Gartentipps im März – Was ist zu tun?

gartentipps märz krokusse

Der Garten im März – Obst, Gemüse + Gartenpflege + Mondkalender Tipps

Im März beginnt das Frühjahr und da will auch der Garten besonders viel Aufmerksamkeit. Neues muss ausgesät werden und alte Pflanzen brauchen Pflege, um sich um Sommer richtig gut zu entwickeln. Wer langfristig auf Dünger verzichten will, sollte mit dem Garten Mondkalender arbeiten. Denn der Mond hat nicht nur die Kraft bei Ebbe und Flut große Wassermassen zu bewegen. Auch die Pflanzensäfte werden vom Erdtrabanten beeinflusst.

Gemüsepflanzen aussähen

Der 1. März ist laut Mondkalender perfekt dafür, Gemüsepflanzen direkt ins Beet zu sähen. Damit sich diese auch gut entwickeln, sollte aber darauf geachtet werden, dass kein Frost mehr kommt und der Boden schon trocken ist. Im Frühlingsmonat März können ohne Bedenken Rote Rüben, Petersilie, Möhren, Spinat und Zwiebeln ausgebracht werden. Bei allem Vertrauen auf den Mondkalender sollte aber  erste-Gemüseaussaat-im-Märzimmer das aktuelle Wetter im Auge behalten werden. Denn auch wenn der Mond für gute Wachstumsbedingungen steht – einen starken Frost werden die zarten Pflänzchen dennoch nicht überleben. Sollten die Witterungsbedingungen am 1. März noch nicht günstig für die Aussaat seien, bietet sich auch der 22. März an. Dann hat der Frühling bereits ganz offiziell begonnen und die Temperaturen sind gewöhnlich höher. Aber auch hier sollte man sich nicht darauf verlassen, dass kein Frost mehr kommen wird. Auch im Frühjahr kann es noch einmal bitterkalt werden. Je nach Region sind Schnee, Eis und Hagel bis in den April hinein keine Seltenheit – also lohnt es sich, den langfristigen Wetterbericht stets im Auge zu behalten. Einen Aussaatkalender findest du hier.

Unkraut aus den Beeten entfernen

Damit der Garten in der warmen Jahreszeit wieder in seiner vollen Schönheit erblüht, muss das aus Unkraut aus den Beeten weichen – Unkraut jäten ist angesagt. Es ist auch im Winter gewachsen und so wird es auch einige Zeit brauchen, bis die wild wuchernden Pflanzen vollständig entfernt sind. Der Mondkalender empfiehlt für diese Arbeiten den 9. und 10. Märt. Dann steht der Mond so, dass diese Arbeiten besonders gut gelingen. Beim Unkraut-Entfernen ist es wichtig, stets die gesamte Pflanze aus der Erde zu holen. Werden nur die Blätter abgeschnitten, besteht die Gefahr, dass das Unkraut wieder kommt. Schließlich sind die Wurzeln noch in der Erde. Also stets die auch die Wurzeln aus der Erde ausgraben. Das geht am besten mit einem kleinen Spaten oder einer kleinen Schaufel – je nachdem, wie groß das Beet ist und wie stark es von Unkraut befallen ist.

Das erste Mal den Rasen mähen

Wer im Sommer eine satt grüne und gleichmäßige Wiese wünscht, muss schon früh mit dem Mähen beginnen. Je häufiger sie gekürzt wird, desto besser wächst die Wiese auch. Also: Mindestens alle zwei Wochen mähen – und dabei den Rasen nur wenig kürzen. In diesem Fall kann das Mähgut auch auf der Wiese verbleiben und als Dünger dienen. Fachleute nennen diesen Vorgang mulchen. Er führt dazu, dass sich der Rasen verdichtet und sehr gleichmäßig wächst. Wer sich sehr häufig um seinen Rasen bemüht, kann ein Ergebnis erzielen, dass beinahe aussieht, wie ein Teppich.

rasenmähen im märz

Der Mondkalender empfiehlt diese Arbeiten immer dann, wenn der Mond gerade abnimmt. Dann sind die Pflanzensäfte so beschaffen, dass sie einen Schnitt besonders gut verkraften. Ähnlich wie bei der Ebbe im Meer, ziehen sie sich sozusagen zurück. Wird das Gras nun geschnitten, tritt nicht zu viel Flüssigkeit aus – und die Verletzungen für die Pflanze fallen beim Schnitt besonders gering aus. In diesem Jahr empfiehlt der Mondkalender besonders den 7. und 8. März. Soll die Wiese gemäht werden, muss auch hier darauf geachtet werden, dass sie trocken ist. Dass ist weniger für das Gras wichtig, als für die Messer des Rasenmähers – sie könnten Schaden nehmen.

[button color=“btn-primary“ size=“btn-md“ shape=“btn-rounded“ outline=“false“ block=“false“ target=“_blank“ rel=“nofollow“ href=“https://amzn.to/2KNtEp8″]Mähroboter Angebote direkt & günstig auf Amazon.de checken – HIER KLICKEN* ? [/button]

Die Obstbäume zurückschneiden

Der März ist auch der richtige Monat, um die Obstbäume zurückzuschneiden. Das ist die wichtigste Maßnahme, um die Gehölze gesund zu halten. Besonderes Augenmerk sollte auf kranke und abgestorbene Äste und Triebe gelegt werden. Sie müssen bis ins gesunde Holz hinein abgeschnitten werden. Bei gesunden Zweigen ist aber Vorsicht geboten: Sie dürfen nicht zu weit zurückgeschnitten werden. Denn jeder Schnitt regt das Wachstum der Triebe an – das ist zwar auf der einen Seite gut und wichtig, kann aber auch zu viel sein. Entwickelt ein Ast zu viele Triebe, hat er keine Energie mehr, um Früchte zu entwickeln. Denn alles fließt nun in die vielen Triebe. Also gilt: Ein Rückschnitt ist gut für die Entwicklung – wird zu viel abgeschnitten, schadet man dem Baum. Gleichsam sollte man darauf achten, dass nach dem Schnitt kein Frost mehr zu erwarten ist – denn das kalte Wetter könnte den dann sehr empfindlichen Ästen schaden.

Auch für diese Arbeit empfehlen sich wieder Zeiten in denen der Mond abnimmt. Denn auch hier ist es wichtig, dass sich die Pflanzensäfte im Gehölz zurückziehen. Denn jeder Schnitt an einem Ast ist auch immer eine Verletzung der Pflanze – und durch diese Wunden können wie bereits erwähnt, Pflanzensäfte austreten. Im Prinzip gilt hier die einfache Faustregel: Immer dann, wenn der Mond ideal steht, um Rasen zu mähen, ist der Zeitpunkt auch günstig, die Bäume zu schneiden. Das ist zum Beispiel am 16. März der Fall.

Den Pflanzen die ersten Nährstoffe geben

Ebenfalls im März sollten die frisch angesäten Pflanzen mit Nährstoffen versorgt werden. Im Bio-Garten sollten diese natürlich nicht chemisch sein. Die beste Wirkung zeigt immer noch der gute alte Kompost. Er versorgt die meisten Pflanzen mit ausreichend Nährstoffen. Im März sollte darauf geachtet werden, dass er nicht übermäßig in die Beete eingebracht wird – eine Schicht von ein bis zwei Zentimetern ist ausreichend. Es können auch Beete mit Nährstoffen versorgt werden, in denen noch gar nichts gesät worden ist – so wird die Erde optimal auf die spätere Aussaat vorbereitet, denn sie ist nun optimal mit Nährstoffen versorgt. Im März ist der beste Tag dafür der 12. An diesem Tag ist Neumond und die Pflanzensäfte sind sehr zurückgezogen – das macht sie besonders aufnahmefähig für Nährstoffe. Denn dann, wenn die Pflanzen gut im Saft stehen, nehmen sie sehr schlecht Nährstoffe auf. Werden sie aber gedüngt, wenn die Säfte zurückgezogen sind, können sie Nährstoffe gut verarbeiten.

