschland ist das durchaus aussaat februarmöglich, in höheren Lagen sollte davon allerdings abgesehen werden, auch wenn es schneefreie und frostfreie Tage dort gibt, die das ermöglichen würden. Ein Zeichen dafür ist, dass der Boden nicht mehr schmiert, also an der Oberfläche zu trocknen beginnt. Das ist in der Regel aber erst Ende Februar. Bei der Auswahl des Saatgutes ist darauf zu achten, dass es sich um Frühsorten handelt, die bereits jetzt ins Freiland gesät werden können. Auf jeden Fall ist das Frühbeet abzudecken. Dazu eignet sich sowohl perforierte Folie als auch Vlies. Allerdings sorgt Vlies für eine bessere Belüftung der jungen Pflanzen. Glasabdeckungen sind selbstverständlich ebenfalls bestens geeignet. Der Schutz ist einerseits notwendig, um die Aussaat vor Kälte zu schützen, andererseits speichert sich darunter die Sonnenwärme an schönen Sonnentagen. Jetzt ist auch die richtige Zeit, ein Hochbeet als Gemüsebeet anzulegen oder, falls schon vorhanden, zu füllen. Es eignet sich bestens als Frühbeet und als Vorzucht-Beet für Kulturen und Ableger.


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Allgemeine Gartenpflege

Es gibt viele Dinge, die jetzt schon getan werden können, manchen sind sogar dringend notwendig zu diesem frühen Zeitpunkt. Sobald das Wetter es erlaubt, kann der Garten schon vorbereitet werden für die Frühlings- und Sommermonate. Obst, das herabgefallen auf dem Boden liegengeblieben ist, sollte eingesammelt werden, vertrocknete Pflanzenteile können ebenfalls auf den Kompost gebracht werden. Wer Hortensien im Garten hat, kann sie von den vertrockneten alten Blütenständen befreien und zurückschneiden. Das gilt ebenfalls für Geranien. Sie sollten bis auf 4 Knospen zurück geschnitten und dann umgetopft werden. Auch die Rosen können jetzt schon zurück geschnitten werden. Sogar an den Obstbäumen, Sträuchern, Gemüse- und Blumenbeeten können vorbereitende Handgriffe jetzt wirksam die nächste Blüte und Ernte vorbereiten. Saatgut kann bereits jetzt im Gartencenter eingekauft werden. Bei kaltem oder schlechtem Wetter können zuhause in aller Ruhe Bepflanzungspläne ausgearbeitet werden. Für die Aussaat von Pflanzen, die eine geraume Zeit benötigen, um zu keimen und heranzuwachsen, ist Februar der richtige Zeitpunkt. Das gilt für Tomaten, Auberginen, Chili, Paprika, Kohl- und Salatsorten und auch Kräuter wie Oregano oder Melisse. Ist der Boden frostfrei, können auch schon erste Sommerblumen direkt im Garten ausgesät werden. Bohnen und Karotten z. B. können das ebenfalls durchaus vertragen.

Welchen Nutzen der Garten Mondkalender 2017 (Februar) für den Hobbygärtner haben kann

Die Bauern haben schon immer die Natur beobachtet und ihre Beobachtungen notiert. Auf ihre über Jahrhunderte reichenden Aufzeichnungen greifen sie auch heute noch zurück und auch der Hobbygärtner ist gut beraten, wenn er versteht, die Zeichen der Natur zu deuten und zu nutzen. Bei all den mondkalender garten februarBeobachtungen kristallisierte sich heraus, dass der Stand des Mondes einen erheblichen Einfluss sowohl auf die Menschen und Tiere als auch auf das Wachstum der Pflanzen und die Ernte hat. Je nach Stand des Mondes ist empfehlenswert aktiv zu werden oder besser noch mit der beabsichtigten Aktion zu warten. Die Mondstände und die in Abhängigkeit dazu besten Handlungsweisen sind im Mondkalender jeden Jahres verzeichnet. Zum Jahresbeginn werden sie zusammengestellt und dem interessierten Hobbygärtner bereit gestellt. Der Nutzen des Mondkalenders wird immer wieder diskutiert und einen wissenschaftlichen Nachweis hat bisher wohl noch niemand erbracht. Die Wirkung und die Ergebnisse sind reine Erfahrungssache. Dabei wird beispielsweise geraten, das Obst bei zunehmendem Mond in seiner Aufstiegsphase vom 21. Dezember bis zum 21. Juni zu ernten. Dagegen sollten Hecken in seiner Abstiegsphase geschnitten werden. Dahinter steht die Beobachtung, dass der Mond das Wasser anzieht, wie im Phänomen von Ebbe und Flut am Meer zu beobachten ist. Auch Online sind Mondkalender zu finden.