[taxonomy_images taxonomy=“bio-duenger“ number=“10″ orderby=“name“ order=“desc“ hide_empty=“1″ without_images=“false“]

Gartentipps für den Monat Februar + Mondkalender

Gartentipps februar

Gartenarbeit im Februar – Obst, Gemüse + Gartenpflege

Menschen empfinden den Februar besonders deutlich als einen Wintermonat. Es herrscht Kälte, je nach Gegend tiefer Frost, Schnee bedeckt die Natur. Viele fahren zum Wintersport mit Ski und Schlittenfahrten. Für den Gartenfreund und Hobbygärtner sind die Zeichen aber schon unübersehbar. Das nächste Frühjahr zeichnet sich ab. Meteorologisch befinden wir uns wirklich noch im Winter, aber wer eine Antenne für die Natur hat, kann schon fühlen und riechen, dass die Natur sich auf das Frühjahr vorbereitet. Oft schon ab Mitte, aber sicher bereits ab Ende Februar gibt es die ersten Anzeichen. Schneeglöckchen sprießen, Vögel werden aktiver, die Luft riecht „anders“. Die Tage werden länger und den Hobbygärtner zieht es auf seine Scholle.

Arbeiten an Obstbäumen und Sträuchern im Februar

Jetzt ist die Zeit, bei frostfreiem Wetter, Obstbäume und Sträucher kräftig zurück zu schneiden. Die im Sommer blühenden Sträucher werden es mit einem kräftigen Wuchs und üppigem Blühen danken. Besonders wichtig ist es, die Obstbäume korrekt zu schneiden. Nur dann ist nämlich garantiert, dass sie reichlich Früchte tragen. Nur wenn Obstbäume korrekt und zum richtigen Zeitpunkt geschnitten werden, bringen sie eine Ernte mit hoher Qualität hervor. Der Schnitt ist auch wichtig für die Gesunderhaltung des Obstbaumbestandes und sollte tatsächlich in jedem Jahr vorgenommen werden. Dabei ist auf gutes Schnittwerkzeug zu achten, das für den Obstbaumschnitt vorgesehen ist. Wird der Baumschnitt mit unscharfem Werkzeug vorgenommen, kann es zu Verletzungen des Baumes kommen. Parasiten und Pilze können sich in die Schnittwunde einnisten und den Baum möglicherweise sogar zum Absterben bringen. Junge Obstbäume, die gerade erst gepflanzt wurden, werden mit dem Rückschnitt in Form geschnitten. Obstbäume, die bereits vor längerer Zeit gepflanzt wurden, erhalten einen Aufbauschnitt. Dabei wird darauf geachtet, dass die Leitäste wie gewünscht wachsen und Wildtriebe werden ausgerissen. Ältere Obstbäume werden in ihrem Höhenwachstum kontrolliert durch den Schnitt und alte Bäume werden mit dem Schnitt verjüngt. Wer lieber selber den Schnitt vornehmen will, ist gut beraten, zuvor einen entsprechenden Kurs bei einem Gärtner oder in einem Gartencenter zu belegen.

Welche Vorbereitungen für das Gemüsebeet sind jetzt sinnvoll?

Im Februar kann durchaus schon Saat ins Gemüsebeet ausgesät werden. Es hängt allerdings von der allgemeinen Wetterlage ab und von der Gegend. In einigen Gebieten in Deutschland ist das durchaus aussaat februarmöglich, in höheren Lagen sollte davon allerdings abgesehen werden, auch wenn es schneefreie und frostfreie Tage dort gibt, die das ermöglichen würden. Ein Zeichen dafür ist, dass der Boden nicht mehr schmiert, also an der Oberfläche zu trocknen beginnt. Das ist in der Regel aber erst Ende Februar. Bei der Auswahl des Saatgutes ist darauf zu achten, dass es sich um Frühsorten handelt, die bereits jetzt ins Freiland gesät werden können. Auf jeden Fall ist das Frühbeet abzudecken. Dazu eignet sich sowohl perforierte Folie als auch Vlies. Allerdings sorgt Vlies für eine bessere Belüftung der jungen Pflanzen. Glasabdeckungen sind selbstverständlich ebenfalls bestens geeignet. Der Schutz ist einerseits notwendig, um die Aussaat vor Kälte zu schützen, andererseits speichert sich darunter die Sonnenwärme an schönen Sonnentagen. Jetzt ist auch die richtige Zeit, ein Hochbeet als Gemüsebeet anzulegen oder, falls schon vorhanden, zu füllen. Es eignet sich bestens als Frühbeet und als Vorzucht-Beet für Kulturen und Ableger.


[button color=“btn-primary“ size=“btn-md“ shape=“btn-rounded“ outline=“false“ block=“false“ target=“_blank“ rel=“nofollow“ href=“https://amzn.to/2E1iyvg“]Auswahl an Gewächshäusern bei Amazon.de – Hier klicken*[/button]

Allgemeine Gartenpflege

Es gibt viele Dinge, die jetzt schon getan werden können, manchen sind sogar dringend notwendig zu diesem frühen Zeitpunkt. Sobald das Wetter es erlaubt, kann der Garten schon vorbereitet werden für die Frühlings- und Sommermonate. Obst, das herabgefallen auf dem Boden liegengeblieben ist, sollte eingesammelt werden, vertrocknete Pflanzenteile können ebenfalls auf den Kompost gebracht werden. Wer Hortensien im Garten hat, kann sie von den vertrockneten alten Blütenständen befreien und zurückschneiden. Das gilt ebenfalls für Geranien. Sie sollten bis auf 4 Knospen zurück geschnitten und dann umgetopft werden. Auch die Rosen können jetzt schon zurück geschnitten werden. Sogar an den Obstbäumen, Sträuchern, Gemüse- und Blumenbeeten können vorbereitende Handgriffe jetzt wirksam die nächste Blüte und Ernte vorbereiten. Saatgut kann bereits jetzt im Gartencenter eingekauft werden. Bei kaltem oder schlechtem Wetter können zuhause in aller Ruhe Bepflanzungspläne ausgearbeitet werden. Für die Aussaat von Pflanzen, die eine geraume Zeit benötigen, um zu keimen und heranzuwachsen, ist Februar der richtige Zeitpunkt. Das gilt für Tomaten, Auberginen, Chili, Paprika, Kohl- und Salatsorten und auch Kräuter wie Oregano oder Melisse. Ist der Boden frostfrei, können auch schon erste Sommerblumen direkt im Garten ausgesät werden. Bohnen und Karotten z. B. können das ebenfalls durchaus vertragen.

Welchen Nutzen der Garten Mondkalender 2017 (Februar) für den Hobbygärtner haben kann

Die Bauern haben schon immer die Natur beobachtet und ihre Beobachtungen notiert. Auf ihre über Jahrhunderte reichenden Aufzeichnungen greifen sie auch heute noch zurück und auch der Hobbygärtner ist gut beraten, wenn er versteht, die Zeichen der Natur zu deuten und zu nutzen. Bei all den mondkalender garten februarBeobachtungen kristallisierte sich heraus, dass der Stand des Mondes einen erheblichen Einfluss sowohl auf die Menschen und Tiere als auch auf das Wachstum der Pflanzen und die Ernte hat. Je nach Stand des Mondes ist empfehlenswert aktiv zu werden oder besser noch mit der beabsichtigten Aktion zu warten. Die Mondstände und die in Abhängigkeit dazu besten Handlungsweisen sind im Mondkalender jeden Jahres verzeichnet. Zum Jahresbeginn werden sie zusammengestellt und dem interessierten Hobbygärtner bereit gestellt. Der Nutzen des Mondkalenders wird immer wieder diskutiert und einen wissenschaftlichen Nachweis hat bisher wohl noch niemand erbracht. Die Wirkung und die Ergebnisse sind reine Erfahrungssache. Dabei wird beispielsweise geraten, das Obst bei zunehmendem Mond in seiner Aufstiegsphase vom 21. Dezember bis zum 21. Juni zu ernten. Dagegen sollten Hecken in seiner Abstiegsphase geschnitten werden. Dahinter steht die Beobachtung, dass der Mond das Wasser anzieht, wie im Phänomen von Ebbe und Flut am Meer zu beobachten ist. Auch Online sind Mondkalender zu finden.

 

Boden Vorbereiten für gesunde Pflanzen

Wir alle genießen es, wenn wir im Garten sind, die Vögel zwitschern, die Sonne scheint und Blumen und Pflanzen für das ideale Ambiente sorgen. Leider ist ein schöner Garten auch mit Arbeit verbunden. Hält man sich jedoch an einige Tipps und Tricks und gibt man sich ein wenig Mühe, darf man auf gesunde Pflanzen und einen Traumgarten hoffen. Der Boden ist die Basis, denn nur wenn wir Hobbygärtner den richtigen Boden bereitstellen, wachsen und gedeihen Pflanzen wie wir es uns erträumen.

Jeder Garten ist anders, daher sollten Hobbygärtner sich mit ihrem Boden anfreunden und abklären, welche Pflanzen in ihrem Garten überhaupt erfolgreich gedeihen. Bei einem sandigen Boden sind die Voraussetzungen etwa gänzlich andere als bei einem Lehmboden oder einem Tonboden. Wer sich hierbei nicht ganz sicher ist, kann den eigenen Gartenboden analysieren lassen.

Hier einige generelle Tipps rund um das Boden Vorbereiten. Wir erläutern hier, wie man den Boden derart vorbereitet, dass die geliebten Pflanzen sich schnell einleben und wohlfühlen können. Natürlich kommt man bei der Boden Vorbereitung nicht an dem einen oder anderen Gartenwerkzeug vorbei.

Die Vorbereitung des Bodens erklärt

Bevor es an die Boden Vorbereitung geht, sollte man den Boden von Steinen, Geröll und lästigem Unkraut befreien. Auf diese Weise teilen sich die Wunsch Pflanzen die Nährstoffe nicht mit Unkraut und haben genug Platz zum Wachsen und Entwickeln. Mit einem sogenannten Grubber kommt man hier gut voran. Der Grubber ist neben der Harke auch sehr gut geeignet, um nach dem „Aufräumen“ und dem Unkraut Loswerden, danach den Boden zu lockern. Auch eine Spatengabel kann hier hilfreich sein. Im nächsten Schritt sorgen wir für ein wenig Dünger, denn mit Kompost und Dünger stellt man wichtige Nährstoffe bereit und stärkt so die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen. Mikroorganismen und Würmer können sich nun an die Arbeit machen und dafür sorgen, dass der Boden die Nährstoffe bekommt und aufnehmen kann. Mineralien wie etwa Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und Eisen sind die Basis für gesunde Pflanzen!

Die richtige Zeit für die Boden-Vorbereitung: Wenn es an die Boden Vorbereitung geht, ist der Zeitpunkt sehr wichtig. Darauf sollte man achten und sich nach den Wetterbedingungen richten. Wir beginnen mit der Bodenvorbereitung erst, wenn es keinen Frost mehr gibt – gelesen im Garten 1×1 im idealo-Magazin.

Wie sieht der perfekte Gartenboden aus?

Pflanzen haben unterschiedliche Bedürfnisse, aber generell lässt sich sagen, dass der Gartenboden mit einer gewissen krümelige Struktur, ausreichend große Wasserspeicher und dazwischen Luft eine gute Basis darstellt. Den perfekten Boden dürfte niemand ohne Arbeit bereitstellen können, daher gilt es gut zu verstehen, was die Wunschpflanzen benötigen, um darauf zu reagieren. Nur so kann man gezielt die richtigen Zusatzstoffe zugeben, um die perfekte Bodengrundlage zu erhalten.

Die Sache mit dem pH Wert

Viele Gärtner sind auf der Suche nach dem richtigen pH Wert für Ihre Pflanzen. Hier lässt sich sagen, dass in der Tat der pH Wert ein ganz zentraler Faktor auf dem Weg zu sattem Grün ist. Der pH Wert lässt sich mit dafür vorgesehenem Messgerät ermitteln und jene Geräte sind keinesfalls teuer. Der optimale pH wert für die meisten Pflanzen liegt bei ca. 7. Es ist kein Problem, wenn man einen pH Wert von unter 5 oder eben über 7 vorfindet, nur sollte man dann den Boden darauf anpassen und die passenden Zusätze bereitstellen.

Wie sehen die Vorbereitungsarbeiten bei Topfpflanzen aus?

An den richtigen Boden sollte man auch gedacht haben, wenn man Pflanzen in Kübeln und Töpfen pflanzen möchte?

Übrigens: Grundsätzlich helfen alle genannten Tipps auch bei der Boden Vorbereitung für die Pflanzung von Beet- und Balkonblumen. Stark verdichteter Boden lässt sich eventuell mit der Spitzhacke lockern.

Fazit

Der richtige Boden ist sehr wichtig und nur wer sich etwas Zeit für die Boden Vorbereitung nimmt, kann sicher gehen, dass es seinen Pflanzen an nichts fehlt. Mit erneuerbaren Materialien und ein wenig Recherche am Computer bzw. im Internet lässt sich eine perfekte Grundlage schaffen, damit man sich lange am eigenen Garten und den schönen Pflanzen darin erfreuen kann.

Ein Balkon im Winter muss nicht grau und trist sein

Nach dem wechselhaften Sommer hat uns das Wetter doch noch mit einem goldenen Herbst überrascht. Im Übergang in den Winter schenkt uns das Wetter immer wieder den ein oder anderen Sonnenstrahl. Auch jetzt, mit der anfangenden Weihnachts- und Glühwein Saison, hat man doch trotz niedriger Temperaturen Lust hin und wieder raus zu gehen. Wenn es mal kein Winterspaziergang ist, eignet sich der Balkon perfekt zum Frische-Luft-Schnappen. Viel zu schade, wenn der eigene Balkon dann grau und trist aussieht und so gar nicht zum Verweilen und Rausschauen einlädt. Das muss aber nicht so sein, denn es gibt einige Möglichkeiten, um den Balkon auch für den Winter schön zu machen.

Solange es die niedrigen Temperaturen noch zulassen, kann man auf einer Gartenbank oder anderen Sitzgelegenheiten mit einer warmen Decke noch gemütlich draußen sitzen. In vielen Kissen und vielleicht einem Schafsfell kann man sich richtig schön einkuscheln, dann wird es auch nicht so schnell kalt. Mit warmen Sachen und von innen mit einem Kakao, Tee oder sogar Glühwein gewärmt, kann man die kalte Jahreszeit mit frischem Wind um die Nase noch so richtig genießen.