 

Gartentipps im Januar + Mondkalender

gartentipps januar 2017

Gartenarbeit im Januar – Obst, Gemüse & Gartenpflege 2017

Das neue Jahr ist bereits einige Tage alt und auch wenn die Tage und Nächte noch sehr kalt sind und der Boden gefroren, spürt man bereits deutlich, dass die Tage wieder länger werden. Der Frühling steht vor der Tür und die Gartensaison startet – schon jetzt. Bereits zu diesem Zeitpunkt sollten Sie mit der Planung beginnen und dafür die Saatgutbroschüren und Gartenkataloge durchstöbern. Zudem können Sie bereits jetzt beginnen, einige Wintergartenarbeiten durchzuführen und vielleicht erste Aussaaten in Angriff zu nehmen. Der Mondkalender Januar 2017 kann dabei behilflich sein, zur richtigen Zeit die richtige Tätigkeit auszuüben.

Obstbäume und Sträucher Arbeiten im Januar

Bäume und Sträucher werden im Januar beschnitten, so dass sie wieder eine schöne Form annehmen. Das gilt nicht für Pfirsich- und Süßkirsche-Bäume. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf immergrüne Pflanzen legen. Zumeist sind die Winter in unseren Breiten eher mild, so dass die Bäume und Sträucher bereits frühzeitig beginnen zu blühen. Aus diesem Grund sollten Sie also nicht bis März oder April mit dem beschneiden warten. [alert style=“success“]Wer zu spät mit dem Beschneiden beginnt, verstärkt das Risiko, dass der Baum nicht vernünftig austreibt und aus diesem Grund in der Folge nur sehr wenige Früchte trägt. [/alert]Beachten Sie jedoch auch, dass das Beschneiden nicht bei Frost durchgeführt werden sollte, denn die dadurch entstehenden Wunden am Baum könnten sich verschlimmern. Das ist genau das, was man eigentlich nicht möchte.

obstbaum winter

Zudem müssen Sie das Totholz entfernen, ebenso wie Äste, die steil oder auch quer wachsen und so an anderen Ästen scheuern könnten. Außerdem sollten Sie auch Äste entfernen, die Ihnen bereits mehrfach Früchte entgegengebracht haben. Warum? Obst, welches an noch jungen Hölzern wächst, besitzt eine bessere Qualität. Daher ist es sinnvoll, das Wachstum neuer Äste anzuregen und die alten zu entfernen.

Aber Sie sollten es nicht dabei belassen, die Obsthölzer zurückzuschneiden. Wenn Sie auf dem Kontrollgang durch Ihren Garten streifen, werfen Sie auch einen Blick auf die Neupflanzungen, die Sie im vergangenen Jahr angelegt haben. Bemerken Sie einen Unterschied? Die Stämme sind deutlich gestärkt. Befestigungen oder Stützpfähle können Sie in einem solchen Fall ebenfalls entfernen. Noch einmal den Boden festtreten und dann ausgiebig wässern. Keine Angst, das Wasser sollte in dem Pflanzloch stehen. Insbesondere am 06.01.2017 ist die Aussaat und Anpflanzung von Obstpflanzen nach dem Mondkalender zu empfehlen.

 

Vorbereitungen für das Gemüsebeet?