Auch die komplette Atmosphäre auf dem Balkon braucht im Winter nicht eintönig zu sein. Vor allem in der dunklen Jahreszeit ist es doch umso wichtiger, dass der Ausblick nach draußen einfach schön und ansehnlich ist. Schon ein bisschen Beleuchtung in Form von Lichterketten oder Lampions, sorgt für gemütliche Stimmung. Auch ein dekorativer Korb gefüllt mit saisonalem Gemüse wie Kürbissen oder Wurzelgemüse, sorgt auf einem Tisch für eine einladende Atmosphäre. Für die Dekoration kann man sich einfach auf dem Markt inspirieren lassen.

Blumen und Pflanzen, die mittlerweile verwelkt sind, können durch schöne Pflanzen ersetzt werden. Blumentöpfe und Pflanzenkübel können einfach mit neuer Erde bestückt und neu bepflanzt werden. Gibts es auf dem Balkon die ein oder andere Ablagemöglichkeit? Noch besser! Darauf platziert, stehen die neuen Pflanzen einerseits nicht auf dem kalten Boden und andererseits stehen sie etwas höher und können auch von drinnen, durchs Fenster begutachtet werden.

Die Frage, die sich dann stellt, ist natürlich, welche Pflanzen sich für die kalte Jahreszeit am besten eignen. Wichtig ist, dass diese winterfest sind. Perfekt für den Winter sind Astern, Hornveilchen oder Heide. Auch Winterveilchen freuen sich über einen Platz auf dem Balkon. Wenn sie zwischen September und Oktober gepflanzt werden, erstrahlen sie über den ganzen Winter bis zum Frühling in einer farbenfrohen Blütenpracht. Da ist das ansonsten vorherrschende Grau direkt vergessen. Am liebsten hat diese Veilchen-Art einen hellen Platz mit viel Licht und Wasser. Bei extremer Kälte können ein paar Tannenzweige die Erde vor dem Gefrieren und Austrocknen schützen.

Pflanzen, die sich bereits auf dem Balkon befinden und sich auch über den Winter halten, dürfen bleiben. Zum Beispiel der Kräutergarten, bestehend aus Thymian oder Rosmarin, muss auch im Winter nicht weichen. Diese Gewächse halten sich mehrere Jahre und sind natürlich auch praktisch, um ein tolles, warmes Essen zu verfeinern.

Eine weitere Pflanze, die sich über den Winter und auch über mehrere Jahreszeiten hält, ist der Zierkohl. Dieser muss zwar im Sommer (Mai bis Juli) bereits angezüchtet werden, blüht aber dann im Herbst und Winter in buntem Violett, Rot, Rosa und Pink. Dadurch bietet diese Pflanze eine tolle Stimmung und bunte Abwechslung auf dem Balkon. Wenn es dann im Winter so richtig knackig kalt wird, sollte diese Pflanze mit einer Abdeckung geschützt werden. So gut eingepackt, erstrahlt der Zierkohl dann im Frühjahr wieder in seiner ganzen Pracht.

Tipp: In besonders kalten Regionen kann man am besten den roten Zierkohl wählen. Dieser ist robuster als die anderen Farben und kann der Kälte noch besser trotzen.

So hat man im Handumdrehen mit ein bisschen Dekoration und neuen Pflanzen den Balkon in ein neues Gewand gesteckt, was einem in der dunklen Jahreszeit immer wieder Freude bereitet. 

Gartentipps im Januar + Mondkalender

gartentipps januar 2017

Gartenarbeit im Januar – Obst, Gemüse & Gartenpflege 2017

Das neue Jahr ist bereits einige Tage alt und auch wenn die Tage und Nächte noch sehr kalt sind und der Boden gefroren, spürt man bereits deutlich, dass die Tage wieder länger werden. Der Frühling steht vor der Tür und die Gartensaison startet – schon jetzt. Bereits zu diesem Zeitpunkt sollten Sie mit der Planung beginnen und dafür die Saatgutbroschüren und Gartenkataloge durchstöbern. Zudem können Sie bereits jetzt beginnen, einige Wintergartenarbeiten durchzuführen und vielleicht erste Aussaaten in Angriff zu nehmen. Der Mondkalender Januar 2017 kann dabei behilflich sein, zur richtigen Zeit die richtige Tätigkeit auszuüben.

Obstbäume und Sträucher Arbeiten im Januar

Bäume und Sträucher werden im Januar beschnitten, so dass sie wieder eine schöne Form annehmen. Das gilt nicht für Pfirsich- und Süßkirsche-Bäume. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf immergrüne Pflanzen legen. Zumeist sind die Winter in unseren Breiten eher mild, so dass die Bäume und Sträucher bereits frühzeitig beginnen zu blühen. Aus diesem Grund sollten Sie also nicht bis März oder April mit dem beschneiden warten. [alert style=“success“]Wer zu spät mit dem Beschneiden beginnt, verstärkt das Risiko, dass der Baum nicht vernünftig austreibt und aus diesem Grund in der Folge nur sehr wenige Früchte trägt. [/alert]Beachten Sie jedoch auch, dass das Beschneiden nicht bei Frost durchgeführt werden sollte, denn die dadurch entstehenden Wunden am Baum könnten sich verschlimmern. Das ist genau das, was man eigentlich nicht möchte.

obstbaum winter

Zudem müssen Sie das Totholz entfernen, ebenso wie Äste, die steil oder auch quer wachsen und so an anderen Ästen scheuern könnten. Außerdem sollten Sie auch Äste entfernen, die Ihnen bereits mehrfach Früchte entgegengebracht haben. Warum? Obst, welches an noch jungen Hölzern wächst, besitzt eine bessere Qualität. Daher ist es sinnvoll, das Wachstum neuer Äste anzuregen und die alten zu entfernen.

Aber Sie sollten es nicht dabei belassen, die Obsthölzer zurückzuschneiden. Wenn Sie auf dem Kontrollgang durch Ihren Garten streifen, werfen Sie auch einen Blick auf die Neupflanzungen, die Sie im vergangenen Jahr angelegt haben. Bemerken Sie einen Unterschied? Die Stämme sind deutlich gestärkt. Befestigungen oder Stützpfähle können Sie in einem solchen Fall ebenfalls entfernen. Noch einmal den Boden festtreten und dann ausgiebig wässern. Keine Angst, das Wasser sollte in dem Pflanzloch stehen. Insbesondere am 06.01.2017 ist die Aussaat und Anpflanzung von Obstpflanzen nach dem Mondkalender zu empfehlen.

 

Vorbereitungen für das Gemüsebeet?

Es klingt vielleicht etwas eigenartig, aber bereits im Januar wird die Planung des Gemüsegartens in Angriff genommen. Dabei sollte man stets Mischkulturen einplanen, damit der Boden geschont wird. Außerdem soll auf diese Weise die Ausbreitung von Krankheiten und auch die Verbreitung von Schädlingen verhindert werden. Wenn Sie Saatgut aus dem vergangenen Jahr verwenden möchten, so können Sie dies natürlich tun.winterkohl im garten

Allerdings sollten Sie es zuvor auf seine Keimfähigkeit testen. Wie Sie das am besten tun können? Nehmen Sie einen Teller zur Hand, auf dem Sie etwas feuchtes Küchenpapier legen. Legen Sie darauf nun die Samen und umschließen das Ganze mit etwas Klarsichtfolie. Können Sie beobachten, wie weniger als ein Drittel der Samen aufgehen, so sind diese zu alt. Noch ein kleiner Hinweis am Rande: in Anzuchterde und auch in Komposterde befinden sich Unkrautsamen und andere Schädlinge. Diese können Sie mir Hilfe Ihres Backofens abtöten bzw. sterilisieren.

Nach dem Mondkalender empfiehlt es sich, Blattgemüse am 11.01.2017, 30.01.2017 und 31.01.2017 auszusäen und anzupflanzen. Wohingegen sich der 15.01.2017, 16.01.207, 25.01.2017 und der 26.01.2017 besonders für die Aussaat und Anpflanzung von Wurzelgemüse eignet.

Allgemeine Gartenpflege

Nützliche Gartentipps – kurz und kompakt:

  • ? Der Januar bezeichnet den kältesten unserer Wintermonate. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt den Frostschutz bei empfindlichen Gartenpflanzen überprüfen und – sofern notwendig – erneuern.
  • ? Eine Schneedecke wirkt romantisch und hilft bei der Isolation gegen die Kälte des Winters. Doch der Schnee hat auch eine Kehrseite, denn Dächer oder Abdeckungen können einstürzen, weil sie das Gewicht nicht mehr tragen können. Daher unbedingt die Gewächshäuser nach dem Schneefall räumen.
  • ? Bei den heimischen Vögeln kommt es bei solch Kälte zu einer Futterknappheit. Sie können mit Hilfe von Meisenknödeln und Futterhäusern etwas Leben in Ihren Garten bringen und zudem der Knappheit Abhilfe verschaffen.
  • ? Handelt es sich eher um einen milden Winter, so wird bereits früh mit dem Bau von Nestern begonnen. Hängen Sie daher bereits Ende Januar neue Nistkästen auf bzw. reinigen die vorhandenen. Wichtig dabei: Verwenden Sie zur Reinigung ausschließlich Wasser und eine Bürste und keinerlei Reinigungsmittel.
  • ? Dabei sollten die Eingänge der Vogelhäuser oder Nistkästen stets gen Osten zeigen. Warum? Nur dann sind die Tiere die meiste Zeit über vor Schlagregen geschützt.
  • ? Sie haben im Herbst noch keine Zeit (oder Lust) auf die Gartenpflege gehabt? Dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, damit zu starten – bevor die Gartensaison losgeht. Ölen Sie die Geräte, Schärfen Sie die Klingen.

Der Kampf gegen Wühlmäuse

Machen Sie Jagd auf Wühlmäuse, denn diese fressen sich auch im Januar noch durch die Wurzeln.

Wie die Bezeichnung bereits vermuten lassen dürfte, erfreuen sich Wühlmäuse bei Gärtnern keiner sehr großen Beliebtheit – im Gegenteil. Denn sie wühlen sich nicht nur durch die Erde, um etwas Essbares zu finden, sondern nutzen auch die Wurzeln von Pflanzen, Knollen oder auch Zwiebeln, die vielleicht im vergangenen Herbst gepflanzt worden sind, als Nahrungsquelle. Es ist keine Seltenheit, dass ein bestehender Rasen so von ihnen unterwühlt wird, dass er absinkt, wenn wir auf ihm gehen.

Die Chancen zur Bekämpfung der Wühlmäuse stehen im Januar besonders gut. Da auch bei ihnen Nahrungsknappheit in den Wintermonaten besteht, kann man sie vergleichsweise einfach mit einer Falle ködern. Leider sind die Maßnahmen nicht immer ganz human oder gar mit Bio vereinbar, dennoch wer sich informieren möchte schaut bei Amazon.de welche Möglichkeiten es gibt*.

Tipps für den Kauf und die Pflege von Gartenmöbeln

gartenmöbel

Gartenmöbel sollten nicht nur optisch in einen Garten passen, sondern auch schlechtes Wetter möglichst unbeschadet im Freien überstehen. Dabei spielen vor allen das Material sowie Qualität der erhältlichen Gartenmöbel eine wichtige Rolle. Darum möchten wir Ihnen in dem folgenden Artikel verraten, was man bei dem Kauf von Gartenmöbeln berücksichtigen sollte und wie diese richtig gepflegt werden.

Aus welchen Materialien sind Gartenmöbel erhältlich

Das Material, aus dem Gartenmöbel gefertigt werden, hat den größten Einfluss darauf, wie lange diese haltbar sind. Exklusive Gartenmöbel in Hamburg finden Sie unter anderem bei Schulze Outdoor Living, wo Gartenträume jeglicher Art auf über einer Ausstellungsfläche von über 3000 qm zur Realität werden. Doch auch Gartenbesitzer aus anderen Regionen finden über das Internet eine große Auswahl an exklusiven und hochwertigen Gartenmöbeln, die aus vielen verschiedenen Materialien erhältlich sind.

Aus welchen Materialien sind Gartenmöbel erhältlich

Das Material, aus dem Gartenmöbel gefertigt werden, hat den größten Einfluss darauf, wie lange diese haltbar sind. Exklusive Gartenmöbel in Hamburg finden Sie unter anderem bei Schulze Outdoor Living, wo Gartenträume jeglicher Art auf über einer Ausstellungsfläche von über 3000 qm zur Realität werden. Doch auch Gartenbesitzer aus anderen Regionen finden über das Internet eine große Auswahl an exklusiven und hochwertigen Gartenmöbeln, die aus vielen verschiedenen Materialien erhältlich sind.

Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz bestehen im besten Fall aus zertifizierten Hölzern, die nachhaltig produziert wurden und frei von Schadstoffen sind. Holzstühle sind sowohl mit als auch ohne Polster erhältlich, wobei man bei Stühlen für den Außenbereich darauf achten sollte, dass sich die Polster abnehmen lassen. Zudem sollte man auch dem Holz der erhältlichen Gartenmöbel Beachtung schenken, denn sofern das Holz kaum Farbunterschiede und eine schwache Oberflächenstruktur aufweist, wurde dieses wahrscheinlich chemisch behandelt.

Gartenmöbel aus Metall

Die Tische und Stühle in Cafés oder Bistros sind häufig aus Aluminium gefertigt. Aufgrund der leicht glänzenden Oberfläche machen Outdoormöbel aus Metall optisch einen hervorragenden Eindruck und sind zudem auch wetterfest. Wie bei Holzmöbeln sorgen Sitzkissen auch bei den erhältlichen Metallmöbeln für einen höheren Komfort und Metall rosten weder bei Regen noch bei anderen Witterungsbedingungen. Dennoch sollten Gartenmöbel aus Metall im Winter mit einer Plane abgedeckt werden, was sich positiv auf deren Lebensdauer auswirkt.     

Gartenmöbel aus Kunststoff

Anwender, die es am liebsten einfach und zugleich praktisch mögen, sollten sich für Gartenmöbel aus Kunststoff entscheiden. Hierbei sollte man vor allem auf die Qualität der Möbel achten, da sich bei günstigeren Kunststoffmöbeln durch Frost Risse bilden können und auch die Farbbeständigkeit ist bei günstigeren Möbeln oftmals von minderer Qualität. Aus diesem Grund sollte man neben der Qualität und der Verarbeitung auch immer darauf achten, dass die gewählten Gartenmöbel aus Kunststoff UV-Beständig sind. All das trifft auch hochwertiges Polyrattan in der Regel zu, welches sowohl UV-beständig als auch witterungsfest ist. Das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass es sich bei Polyrattan um ein Material handelt, welches für den Einsatz im Außenbereich vorgesehen ist.

Die richtige Pflege von Gartenmöbeln

Damit man sich möglichst lange an neuen Gartenmöbeln erfreuen kann, spielt die richtige Pflege von diesen eine wichtige Rolle. Unter anderem kann die Lebensdauer von Gartenmöbeln durch den Einsatz einer Schutzhülle deutlich verlängert werden, da man diese mit einer solchen Hülle vor Regen, UV-Strahlung oder Verunreinigungen schützen kann. Den besten Schutz bieten dabei im Außenbereich wasser- und lichtundurchlässige Abdeckungen aus Polyester oder Polyurethan.