Es klingt vielleicht etwas eigenartig, aber bereits im Januar wird die Planung des Gemüsegartens in Angriff genommen. Dabei sollte man stets Mischkulturen einplanen, damit der Boden geschont wird. Außerdem soll auf diese Weise die Ausbreitung von Krankheiten und auch die Verbreitung von Schädlingen verhindert werden. Wenn Sie Saatgut aus dem vergangenen Jahr verwenden möchten, so können Sie dies natürlich tun.winterkohl im garten

Allerdings sollten Sie es zuvor auf seine Keimfähigkeit testen. Wie Sie das am besten tun können? Nehmen Sie einen Teller zur Hand, auf dem Sie etwas feuchtes Küchenpapier legen. Legen Sie darauf nun die Samen und umschließen das Ganze mit etwas Klarsichtfolie. Können Sie beobachten, wie weniger als ein Drittel der Samen aufgehen, so sind diese zu alt. Noch ein kleiner Hinweis am Rande: in Anzuchterde und auch in Komposterde befinden sich Unkrautsamen und andere Schädlinge. Diese können Sie mir Hilfe Ihres Backofens abtöten bzw. sterilisieren.

Nach dem Mondkalender empfiehlt es sich, Blattgemüse am 11.01.2017, 30.01.2017 und 31.01.2017 auszusäen und anzupflanzen. Wohingegen sich der 15.01.2017, 16.01.207, 25.01.2017 und der 26.01.2017 besonders für die Aussaat und Anpflanzung von Wurzelgemüse eignet.

Allgemeine Gartenpflege

Nützliche Gartentipps – kurz und kompakt:

  • ? Der Januar bezeichnet den kältesten unserer Wintermonate. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt den Frostschutz bei empfindlichen Gartenpflanzen überprüfen und – sofern notwendig – erneuern.
  • ? Eine Schneedecke wirkt romantisch und hilft bei der Isolation gegen die Kälte des Winters. Doch der Schnee hat auch eine Kehrseite, denn Dächer oder Abdeckungen können einstürzen, weil sie das Gewicht nicht mehr tragen können. Daher unbedingt die Gewächshäuser nach dem Schneefall räumen.
  • ? Bei den heimischen Vögeln kommt es bei solch Kälte zu einer Futterknappheit. Sie können mit Hilfe von Meisenknödeln und Futterhäusern etwas Leben in Ihren Garten bringen und zudem der Knappheit Abhilfe verschaffen.
  • ? Handelt es sich eher um einen milden Winter, so wird bereits früh mit dem Bau von Nestern begonnen. Hängen Sie daher bereits Ende Januar neue Nistkästen auf bzw. reinigen die vorhandenen. Wichtig dabei: Verwenden Sie zur Reinigung ausschließlich Wasser und eine Bürste und keinerlei Reinigungsmittel.
  • ? Dabei sollten die Eingänge der Vogelhäuser oder Nistkästen stets gen Osten zeigen. Warum? Nur dann sind die Tiere die meiste Zeit über vor Schlagregen geschützt.
  • ? Sie haben im Herbst noch keine Zeit (oder Lust) auf die Gartenpflege gehabt? Dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, damit zu starten – bevor die Gartensaison losgeht. Ölen Sie die Geräte, Schärfen Sie die Klingen.

Der Kampf gegen Wühlmäuse

Machen Sie Jagd auf Wühlmäuse, denn diese fressen sich auch im Januar noch durch die Wurzeln.

Wie die Bezeichnung bereits vermuten lassen dürfte, erfreuen sich Wühlmäuse bei Gärtnern keiner sehr großen Beliebtheit – im Gegenteil. Denn sie wühlen sich nicht nur durch die Erde, um etwas Essbares zu finden, sondern nutzen auch die Wurzeln von Pflanzen, Knollen oder auch Zwiebeln, die vielleicht im vergangenen Herbst gepflanzt worden sind, als Nahrungsquelle. Es ist keine Seltenheit, dass ein bestehender Rasen so von ihnen unterwühlt wird, dass er absinkt, wenn wir auf ihm gehen.

Die Chancen zur Bekämpfung der Wühlmäuse stehen im Januar besonders gut. Da auch bei ihnen Nahrungsknappheit in den Wintermonaten besteht, kann man sie vergleichsweise einfach mit einer Falle ködern. Leider sind die Maßnahmen nicht immer ganz human oder gar mit Bio vereinbar, dennoch wer sich informieren möchte schaut bei Amazon.de welche Möglichkeiten es gibt*.