Pflege von Holzmöbeln

Mit einer Lasur können Holzmöbel im Außenbereich vor der Witterung geschützt werden und auch die Haltbarkeit kann auf diese Weise erhöht werden. Im Gegensatz zu Lack wird die natürliche Maserung des Holzes durch eine Lasur nicht verdeckt, sodass diese auch weiterhin sichtbar bleibt. Zur Reinigung von Holzmöbeln eignet sich dagegen eine schwache Seifenlauge, die Mithilfe eines Schwamms auf das Holz aufgetragen wird. Im Anschluss an eine kurze Einwirkzeit zwischen drei und vier Minuten reinigt man das Holz dann gründlich mit einer Bürste und spült die Lauge anschließend mit Wasser ab.

Pflege von Metallmöbeln

Besitzer von Metallmöbel sollten die Beschichtung in regelmäßigen Abständen auf Beschädigungen hin überprüfen. Ist dies der Fall, lassen sich beschädigte Stellen mit einem Reparaturlack ganz einfach wieder abdichten, um die Bildung von Rost zu verringern. Ein Vorteil der erhältlichen Metallmöbel ist der, dass diese vergleichsweise einfach zu reinigen sind.

Pflege von Möbeln aus Kunststoff

Im Anschluss an starken Regen, trocknen Kunststoffmöbel im Außenbereich äußerst schnell wieder, da diese besonders witterungsfest sind. Daher lassen sich Schmutz und andere Verunreinigungen auch am besten mit einem feuchten Tuch und einer Seifenlauge oder mit einem Schlauch entfernen. Für hartnäckige Verschmutzungen erhält man im Handel allerdings auch spezielle Reinigungsmittel für Polyrattan und andere Arten von Kunststoffen.

Nützliche Tipps zum Streichen eines Blockhauses

blockhaus streichen

Um den Charakter und die Schönheit Ihres Blockhauses zu erhalten und eine Verschlechterung zu vermeiden, ist es sehr wichtig, hochwertige Farben zu verwenden. Wenn die natürliche Farbe des Holzes nicht ausreicht und Sie Ihr Holzhaus mit einem anderen Farbton streichen möchten. Die Entscheidung, ein Blockhaus aus Holz zu streichen, ist jedoch nicht immer einfach, ebenso wenig wie die Auswahl der Farbe oder die Entscheidung, ob Sie es selbst machen oder die Dienste eines Fachmanns beauftragen.

Wenn Sie sich entschieden haben, es selbst zu tun, finden Sie hier einige wichtige Tipps, die Sie nützlich finden könnten.

Holzvorbereitung

Während Farbe Ihrem Holzhaus ein neues Aussehen verleiht, hilft sie nicht viel gegen einige Unvollkommenheiten im Holz. Wo Holz Risse, Löcher oder andere Unvollkommenheiten aufweist, sollten Sie das Problem beheben, indem Sie das Holz für den nächsten Anstrich vorbereiten, anstatt sie nur abzustreichen.

Alte Farbe entfernen

Wenn Reste einer alten Farbe übrig sind, solltest du daran denken und die Arbeit leidetn. um diese zu entfernen, da sie das Aussehen, des neuen Anstrichs beeinträchtigen könnten. Präzision ist nicht so wichtig, da Sie später Schleifpapier verwenden, um die alte Farbe zu entfernen, die auf der Oberfläche zurückbleibt.

Füllung

Als nächstes müssen Sie, nach Rissen oder Löchern im Holz Ausschau halten, da Sie diese vor dem Lackieren auffüllen müssen. Dazu benötigen Sie Holzspachtel und eine hochwertige Füllung, dies sind unabdingbar. Füllen Sie die Lücken mit dem Kitt, und der Regel „je mehr, desto besser“, denn wenn Sie einige Löcher verpassen, wiederholen Sie den Vorgang.

Bei Rissen müssen Sie Dichtmasse verwenden, diese Option ist um einiges besser und schneller zu verarbeiten.

Schleifen

Nachdem Sie den alten Anstrich entfernt und eventuelle Schwächen im Holz beseitigt haben, ist es an der Zeit, eine unebene Oberfläche zu glätten, bevor Sie mit dem Lackieren fortfahren. Verwenden Sie Schleifpapier auf allen Oberflächen, da dies beim Entfernen alter Farbe hilft und das Holz für die Grundierung vorbereitet.

Profi-Tipp: Für das beste Ergebnisse sollten Sie mit der Maserung (Textur) des Holzes arbeiten, anstatt dagegen

Reinigung

Der nächste Schritt besteht darin, alle Rückstände zu entfernen, da sie einer guten Lackierung im Wege stehen können. Staubsaugen, kann eine gute Möglichkeit sein, mit Staub umzugehen. Wenn kein Staubsauger vorhanden ist, verwenden Sie einfach ein feuchtes Tuch. Lassen Sie die Oberflächen eine Weile, damit sie vollständig trocknen können. Wenn Sie versuchen, das Holz zu grundieren oder zu streichen, während es noch feucht ist, werden die Ergebnisse nicht perfekt sein.

Grundieren

Wenn Sie ein einheitliches Aussehen erzielen möchten, ist der Grundierungsschritt unerlässlich. Alles, was Sie tun müssen, ist eine Grundierung aufzutragen, und wenn Sie Ihr Blockhaus gestrichen haben, sind die Ergebnisse sichtbar. Manchmal führt die Grundierung zum Aufsteigen von Holzmaserungen. Wenn dies passiert, schleifen Sie mit feinem Schleifpapier nach, da dies das Problem behebt.

Profi-Tipp: Stellen Sie sicher, dass Sie die Rückstände gut abwischen, bevor Sie das Holz erneut bearbeiten und Farbe oder Grundierung auftragen. Die Farbe der Grundierung beeinflusst letztendlich, wie gut die Lackierung aussieht. Verwenden Sie für dunkle Farbtöne eine graue Grundierung und für helle Farben eine weiße Grundierung.

Streichen

Wenn Sie die oben genannten Vorbereitungen erledigt haben ist Ihr Holzhaus fertig für den endgültigen Anstrich! Beginnen Sie mit der Auswahl einer Farbe aufgrund ihrer Zusammensetzung und ihres Glanzes, sowie der Beschaffung hochwertiger Pinsel. Denken Sie daran, von oben nach unten zu arbeiten, bevor Sie den Lack mit einer Versiegelung abschließen.

Durch das regelmäßige Anstreichen und Pflegen, sollte es einfach sein, Ihr Holzhaus in gutem Zustand zu halten.

Wenn Sie erst, bei der Überlegung sind, ein Holzhaus kaufen, können Sie gerne, an Maestro Holzbau unter www.meastroholzbau.de sich wenden und unser Team kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne, Ihr eigenes Holzhaus zu entwerfen oder wählen Sie eins von unseren schon entworfenen Projekten und ändern Sie dies nach Ihren Vorstellungen. Dies alles, machen wir für Sie kostenlos, alles was Sie brauchen, ist die eigene Idee. Auch wenn Sie diese nicht haben, helfen wir Ihnen gerne weiter und beraten bei allen offenen Fragen.

Gänseblümchen im Garten vermehren

Gänseblümchen pflanzen

In diesem Artikel lesen Sie, wie man Gänseblümchen in einem Bauerngarten pflanzt und vermehrt. Es handelt sich um eine einfache, trockenheitstolerante Staude, die es in vielen Formen, Größen und Ausprägungen gibt. Es gibt Gänseblümchen für jeden Garten!

Gänseblümchen gibt es in allen Formen und Größen. Obwohl man bei dem Begriff Gänseblümchen meistens an die Farbe weiß denke, gibt es sie in vielen Farben und Arten.

In diesem Artikel werden wir uns auf das Shasta-Gänseblümchen beschränken, weil wir die meisten davon angebaut haben.

Arten von Gänseblümchen

Das Shasta-Gänseblümchen ist eine klassische Staude, hier in unserem Garten, verbreiten sie sich fröhlich durch Samen aus eigenem Antrieb. Aber es ist nicht schwer, sie auszugraben, wenn sie dort sprießen, wo wir sie nicht haben wollen.

Eine Packung Samen kann Pflanzen hervorbringen, die ein bisschen anders aussehen als die anderen. Shasta-Gänseblümchen neigen dazu, in Büscheln zu blühen. Unsere Lieblingsblumen sind großartig für Schnittblumen und Sommersträuße.

So halten Sie Gänsebümchen am blühen

Regelmäßiges Schneiden und Stutzen sorgt dafür, dass die Blumen blühen. In der ersten Zeit blühen die Gänseblümchen in Hülle und Fülle. Später blühen sie in Schüben und nicht mehr so zahlreich wie am Anfang, aber sie blühen weiter.

Ein weiteres Plus im Garten ist, dass die Rehe sie nicht zu mögen scheinen.

Ein guter Boden ist der Schlüssel zum schnellen Wachsen.

Gänseblümchen pflanzen und züchten

Pflanzen Sie Ihre Gänseblümchen in voller Sonne. Eine gute Bodendrainage ist ebenfalls erforderlich. Gänseblümchen mögen keine nassen Füße.

Sie können Gänseblümchen im Herbst direkt aussäen.

Sie können die Blümchen auch im Winter aussäen oder Sie können Pflanzen in Ihrem örtlichen Gartencenter kaufen.

Setzen Sie Ihre Setzlinge oder Pflanzen in einem Abstand von 30-60 cm voneinander. Graben Sie ein Loch, das etwa doppelt so groß ist wie der Durchmesser des Behälters, in dem es wächst.

Setzen Sie die Pflanze in das Pflanzloch und achten Sie darauf, dass die Oberseite des Wurzelballens eben mit der Erdoberfläche ist. Verdichten Sie die Erde dann um den Wurzelballen. Und nun gründlich wässern.

Nicht zu viel gießen, sonst werden die Pflanzen zu groß und schlaksig und müssen gestützt werden. Außerdem neigen sie dazu, nach der Sonne zu greifen, wenn sie an einem schattigen Platz stehen.

Der Wasserbedarf

Gießen Sie in den Sommermonaten nur, wenn Sie weniger als einen Zentimeter Regen pro Woche bekommen. Sobald sie gut angewachsen sind, sind Gänseblümchen viel trockenheitstoleranter und können trockenere Bedingungen aushalten.

Wenn Sie Ihre Gänseblümchen entblättern oder für Sträuße schneiden, schneiden Sie sie bis zu einer sich neu bildenden Knospe zurück. Dies ist in der Regel an einem Blattansatz.

Einen guten Wassertank finden Sie in einem unsere anderen Beiträge.

Nach dem ersten Frost können Sie die Gänseblümchen den Vögeln überlassen, um die Samen zu pflücken, oder Sie können die Stiele etwa einen Zentimeter über dem Boden abschneiden.

Ich mag es, sie den Vögeln zu überlassen, obwohl es unordentlich aussehen kann. Und seien Sie gewarnt, dass sie sich leicht wieder aussäen werden.

Geben Sie im zeitigen Frühjahr Kompost um die Gänseblümchen herum als Mulch, um Unkraut zu verhindern. Alle 3 bis 4 Jahre sollten Sie die Gänseblümchen teilen, um eine Überfüllung zu vermeiden.

Gänseblümchen vermehren

Viele Gänseblümchen sind Hybriden, die sich nicht aus Samen vermehren lassen, aber Sie werden einige interessante Blümchen erhalten, wenn Sie die Samen sich ausbreiten lassen.

Graben Sie die Pflanze im Herbst oder frühen Frühjahr aus und achten Sie darauf, dass Sie den Wurzelballen gut umgraben.

Halten Sie einen halb mit Wasser gefüllten Eimer bereit, in den Sie den gesamten Wurzelballen eintauchen. Wenn das Wasser die Erde sanft abwäscht, können Sie die einzelnen Pflanzen sehen und sie auseinanderziehen oder abschneiden.

Pflanzen Sie die Teilstücke in Töpfe oder an Ihren neuen Standort um.

Gänseblümchengrößen, die Sie anbauen können

Je nach Sorte gibt es eine Vielzahl von Höhen. Bevor Sie also in Ihre Beete oder in den Garten pflanzen, prüfen Sie, welche Höhe Sie von der Sorte, die Sie anbauen wollen, erwarten können.

Es gibt kürzere Sorten für den vorderen Teil der Beete und höhere für die Mitte oder den hinteren Teil.

Bei den meisten Sorten bekommt man einen ersten Blütenschwall und dann sporadisches Blühen, wenn man regelmäßig den Kopf abschneidet.

Es ist kein Geheimnis, warum Gänseblümchen ein Favorit im Bauerngarten sind. Einfach zu züchtende Blümchen füllen sich schnell und sorgen für große weiße Schwaden, die Ihre anderen Blumen im Landhausgarten bereichern.

Legen Sie los und pflanzen Sie noch heute ein paar Samen oder finden Sie einen Nachbarn, der seine Samen teilen möchte. Gartencenter sollten auch die Hybriden führen, die genauso viel Spaß machen.

Blumenfrisch – Blumendünger für die Vase

blumendünger für die vase

Nicht nur im Garten, sondern auch in den eigenen vier Wänden wollen Bio-Gärtner sich an dem Charme von blühenden Blumen erfreuen. Und damit Blumensträuße lange frisch bleiben, empfiehlt es sich auch in die Vase eine Art Dünger beizugeben: das sogenannte Blumenfrisch. So wird verhindert, dass die Schnittblumen nach wenigen Tagen die Köpfe hängen lassen. Denn ohne Schnittblumenfrisch fehlt die Nährstoffquelle.
1. Blumenfrisch – Blumenstrauß Dünger
a. Worauf sollte man bei der Wahl des Blumenfrisch achten?
b. Bio Schnittblumennahrung kaufen, welche Optionen gibt es?
c. Wie wendet man Blumenfrisch richtig an?

Worauf sollte man bei der Wahl des Blumenfrisch achten?

Auch ein Blumenstrauß will gut gedüngt sein. Doch was macht ein gutes Blumenfrisch eigentlich aus? Für uns Bio-Gärtner muss die Schnittblumennahrung aus ökologischem Anbau stammen. Mit der richtigen Mischung aus natürlichen Inhaltsstoffen können nachhaltig die gleichen Ergebnisse erzielt werden wie mit vergleichbaren Produkten auf Chemiebasis. Die Nahrung für Blumen in der Vase wird bei Bio-Blumenfrisch möglichst originalgetreu den Nährstoffen nachempfunden, die die Blumen auch in der Natur erhalten. Gute Blumenstrauß Nahrung sollte also biologisch abbaubar sein.

Bio Schnittblumennahrung kaufen, welche Optionen gibt es?

Bezüglich Schnittblumennahrung für die Vase gibt es verschiedene Optionen. Leider kommen dabei oftmals chemische Mittel, darunter Pestizide und Insektizide, zum Einsatz. Doch dem Bio-Gärtner ist bewusst, dass es auch anders geht. Es gibt biologische Alternativen.
Wer Blumen aus dem Garten verwendet kann wunderbar auf ein Hausmittel als Schnittblumennahrung zurückgreifen. Besonders gut funktionieren gebrauchte Teebeutel mit schwarzem oder grünem Tee. Damit die Blumen länger frisch bleiben, wird der Teebeutel für ein paar Stunden in die Gießkanne gehängt. Die Gerbstoffe verhindern die Bildung von Bakterien und der Tee liefert außerdem zwar wenige, aber wichtige Nährstoffe. Nebenbei ein Tipp: Teeblätter eignen sich hervorragend als Bio-Mulchmaterial im Rosenbeet.
Bei einem Kauf im Blumenladen können Sie ein Päckchen Blumenfrisch erfragen. Jeder Florist Vorort hat für gewöhnlich Päckchen Blumennahrung zum Mitnehmen. Leider handelt es sich dabei oftmals nicht um Bio Produkte. Doch alle Bio-Gärtner können im Zweifelsfall immer noch auf das oben beschriebene Hausmittel zurückgreifen.
Perfekt als Geschenk: Online Blumen bestellen und verschicken. Nicht alle Blumenversender geben Schnittblumennahrung bei und noch weniger nutzen Bio Blumenfrisch. Empfehlenswert ist beispielsweise der Blumenversand blumenshop.de. Bei Blumenshop.de enthält jede Blumenlieferung einen kompostierbaren Nährstoffbeutel, der zusammen mit Gartenabfällen und organischen Abfällen weggeworfen werden kann. Das umweltfreundliche Blumenfrisch ist nach der Entsorgung wie eine Banane oder Orangenschale in nur 12 Wochen biologisch abgebaut und zerfallen.

Wie wendet man Blumenfrisch richtig an?

Die Nährstoffe für Schnittblumen werden ganz normal im Wasser verrührt. Solltet Ihr das Hausmittel Teeblätter nutzen, reicht es einen gebrauchten Teebeutel für mehrere Stunden in das Vasenwasser zu hängen. Bei der Verwendung von Blumenfrisch wird der Inhalt des Päckchens ganz einfach mit dem Wasser in der Vase vermischt. Wichtig ist die Vorbereitung der Schnittblumen:
1. Die Stielenden der Blumen sollten mit einer Gartenschere abgeschnitten werden. So kann jede Blume die Nährstoffe im Wasser optimal aufnehmen.
2. Alle Blätter, die in das Wasser getaucht würden, bitte entfernen. Damit vermeidet man die Bildung von Bakterien. Außerdem sieht eine Vase mit klarem Wasser und ohne Grün darin einfach schöner aus.
3. Jetzt kommt die Schnittblumennahrung zum Einsatz: Durch die Zugabe der natürlichen Nährstoffe im Wasser halten die Blumen nach Erfahrungswerten mindestens eine Woche. Stelle den Blumenstrauß zuletzt in das gut mit Nährstoffen angereicherte Wasser.
Erfahre mehr über das Bio Blumenfrisch bei blumenshop.de.

Wie kann ich Gabionen im Garten einsetzen?

Es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten den eigenen Garten zu dekorieren. Sei es durch Pflanzen, Kies auf dem Boden oder auch durch Gabionen. Gabionen erfreuen sich besonders in letzter Zeit an sehr hoher Beliebtheit. Die Wände, bestehend meist aus Metall, sind einfach ein Hingucker im eigenen Garten. In diesem Beitrag erklären wir dir, wie du Gabionen in deinem Garten einsetzen kannst und wie diese dir weiterhelfen können. Wir wünschen dir beim Lesen viel Spaß und hoffentlich können wir dir damit weiterhelfen!

Gabionen, auch Steinkörbe genannt, sind im Garten sehr flexibel einsetzbar. Ob Böschungs- oder Uferbefestigung, Lärm- und Sichtschutzwand, Stützwand oder ganz klassisch als ein dekoratives Stück im Garten, Gabionen sind wirklich erstklassige Allrounder und können deinen Garten in vielen Ebenen auf ein ganz anderes Level heben. Gabionen sieht man aber auch außerhalb von Gärten, beispielsweise sind auf Autobahnen sehr viele Gabionen zu finden.

Verschiedene Funktionen von Gabionen

Gabionen werden in der Regel als Sichtschutzwand im Garten verwendet. So sollen neugierige Blicke der Nachbarn und anderen Passanten in Schach gehalten werden. Darüber hinaus eignet sich ein solcher Drahtschotterkasten hervorragend als Lärmschutz. Dieses kann sehr von Vorteil sein, wenn man an einer starkbefahrenen Straße wohnt. Doch neben den ganzen Funktionen, sollen Gabionen den Garten einfach schöner machen. Hier ist jedem freigestellt, wie er das Ganze gestalten möchte. Besonders beliebt sind natürlich Natursteine in Gabionen. Welcher Inhalt für den Kasten geeignet ist, liegt auch an dem Umfeld. Die Gabionen müssen passend zum gegebenen Umfeld sein und keinen großen Kontrast aufweisen. Schlicht und sauber sind hier die Schlüsselbegriffe.

Was kann man in eine Gabione füllen?

Die klassische Füllung von Gabionen sind Steine. Welche Arten von Steinen man nutzt, hängt natürlich vom eigenen Interesse ab. Beliebt sind hierbei Kalksandsteine, Schotter, Granit Flusskiesel und Basalt. Bei der Befüllung ist es wichtig zu beachten, dass die Körnung des Füllmaterials immer deutlich größer als die Maschenweite ist. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, dann würde das Material durch die Maschen fallen. Darüber hinaus sollte die Füllung so gut wie es nur geht frostsicher sein, damit man auch in der kalten Jahreszeit nichts zu befürchten hat.

Pflege einer Gabione

Anders als Holzzäune benötigen Gabionen keine großartige Pflege. Einmal aufgebaut und befüllt, muss man nichts mehr unternehmen. Es reicht bei Verschmutzungen die Gabionen einfach mit einem Hochdruckreiniger zu reinigen. Man muss weder die Steine herausnehmen noch einzeln säubern. Natürlich kann es passieren, dass der Steinkorb mit Laub und Staub bedeckt wird, doch genau aus diesem Grund sollte man zu Beginn die Steine sehr dicht aneinander reihen, damit sowas nicht passieren kann.

Welche Gabionen Arten gibt es?

Spiral Gabione

Es gibt eine Vielfalt von Gabionen. Besonders beliebt sind Spiral Gabionen. Diese sind in verschiedene Großformaten verfügbar. Diese Gabionen sind sehr leicht aufzubauen und darüber hinaus sehr pflegeleicht. Die typischen Dimensionen von Spiral Gabionen sind 100x50x100 Zentimeter.

Steck Gabione

Steck Gabionen sind sehr ähnlich zu den Spiral Gabionen, die typischen Dimensionen sind 150x150x50cm. Diese Gabionen sind sehr einfach aufzubauen und ebenfalls wie die Spiralversion einfach zu reinigen.

S-Gabione

S steht hierbei für die Form und für Sicherheit. Bei vielen anderen Gabionen ist die Konstruktion so, dass das Ende des Drahtes nach außen neigt. Daher ist es auch nicht weiter überraschend, dass viele Gabionen nicht so gut für öffentliche Bereiche geeignet sind. Diese Variante von Gabionen weisen eine deutlich höhere Sicherheit auf, denn die Drahtenden der S-Gabionen sind nicht nach außen gerichtet, sondern sie sind abgerundet und glatt.

Letztendlich entscheidet man selbst welche Variante am besten in den eigenen Garten passt.

Wir hoffen wir konnten dir mit unserem Beitrag über Gabionen weiterhelfen!